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Der Islam als Weltwirklichkeit

Zu ›Ein Koran ohne Mohammed?‹ in die Drei 8-9/2016

Bernhard Schmalenbach (Hg.):Dimensionen der Heilpädagogik. Entwicklungsbegleitung, Gemeinschaftsbildung und Inklusion – Festschrift für Rüdiger Grimm

Weiterwirkendes Fest

Wolf-Ulrich Klünker, Johannes Reiner, Maria Tolksdorf und Roland Wiese:Psychologie des Ich – Anthroposophie, Psychotherapie

Ausbaufähige Ansätze

Henning Benecke:Organische Uhrsachen. Kunst-Uhren aus Dornach

Den Geist des Aufbruchs atmend

Hans-Ulrich Treichel:Tagesanbruch

Nächtlicher Monolog einer Mutter

Walter Streffer:Über die Art hinaus. Die Bedeutung intelligenter Individuen für die Evolution der Tiere

Ein großer Wurf

Kurz notiert

Fundstück XXXI: Rudolf Steiners Maturitätszeugnis

In schöner und sorgfältiger Handschrift wurde das Maturitätszeugnis für Rudolf Steiner anlässlich seiner Hochschulreife ausgestellt. Er hatte die Matura (Abitur) an der Oberrealschule in Wien-Neustadt am 5. Juli 1879... [mehr]

In schöner und sorgfältiger Handschrift wurde das Maturitätszeugnis für Rudolf Steiner anlässlich seiner Hochschulreife ausgestellt. Er hatte die Matura (Abitur) an der Oberrealschule in Wien-Neustadt am 5. Juli 1879 mit Auszeichnung abgeschlossen. Auf der Titelseite steht geschrieben: »Steiner Rudolf aus Kraljevec in Ungarn, hat die Realstudien im Schuljahre 1872/3 an der Landes-Oberrealschule in W-Neustadt begonnen und bis 1878/9 in allen Klassen an derselben beendigt, im sittlichen Betragen die Note musterhaft erlangt und sich der Maturitäts-Prüfung vor der unterzeichneten Prüfungs-Commission mit nachstehend verzeichnetem Erfolge unterzogen.« Am Ende haben die Lehrer jeweils in schöner, charakteristischer Handschrift unterschrieben, so u.a. »Pet. Lambertz für franz. Sprache«, »W. Schmeisser für Englisch«, »L. Jellinek für Math. und Phys.«, »G Kosak für darstellende Geometrie« und »Dr. J. Mayer für Deutsch«.

Unterwegs mit ›yep!‹

Auf dem Weg nach Kassel im ICE, die Unterhaltung zweier Studenten. Einer erzählt von einem elektronischen Zubehör, das Teil sei »megaklein« ... Mega heißt groß. Mag es auch ein Modewort für Jugendliche sein, die beiden... [mehr]

Auf dem Weg nach Kassel im ICE, die Unterhaltung zweier Studenten. Einer erzählt von einem elektronischen Zubehör, das Teil sei »megaklein« ... Mega heißt groß. Mag es auch ein Modewort für Jugendliche sein, die beiden Gesprächspartner sind weder 14 Jahre alt, noch scheinen sie aus dem sogenannten bildungsfernen Milieu zu stammen. Ich fühle mich erinnert an den Sprachgebrauch in Orwells Roman ›1984‹: doppelplusungut. Bekanntlich erzeugt der Totalitarismus Bewusstlosigkeit durch Sprachverwahrlosung.

Ich, Mathematik und Europa

Ich und Europa II

Europäisches Denken – ein für mich zwiespältiger Ausdruck. Wenn man in der Geschichte zurückgeht, so findet man zum Beispiel Unterscheidungen zwischen einem an dem Erleben einer Ganzheit zugewendeten gedanklichen Erfassen... [mehr]

Europäisches Denken – ein für mich zwiespältiger Ausdruck. Wenn man in der Geschichte zurückgeht, so findet man zum Beispiel Unterscheidungen zwischen einem an dem Erleben einer Ganzheit zugewendeten gedanklichen Erfassen der Natur in der ionischen Naturphilosophie (Heraklit, Thales, Anaximander, Anaximenes) und einem eher abstrakt anmutenden, das logische Argumentieren und Erkunden des unveränderlichen Seins in den Vordergrund rückenden eleatischen Philosophie (Parmenides, Zenon von Elea, Melissos von Samos). Kann man dann auch von einer griechischen Philosophie, genauer: vorsokratischen Philosophie im inhaltlichen Sinne sprechen, mit ganz bestimmten übergreifenden Merkmalen – und nicht nur im Sinne einer Aufzählung der Vertreter dieser (und anderer) Schulen?

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Paul Cézanne und die Wirklichkeit des Bildes

›Meine Zeit mit Cézanne‹ heißt ein Film, der letztes Jahr in den Kinos lief und der von Cézannes Freundschaft mit Emile Zola handelt. In diesem Film führen die zwei Künstler – der Schriftsteller und der Maler –... [mehr]

›Meine Zeit mit Cézanne‹ heißt ein Film, der letztes Jahr in den Kinos lief und der von Cézannes Freundschaft mit Emile Zola handelt. In diesem Film führen die zwei Künstler – der Schriftsteller und der Maler – eine Diskussion, die rein erfunden ist. Zola (1840–1902) und Cézanne (1839–1906) kannten sich von Kindesbeinen an; sie waren in Aix-en-Provence aufgewachsen und hatten mindestens 34 Jahre lang den Kontakt aufrechterhalten. Als Zola 18-jährig nach Paris zog, begann ein reger Briefwechsel zwischen den beiden. Doch während Zola schon bald seinen Erfolg als vielgelesener Romancier feiern konnte, war Cézanne immer noch verzweifelt auf der Suche. In Paris ließ er sich nie dauerhaft nieder; die meiste Zeit verbrachte er malend in der Provence.