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Wer die Grenzen des Denkens erweitert, erweitert zugleich die der Sprache. Das muss nicht unbedingt durch Wortneuschöpfungen geschehen, sondern es können auch bekannte Wörter auf neue Art verwendet werden. Bei Rudolf Steiner... [mehr]

Wer die Grenzen des Denkens erweitert, erweitert zugleich die der Sprache. Das muss nicht unbedingt durch Wortneuschöpfungen geschehen, sondern es können auch bekannte Wörter auf neue Art verwendet werden. Bei Rudolf Steiner finden wir beides, wie Bernd Brackmann in seinem Aufsatz ›Sinnangliederungen‹ erläutert, und zwar aus dem bewussten Bestreben heraus, jene inneren, lebendigen Kräfte wieder zu erschließen, welche die Sprache weitergestalten und es ermöglichen, »neue Gedanken der Zeitentwicklung einzuverleiben«.

Erinnerungen an Dietrich Rapp

Am 30. März 2017 verstarb kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres Dietrich Rapp, der von 1985 bis 1996 Chefredakteur unserer Zeitschrift gewesen war. Zu Ehren seines Andenkens haben wir Erinnerungen einiger Weggefährten... [mehr]

Am 30. März 2017 verstarb kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres Dietrich Rapp, der von 1985 bis 1996 Chefredakteur unserer Zeitschrift gewesen war. Zu Ehren seines Andenkens haben wir Erinnerungen einiger Weggefährten zusammengestellt.

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Das Editorial an ungewohnter Stelle, verbunden mit dem fast doppelten Umfang, zeigt deutlich, dass dies kein gewöhnliches Heft ist. Denn wie Michael Schmock in seinem vorangestellten Geleitwort erklärt, ist ›Soziale Zukunft‹... [mehr]

Das Editorial an ungewohnter Stelle, verbunden mit dem fast doppelten Umfang, zeigt deutlich, dass dies kein gewöhnliches Heft ist. Denn wie Michael Schmock in seinem vorangestellten Geleitwort erklärt, ist ›Soziale Zukunft‹ nicht allein unser Thema, sondern auch das des gleichnamigen Kongresses, der vom 15. - 18. Juni 2017 in Bochum stattfinden wird. Ursprünglich hatten wir geplant, eine repräsentative Auswahl der behandelten Themen sowie der beitragenden Persönlichkeiten des Kongresses anzubieten. Doch das erwies sich bald als undurchführbar, sodass wir uns dazu entschlossen, dieses Heft so zusammenstellen, wie wir es sonst auch tun: zum Teil aus angefragten Beiträgen und zum Teil aus solchen, die uns vorgeschlagen wurden. Auch eine Zeitschrift ist ja ein soziales Gebilde, wo die Redaktion als Mittelpunkt und die Autoren als Umkreis in einer dialogischen Beziehung stehen.

›Soziale Zukunft‹

Ein Geleitwort zum Kongress der Anthroposophischen Bewegung 15.-18. Juni 2017, RuhrCongress, Bochum

Erstmalig haben sich in diesem Jahr die 15 großen Verbände der anthroposophischen Bewegung zusammengeschlossen, um ein Zeichen zu setzen. Es geht um 100 Jahre Sozialimpuls Rudolf Steiners. Im Jahr 1917 trat Steiner mit... [mehr]

Erstmalig haben sich in diesem Jahr die 15 großen Verbände der anthroposophischen Bewegung zusammengeschlossen, um ein Zeichen zu setzen. Es geht um 100 Jahre Sozialimpuls Rudolf Steiners. Im Jahr 1917 trat Steiner mit seinem Gesellschaftsimpuls zur Sozialen Dreigliederung an die Öffentlichkeit – damals noch als Antwort auf die Verwüstungen des Ersten Weltkrieges, die Mitteleuropa bis ins Mark getroffen hatten. Seitdem sind hunderte, ja tausende Initiativen und Einrichtungen entstanden, die ihren Ausgangspunkt in diesem Impuls haben. Damals sind die grossen Gesellschaftsentwürfe zwar gescheitert. Sie sind aber in das Experimentierfeld vieler Gruppierungen übergegangen, die in diesem Impuls einen wirklichen Fortschritt sehen.

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Anfang April erreichte uns die Nachricht vom überraschenden Hingang unseres Altredakteurs Dietrich Rapp. Tätig bis zuletzt hatte er noch erwogen, sich in die Diskussion über die kantische Maximenethik einzubringen, die... [mehr]

Anfang April erreichte uns die Nachricht vom überraschenden Hingang unseres Altredakteurs Dietrich Rapp. Tätig bis zuletzt hatte er noch erwogen, sich in die Diskussion über die kantische Maximenethik einzubringen, die Marcus Andries vorigen Oktober in unserer Zeitschrift angestoßen hatte. Mit diesem zusammen hat er sogar überlegt ein Buch zu diesem Thema zu verfassen. Trotz vieler solcher abgeschnittener Fäden bleibt sein Lebenswerk als ein reiches Gewebe zurück. Wir werden demnächst ausführlicher seiner gedenken. – Der Schwerpunkt des vorliegenden Heftes aber hätte ihm, der zeitweilig als Physiker am Max Planck Institut für Strömungsforschung gearbeitet hatte, wahrscheinlich gefallen, denn die versammelten Texte kreisen alle – mehr oder weniger eng – um das Thema der Naturwissenschaft.

