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Kersten Knipp:Im Taumel. 1918 – Ein europäisches Schicksalsjahr

Neue Facetten

Ulrike Geist:Mit einem anderen Blick – Zur geistigen Dimension des Autismus

Einfühlsam und künstlerisch

Philip Kovce:Ich-Bildung. Der Mensch als Schöpfer seiner selbst – Motive einer ungeschriebenen Philosophie Gerhard Kienles

Ich-Bildung und Ich-Entwicklung

Corinna Gleide:Die Geburt der geistigen Sonne – Meditative Wege und Erfahrungen

Authentisch und ermutigend

Ulrich Kaufmann:Die Schmerzgezeichneten müssen es sein … Zum Werk von Sigrid Damm

Hervorragende Einführung

Kurz notiert

Luft- und Lichtseelenprozess

Zum Forschungskolloquium ›Die Bedeutung des Atems auf den Schulungswegen des Yoga und der Anthroposophie‹ in Mannheim

Vom 26. bis 28. April 2018 kam am Mannheimer Institut für Waldorfpädagogik eine Gruppe von Menschen zusammen, die sich seit einigen Jahren mit Rudolf Steiners Kritik an östlichen Schulungsformen befasst, indem sie –... [mehr]

Vom 26. bis 28. April 2018 kam am Mannheimer Institut für Waldorfpädagogik eine Gruppe von Menschen zusammen, die sich seit einigen Jahren mit Rudolf Steiners Kritik an östlichen Schulungsformen befasst, indem sie – theoretisch und praktisch – den Dialog mit Praktizierenden dieser Wege sucht. Diesmal ging es um das von Steiner im Vortrag vom 30. November 1919 in ›Die Sendung Michaels‹ (GA 194) ausgeführte Verhältnis zwischen dem alten yogischen Luftseelenatem und dem nachchristlich relevant gewordenen Lichtseelenprozess. Aus der Begegnung von yogischer und anthroposophischer Perspektive ergaben sich die folgenden Gesichtspunkte.

Meditation als Kerngeschäft

Zur Tagung ›Meditation als Erkenntnisweg – die Vielfalt anthroposophischer Ansätze‹ vom 23. bis 25. Februar 2018 in Stuttgart

Die diesjährige Meditationstagung in Stuttgart, veranstaltet von der Akanthos-Akademie und dem Institut für anthroposophische Meditation, hatte das Ziel, »die Vielfalt anthroposophischer Ansätze« der Meditation darzustellen.... [mehr]

Die diesjährige Meditationstagung in Stuttgart, veranstaltet von der Akanthos-Akademie und dem Institut für anthroposophische Meditation, hatte das Ziel, »die Vielfalt anthroposophischer Ansätze« der Meditation darzustellen. Tatsächlich waren etliche Menschen gekommen, die zum Thema Meditation Artikel und Bücher veröffentlichen oder Kurse geben: Rudi Ballreich, Markus Buchmann, Frank Burdich, Anna-Katharina Dehmelt, Corinna Gleide, Agnes Hardorp, Andreas Heertsch, Christoph Hueck, Gunhild von Kries, Jean-Claude Lin, Thomas Mayer, Andreas Neider, Antje Schmidt, Dorian Schmidt, Terje Sparby, Wolfgang Tomaschitz, Johannes Wagemann und Ulrike Wendt. Viele von ihnen arbeiten schon jahrelang zusammen. Auf Vorträge hatte man in der Gestaltung des Wochenendes fast verzichtet, es gab auch nur zwei Zeitabschnitte für die Arbeitsgruppen zum Üben. Im Mittelpunkt standen stattdessen vier Erkenntnisgespräche, zu denen sich jeweils eine Gruppe von Meditationslehrer/innen auf dem Podium versammelte. Die Themen dieser Gespräche waren: Natur-, Menschen-, Schicksals- und Selbsterkenntnis. Etwa 200 Menschen nahmen an der Tagung teil.

Sprach-Bewegung weltweit

Zur internationalen Fachkonferenz für Eurythmisten, Sprachgestalter, Heileurythmisten und Interessierte vom 2. bis 6. April 2018 am Goetheanum

Am Goetheanum in Dornach traf sich in der Osterwoche die heute weltweit ausgebreitete und vor nunmehr über 100 Jahren aus der Anthroposophie hervorgegangene Sprachgestaltungs- und Eurythmie-Bewegung zu einer internationalen,... [mehr]

Am Goetheanum in Dornach traf sich in der Osterwoche die heute weltweit ausgebreitete und vor nunmehr über 100 Jahren aus der Anthroposophie hervorgegangene Sprachgestaltungs- und Eurythmie-Bewegung zu einer internationalen, von über 600 Teilnehmern besuchten Konferenz. Dieses Ereignis hatte – wie mittlerweile viele solcher Fachkonferenzen, die zumeist in jährlichen bzw. dreijährlichen Abständen am Goetheanum stattfinden – symptomatischen Charakter, weshalb es sich auch in einer allgemeinen anthroposophischen Zeitschrift lohnt, darüber zu berichten. Symptomatisch deshalb, weil ein großer Teil der Entwicklung der Anthroposophie heute weltweit in diesen sogenannten »Tochterbewegungen« stattfindet, d.h. aber auch: nicht mehr nur in Mitteleuropa, sondern überall auf der Welt und in allen ihren Sprachen.

Fluchtpunkt Wirklichkeit – die Wand

Aktuell ist ein Gedicht auf der Flucht. Es ist zum Politikum geworden, um das ein erbitterter Streit geführt wird. Die Rede ist von ›Avenidas‹, dem Gedicht des 93-jährigen bolivianisch-schweizerischen Autors Eugen Gomringer.... [mehr]

Aktuell ist ein Gedicht auf der Flucht. Es ist zum Politikum geworden, um das ein erbitterter Streit geführt wird. Die Rede ist von ›Avenidas‹, dem Gedicht des 93-jährigen bolivianisch-schweizerischen Autors Eugen Gomringer. Das Gedicht stammt aus dem Jahr 1953, seit 2011 steht es als Träger des ›Alice Salomon Poetik Preises‹ an der Fassade der gleichnamigen Hochschule in Berlin. Vor zwei Jahren wurde es von Studentenvertretern als sexistisch befunden und nun soll es nach einem Beschluss des Hochschulparlaments von der Wand gelöscht werden. – Wenn das kein Menetekel ist!

Verborgener Umbruch

Zur Ausstellung ›Thomas Gainsborough: Die moderne Landschaft‹ in der Hamburger Kunsthalle

Erst bei genauerem Hinsehen sind sie mir aufgefallen: die Zäune in dem Bild ›Mr. und Mrs. Andrews‹, einem der bekanntesten Werke der englischen Malerei. Die porträtierten Auftraggeber sind an den linken Bildrand gesetzt,... [mehr]

Erst bei genauerem Hinsehen sind sie mir aufgefallen: die Zäune in dem Bild ›Mr. und Mrs. Andrews‹, einem der bekanntesten Werke der englischen Malerei. Die porträtierten Auftraggeber sind an den linken Bildrand gesetzt, rechts geben sie den Blick in die Kulturlandschaft frei. Es wirkt, als habe sich der Künstler nicht recht entscheiden können: Porträt oder Landschaft? Tatsächlich spiegelt sich darin ein lebenslanger Konflikt des Künstlers wider: Er hatte sich einen guten Ruf als Porträtmaler erworben und konnte damit gut Geld verdienen, besonders seit er sich 1759 im Badeort Bath niedergelassen hatte. Seine Vorliebe aber galt der Landschaftsmalerei, die er experimentierend und höchst innovativ weiterentwickelte.