»Ein Geistesleben, das allgemein-menschlichen Zielen dienen will, muss dafür Sorge tragen, dass die nach dem Irdischen drängenden Kopfbildungsprozesse immer wieder einen Ausgleich dadurch erfahren, dass eine Beziehung zum lebendigen Geist hergestellt werden kann. Dazu bedarf es der geistigen Zusammenarbeit von Individualität zu Individualität. Gelingt es, in rhythmischem Wechsel mit der Verwaltung der besonderen Aufgaben durch die Einzelnen zu einer echten gemeinsamen geistigen Arbeit – und nicht bloß zur Koordination der einzelnen Verwaltungsaufgaben in Konferenzen – zusammenzukommen, dann entspricht dieses einem Herzbildungsprozess im sozialen Leben.«

- Stephan Eisenhut -

Heft 11, 2017

Schwerpunkt: Geistige Impulse im Sozialen

  • Gesellschaftliche Resilienz
  • Dreigliederung und bürgerliches Denken
  • Weltkrieg und ›Philosophie der Freiheit‹