Wer über ein großes Vermögen verfügt und daraus sinnvolle Schenkungen ermöglichen will, wird schnell bemerken, dass dies ausgesprochen schwierig ist. Denn Schenkungen suchen selbstverständlich viele Menschen und viele Initiativen. Nicht immer sind diese Initiativen zukunftsfähig. Oft maskiert sich Altes in neuen Gewändern und sehr häufig wird Schenkungsgeld entwertet, ohne dass dabei etwas wirklich Wertvolles herauskommt. Zugleich aber wird leicht übersehen, wo sich wirklich etwas Neues entwickelt. Denn da, wo das Geistige erst in einem Keimzustand im Irdischen wirkt, können es nur wenige erkennen. Es bedarf der Ausbildung eines sozialen Herzorgans, damit diese Keime nicht zertrampelt werden, bevor sie überhaupt für eine größere Zahl von Menschen sichtbar geworden sind.

- Stephan Eisenhut -

Heft 7, 2016