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Das Ende der westlichen Welt?

Donald Trump als Präsident

In dem angeblich schmutzigsten Wahlkampf der US-amerikanischen Geschichte hat entgegen allen Voraussagen ein milliardenschwerer politischer Aussenseiter und Quereinsteiger die Wahl zum Präsidentenamt gewonnen. Dieser Wahlsieg... [mehr]

In dem angeblich schmutzigsten Wahlkampf der US-amerikanischen Geschichte hat entgegen allen Voraussagen ein milliardenschwerer politischer Aussenseiter und Quereinsteiger die Wahl zum Präsidentenamt gewonnen. Dieser Wahlsieg dürfte weder alleine der populistischen Stimmungsmache Trumps noch manipulativer russischer Einmischung von außen zu verdanken sein. Dennoch gilt: Mit dem Versprechen, Amerika »wieder groß« zu machen und der operettenhaften Selbstinszenierung als Volkstribun im unermüdlichen Kampf gegen die moralische und politische Verkommenheit des Washingtoner Polit- und Medienestablishments konnte Trump Stimmen bei genau jenen Wählerschichten gewinnen, die einmal das klassische Klientel der Demokratischen Partei gewesen waren.

Zu diesem Heft

Das neue Jahr bringt auch bei uns einige Neuerungen: Neben der Tatsache, dass wir künftig nur noch zehn Hefte jährlich herausbringen werden, zwei davon allerdings besonders umfangreich, können wir nach einjähriger Pause... [mehr]

Das neue Jahr bringt auch bei uns einige Neuerungen: Neben der Tatsache, dass wir künftig nur noch zehn Hefte jährlich herausbringen werden, zwei davon allerdings besonders umfangreich, können wir nach einjähriger Pause die Rückkehr der Rubrik ›Kurz notiert‹ vermelden, die nunmehr von Benjamin Kolass, dem Herausgeber der ›Mitteilungen‹, betreut wird. Außerdem beginnen wir in Zusammenarbeit mit dem Basler Philosophicum eine Serie zum Thema ›Ich und Europa‹. Und schließlich werden unsere Rubriken ›Brennpunkt‹ und ›Tendenzen‹ künftig wahlweise durch eine dritte ergänzt, deren absichtlich allgemein gehaltener Titel ›Zeitgeschehen‹ uns größere Freiheiten bei der inhaltlichen Gestaltung erlaubt. Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt auf jenem Volk, das Altem wie Neuem Testament zufolge das »auserwählte« ist: das Volk Israel.

»Und wenn er sie beim Kragen hätte«

Zu ›Labortische zu Altären?‹ von Christoph Hueck in die Drei 7/2016

Johannes Greiner und Sivan Karnieli:Schau in dich – Schau um dich. Ein Buch zur Eurythmie

Ansporn und Stärkung

Kristin Helber:Verzerrte Sichtweisen – Syrer bei uns. Von Ängsten, Missverständnissen und einem veränderten Land

Umfassend und wertvoll

Wolfgang Hübner:Körper und Kosmos. Untersuchungen zur Ikonographie der zodiakalen Melothesie

Feinsinnig und kenntnisreich

Olaf Daecke:Kultur - Kunst – Wirtschaft. Portraits der baden-württembergischen Region Köngen und Wendlingen

In pädagogischer Provinz

Peter F. Tschudin:Megalithische Welten. Eine Spurensuche

Kartenhaus am Tellerrand

Dreigliederung und »Nervenfrage«

Eine Einladung zu einer Tagung in Belgien

1917 wird allgemein als ein geschichtliches Epochenjahr betrachtet. Die Russische Revolution, das Eingreifen Amerikas in den Ersten Weltkrieges, die Eroberung Jerusalems durch Großbritannien und die damit zusammenhängende... [mehr]

1917 wird allgemein als ein geschichtliches Epochenjahr betrachtet. Die Russische Revolution, das Eingreifen Amerikas in den Ersten Weltkrieges, die Eroberung Jerusalems durch Großbritannien und die damit zusammenhängende Balfour-Erklärung, die 32 Jahre später zur Gründung des Staates Israel führte – alles dieses ereignete sich in diesem Jahr. Es ist nicht schwer, in diesen Ereignissen die heutige Weltproblematik wie vorgebildet zu erkennen.

Das verschwundene Jesuskind

Die erzgebirgische Weihnachtspyramide kam mit der Post in einem grossen Paket: ein Familienerbstück, das nun in meinen Haushalt übergehen sollte. Vorsichtig zog ich die Einzelteile aus den überbordenden Mengen an Zeitungspapier... [mehr]

Die erzgebirgische Weihnachtspyramide kam mit der Post in einem grossen Paket: ein Familienerbstück, das nun in meinen Haushalt übergehen sollte. Vorsichtig zog ich die Einzelteile aus den überbordenden Mengen an Zeitungspapier und weichen Papierservietten heraus. Und da sich so große Haufen von altem Verpackungspapier ansammelten, entsorgte ich diese gleich in der Altpapiertonne draussen im winterlichen Dunkel des Voradventssamstagabends.

Fundstück XIX – Ein Freund nachdenklicher Stunden

In einem Regal, weit hinten in den Tiefen des Archivs hängt, zwischen vielen Portraits Rudolf Steiners und anderen Zeugnissen der Malerei, eine große gerahmte Radierung. Denkbar schlicht ist der mittelbraune Holzrahmen... [mehr]

In einem Regal, weit hinten in den Tiefen des Archivs hängt, zwischen vielen Portraits Rudolf Steiners und anderen Zeugnissen der Malerei, eine große gerahmte Radierung. Denkbar schlicht ist der mittelbraune Holzrahmen – an manchen Stellen angeschlagen, jedoch liebevoll ausgebessert. Das wellige, etwas grobe Papier zeigt Spuren, die wohl der Zahn der Zeit hinterlassen hat; sodass sich ein Gefühl der Erleichterung einstellt, es nunmehr hinter Glas gut aufgehoben zu sehen.