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Vor hundert Jahren, am 17. März 1917, starb der bedeutende Philosoph und Psychologe Franz Brentano (unten als Kind mit seinem Lehrer Joseph Merkel abgebildet). Ein halbes Jahr später widmete ihm Rudolf Steiner einen ausführlichen... [mehr]

Vor hundert Jahren, am 17. März 1917, starb der bedeutende Philosoph und Psychologe Franz Brentano (unten als Kind mit seinem Lehrer Joseph Merkel abgebildet). Ein halbes Jahr später widmete ihm Rudolf Steiner einen ausführlichen Nachruf in seinem Buch ›Von Seelenrätseln‹ (GA 21). Mit diesen zwei Daten der Geistesgeschichte ist der Rahmen unseres Themenschwerpunkts umrissen.

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Das neue Jahr bringt auch bei uns einige Neuerungen: Neben der Tatsache, dass wir künftig nur noch zehn Hefte jährlich herausbringen werden, zwei davon allerdings besonders umfangreich, können wir nach einjähriger Pause... [mehr]

Das neue Jahr bringt auch bei uns einige Neuerungen: Neben der Tatsache, dass wir künftig nur noch zehn Hefte jährlich herausbringen werden, zwei davon allerdings besonders umfangreich, können wir nach einjähriger Pause die Rückkehr der Rubrik ›Kurz notiert‹ vermelden, die nunmehr von Benjamin Kolass, dem Herausgeber der ›Mitteilungen‹, betreut wird. Außerdem beginnen wir in Zusammenarbeit mit dem Basler Philosophicum eine Serie zum Thema ›Ich und Europa‹. Und schließlich werden unsere Rubriken ›Brennpunkt‹ und ›Tendenzen‹ künftig wahlweise durch eine dritte ergänzt, deren absichtlich allgemein gehaltener Titel ›Zeitgeschehen‹ uns größere Freiheiten bei der inhaltlichen Gestaltung erlaubt. Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt auf jenem Volk, das Altem wie Neuem Testament zufolge das »auserwählte« ist: das Volk Israel.

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Die neueren Bibelübersetzungen belehren uns, dass das Lukasevangelium »Friede auf Erden« nicht denen verheißt, »die guten Willens sind«, sondern den »Menschen seines Wohlgefallens«. Auch wenn es ein Unterschied ist,... [mehr]

Die neueren Bibelübersetzungen belehren uns, dass das Lukasevangelium »Friede auf Erden« nicht denen verheißt, »die guten Willens sind«, sondern den »Menschen seines Wohlgefallens«. Auch wenn es ein Unterschied ist, ob sich die Menschen Gottes Wohlgefallen erwerben müssen oder nicht: Ohne ihren guten Willen ist Friede auf Erden gewiss auch nicht möglich. Und daran scheint es immer mehr zu mangeln. Oder täuscht dieser Eindruck? Unser Brennpunkt zur Lage in der Türkei – ergänzt um eine Wortmeldung zur Wahl Donald Trumps – versucht ein differenziertes Bild zu zeichnen und die politische Finsternis durch das Licht zu erhellen, das dort in vielen Menschen dennoch leuchtet.

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Lebendige, bewegliche Begriffe sind für ein Beschreiten des anthroposophischen Erkenntnisweges sowie die Umsetzung der auf ihm gewonnenen Einsichten in den verschiedenen Lebensfeldern unerlässlich. Der Schwerpunkt des vorliegenden... [mehr]

Lebendige, bewegliche Begriffe sind für ein Beschreiten des anthroposophischen Erkenntnisweges sowie die Umsetzung der auf ihm gewonnenen Einsichten in den verschiedenen Lebensfeldern unerlässlich. Der Schwerpunkt des vorliegenden Heftes enthält einige aus der Praxis gewonnene Beispiele für die Bildung einer derartigen Begrifflichkeit.

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Um Studien und Diagnosen geht es auf den folgenden Seiten – aber nicht nur in dem Sinne, dass hier beides als inhaltliches Ergebnis zu finden ist. Die drei einleitenden Beiträge von Ute Hallaschka, Stephan Eisenhut und... [mehr]

Um Studien und Diagnosen geht es auf den folgenden Seiten – aber nicht nur in dem Sinne, dass hier beides als inhaltliches Ergebnis zu finden ist. Die drei einleitenden Beiträge von Ute Hallaschka, Stephan Eisenhut und mir, die sich aktuellen Themen zuwenden, mögen dafür als Beispiel dienen. Doch wir versuchen darüber hinaus zu zeigen, was ein Studium und was Diagnostik als (Lebens-)Weg bedeuten kann.