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Begegnung mit dem Geist der Sufis

Ein Vortrag über den Islam am 20. November 2015 in Paris

Das Wort Gottes in seiner ganzen Schönheit. Adelbert Reif im Gespräch mit dem Koran-Übersetzer Hartmut Bobzin

Der ""ghiad"" und die Pluralität der Religionen

Der Koran zwischen Menschenwerk und Offenbarung. Adelbert Reif im Gespräch mit der Arabistin Angelika Neuwirth

Die Gestalt Jesu in der islamischen Dichtung und Mystik

Thomas Bauer:Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islam

Ein Koran ohne Mohammed?

Klaus J. Bracker im Gespräch mit Karl-Heinz Ohlig

Seit der Jahrtausendwende sind einige Publikationen historisch-kritischer Art zu den Anfängen des Islam erschienen, namentlich Christoph Luxenbergs Abhandlung ›Die syro-aramäische Lesart des Koran‹ (Schiler-Verlag,... [mehr]

Seit der Jahrtausendwende sind einige Publikationen historisch-kritischer Art zu den Anfängen des Islam erschienen, namentlich Christoph Luxenbergs Abhandlung ›Die syro-aramäische Lesart des Koran‹ (Schiler-Verlag, Berlin 2000). Seither wird öffentlich die These diskutiert, dass das heilige Buch des Islam ursprünglich nicht das Produkt einer wie auch immer gearteten Inspiration, sondern eine Sammlung frühchristlicher Texte gewesen sei, deren Entstehung sich über Jahrhunderte hingezogen habe. Diese auch in der Fachwelt sehr umstrittene These wird seit einigen Jahren von der ›Inârah‹-Forschungsgruppe – einem internationalen Zusammenschluss von Islamologen, Religionswissenschaftlern, Linguisten und Philologen – bearbeitet. Für die Drei sprach Klaus J. Bracker exklusiv mit Prof. Dr. Karl-Heinz Ohlig, einem der profiliertesten Vertreter dieser Gruppe.

»Es gibt keinen Gott außer Gott«

Der Islam als Teil der abrahamischen Religionsfamilie

Der Islam als Religion der Einheit muss an seinen Idealen und höchsten Erscheinungsformen gemessen werden. Durch Offenbarung inauguriert, ist seine Entwicklung möglicherweise auch als Reaktion auf das dreieinheitliche Gottesbild... [mehr]

Der Islam als Religion der Einheit muss an seinen Idealen und höchsten Erscheinungsformen gemessen werden. Durch Offenbarung inauguriert, ist seine Entwicklung möglicherweise auch als Reaktion auf das dreieinheitliche Gottesbild des Christentums zu verstehen. Wie dieses ist er im geistigen Milieu der Spätantike aus dem Judentum hervorgegangen und somit Glied der abrahamischen Religionsfamilie. – Ausgehend von dem islamischen Glaubensbekenntnis sucht Günter Röschert in diesem geschichtlichen Zusammenhang die geistigen Wurzeln des Islam zu ergründen, auch unter Einbeziehung seiner individualisierten Vertiefung in der sufistischen Mystik. Im Anschluss an Thomas Bauer ist für den Autor der salafistische Fundamentalismus auch ein Ergebnis kultureller Kolonisation durch den Westen, die nun auf diesen zurückschlägt. Dabei zeigt die Geschichte, dass es auch zu fruchtbaren Begegnungen kommen kann. Eine sympathetische Betrachtung des Islam erscheint umso dringlicher, als sich derzeit Nachrichten über schreckliche Gewaltverbrechen häufen, die im Namen des Islam verübt werden.   

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Günter Röschert:Für die Sache Gottes. Der Islam in anthroposophischer Sicht

Gelungene Übertragung. Zur neuen Koranübersetzung von Hartmut Bobzin

Im Namen des Propheten

Rudolf Steiner ging allem Anschein nach von der historischen Existenz des Propheten Mohammed aus.

Islam: Das Fremde als Feindbild

Zum Themenschwerpunkt dieses Heftes

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