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Angeblicher Katholizismus

Zu ›Die geistige Enthauptung Mitteleuropas – Zu »Zwischen Himmel und Erde: Die Finanzkrise« von Jose Martinez‹ von Stephan Eisenhut in die Drei 12/2017

Jean-Marie Gustave Le Clézio:Sturm. Zwei Novellen

Erzählungen vom Erwachsenwerden

Karl-Martin Dietz:Wie Menschen frei werden. Zum Verständnis des Jugendalters

Begeisternd und nachhaltig

Alfons Limbrunner:Tumoresken. Am Rande der Lebenszeit,

Das Gebot der Stunde

Enno Schmidt, Daniel Straub und Christian Müller:Grundeinkommen von A bis Z

Kleines Lexikon des Grundeinkommens

Rudolf Steiner Nachlassverwaltung (Hg.):Zum Abschluss der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (Archivmagazin Nr. 5)

Neue Einblicke in eine entbehrungsreiche Tätigkeit

Michel Schweizer:Zur Qualität der stenographischen Mitschriften von Rudolf Steiners Vorträgen (Archivmagazin Nr. 6)

Neue Einblicke in eine entbehrungsreiche Tätigkeit

Kurz notiert

In der Freiheit stehen

Zur Michaelitagung 2017 des D.N. Dunlop Instituts

›Wege mit dem Zeitgeist Michael‹ war am 6. und 7. Oktober Inhalt der diesjährigen Michaelitagung des D.N. Dunlop Instituts in Mannheim. In ihrem beeindruckenden Eröffnungsvortrag ›Michael verstehen heißt den Weg... [mehr]

›Wege mit dem Zeitgeist Michael‹ war am 6. und 7. Oktober Inhalt der diesjährigen Michaelitagung des D.N. Dunlop Instituts in Mannheim. In ihrem beeindruckenden Eröffnungsvortrag ›Michael verstehen heißt den Weg zu Christus finden‹ verglich Martina Maria Sam das Erscheinen der Anthroposophie als Michaelslehre mit dem Entstehen der Naturwissenschaften im 15. Jahrhundert. Während diese zwar erst bekämpft, dann aber zur beherrschenden Weltanschauung wurden, werde sich jene nicht ohne bewusste Hinwendung des Menschen zum Geistigen weiterentwickeln. Ein Ausbleiben dieser seit dem Ende des 19. Jahrhunderts möglichen Höherentwicklung hätte den Abstieg der Kultur ins Untermenschliche zur Folge. Michael will den Menschen so impulsieren, dass dieser sein Denken bewusst dem Kosmischen öffnen und es verlebendigen kann, wodurch insbesondere auch ein neues Verhältnis zu Christus möglich wird. Die kosmische Intelligenz, die Michael früher verwaltete und die ein Leben in den geistigen Beziehungen der Wesen war, ist ihm entfallen und ganz auf der Erde angelangt. Es liegt in unserer Verantwortung, ob wir sie im Physisch-Materiellen untergehen lassen oder durch unser Denken den Geist wieder als kosmisch Wesenhaftes erleben lernen.

Impulse aus den Elementen

Die Initiative ›Summer School Iona and Isle of Mull‹

Es begann mit einer Intuition, vor Ort, bei einem Besuch der west-schottischen Insel Iona vor einigen Jahren: Hier muss anthroposophisch etwas passieren! Bald entwickelte sich der Gedanke weiter. Was passt zu diesem Ort?... [mehr]

Es begann mit einer Intuition, vor Ort, bei einem Besuch der west-schottischen Insel Iona vor einigen Jahren: Hier muss anthroposophisch etwas passieren! Bald entwickelte sich der Gedanke weiter. Was passt zu diesem Ort? Wie soll gearbeitet werden? Ganz konkret: im Geiste des iro-schottischen Christentums und – im weiteren Sinne – gemäß des westlichen Mysterienstromes, welcher in der Natur den Geist sucht, und diese durch den Menschen vergeistigen möchte. Das wurde zum Programm: Eine Woche Geistesschulung in der Natur aus der Wahrnehmung des Gegebenen. Denn Iona ist ein Welt-Ort dieser Geisteshaltung, nicht nur historisch gesehen, sondern – so erleben es immer wieder Menschen – auch heute noch. Es gesellten sich in der Genese des ›Summer Camps‹ – wie die Tagung gerne genannt wird, denn »Camp« betont noch mehr das Abenteuer und die Naturnähe – weitere Mitstreiter dem Vorhaben hinzu, genauso wie weitere inhaltliche Ideale: Es sollte ganz kosmopolitisch offen sein, ohne Einschränkungen, und als Gruppenprozess stattfinden.

Eine Zeitgenossin

Zur Ausstellung ›Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife‹ im Lenbachhaus

In München erwartet uns eine Überraschung. Die Ausstellung im Lenbachhaus: ›Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife‹ präsentiert eine Künstlerin, deren Werk und Lebenslauf wir geradezu instinktiv dem Beginn des letzten... [mehr]

In München erwartet uns eine Überraschung. Die Ausstellung im Lenbachhaus: ›Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife‹ präsentiert eine Künstlerin, deren Werk und Lebenslauf wir geradezu instinktiv dem Beginn des letzten Jahrhunderts – der Epoche des ›Blauen Reiter‹ – zuschreiben. Doch Gabriele Münter, 1877 geboren, starb erst 1962 und hat bis zum Schluss gearbeitet und ausgestellt. Sie nahm noch an der ersten ›documenta‹ im Jahre 1955 teil. Ihr Werk umfasst, neben tausenden von Zeichnungen und Aquarellen, über 2.200 Gemälde – und dazu werden wir mit der bisher völlig unbekannten Tatsache von ca. 1.200 Fotografien konfrontiert. Der Besucher kann also sogleich an die Arbeit gehen, um sein eigenes Bild der Künstlerin zu aktualisieren.