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Die zwei Pole der Schulung

Meditation und Devotion als Elemente des Männlichen und Weiblichen

In Steiners Grundlagenwerk zum Schulungsweg ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ wird die Polarität des Männlichen und Weiblichen im Menschen in wortwörtlichem Sinne nicht thematisiert. Jedoch hat nach... [mehr]

In Steiners Grundlagenwerk zum Schulungsweg ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ wird die Polarität des Männlichen und Weiblichen im Menschen in wortwörtlichem Sinne nicht thematisiert. Jedoch hat nach Steiner der Mann einen weiblichen Ätherleib und trägt die Frau einen männlichen Ätherleib in sich, während der Astralleib bei Mann und Frau beide Elemente als seine Pole umschließt. Da esoterische Schulung im Sinne von ›Wie erlangt man ...?‹ bedeutet, vom Ich aus den Astralleib so umzuformen und sich zu eigen zu machen, dass dann auch dem Ätherleib eine neue, individualisierte Struktur eingeprägt werden kann, müssen aber die beiden Pole des Männlichen und Weiblichen in der Schulung eine Rolle spielen. In Devotion und Meditation, die den Ausgangspunkt des Schulungsweges bilden, kann man in meinen Augen diese beiden Pole wiederfinden, die das erste Kapitel bis in seinen Aufbau hinein maßgeblich bestimmen. Dabei zeigt sich: Für beide Geschlechter bedeutet die Schulung einen tiefen Eingriff in eingewurzelte Formen von Welt- und Selbstbegegnung.

Wer Geistesschulung sucht …

Einige persönliche Anmerkungen zur Frage der Erkenntnis der höheren Welten

Im folgenden Beitrag wird ein individueller innerer Weg biografisch beschrieben und ins Verhältnis zu einigen der von Rudolf Steiner in ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ gegebenen Darstellungen gesetzt.... [mehr]

Im folgenden Beitrag wird ein individueller innerer Weg biografisch beschrieben und ins Verhältnis zu einigen der von Rudolf Steiner in ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ gegebenen Darstellungen gesetzt. Aus der Perspektive von Eurythmie und Bildekräfteforschung lassen sich bei einer Übung wie »Sprießen und Welken« viele neue Bezüge entdecken, daran anschließend kann ihre Urgebärde, das »Werden und Vergehen«, in weitreichenden Zusammenhängen aufgefunden werden.

Vom Organismus seelischer Sinnesorgane

Betrachtungen zu ›Wie erlangt man ...?

Es ist ein geistiges Gesetz, dass wesentliche okkulte Inhalte nicht zur Gänze ausgesprochen werden können, dass immer etwas Wesentliches unausgesprochen bleibt. Das gilt auch für das Werk Rudolf Steiners. Gerade in ›Wie... [mehr]

Es ist ein geistiges Gesetz, dass wesentliche okkulte Inhalte nicht zur Gänze ausgesprochen werden können, dass immer etwas Wesentliches unausgesprochen bleibt. Das gilt auch für das Werk Rudolf Steiners. Gerade in ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ werden entscheidende esoterische Zusammenhänge nur angedeutet. Es bleibt in die Freiheit des Geistesschülers gestellt, diese verborgenen Zusammenhänge aufzudecken und selbstständig zu erforschen. Viele gehen achtlos daran vorbei. Einzelne halten inne und fragen nach – nach dem, was offen geblieben ist. Eine solche ›offene Stelle‹ ist der innere Zusammenhang des Organismus der Chakren. In dem langen Kapitel ›Über einige Wirkungen der Einweihung‹ macht Steiner seinen Ansatz einer anthroposophischen Chakrenlehre systematisch deutlich, und doch ist hierbei ein wesentlicher Entwicklungsschritt nur verhüllt angedeutet. Um es motivisch vorneweg zu sagen: Es geht um die Entwicklung und Bedeutung des achtblättrigen Chakras unterhalb des Herzens.

Die »Harmonie der Seele«

Bemerkungen zu den physiologischen Grundlagen der anthroposophischen Meditation sowie zur Übungsmethodik von ›Wie erlangt man …?‹

Der folgende Beitrag stellt einige ergänzende Gesichtspunkte zu den bisher in dieser Serie erschienenen Aufsätzen dar. Dabei beschränkt sich der Autor im Wesentlichen auf zwei Bereiche: Zum einen zeigt er auf, in welcher... [mehr]

Der folgende Beitrag stellt einige ergänzende Gesichtspunkte zu den bisher in dieser Serie erschienenen Aufsätzen dar. Dabei beschränkt sich der Autor im Wesentlichen auf zwei Bereiche: Zum einen zeigt er auf, in welcher Weise Rudolf Steiner an verschiedenen Stellen in seinen Vorträgen die physiologischen Veränderungen beschreibt, die sich einstellen, wenn Übungen im Sinne von ›Wie erlangt man …?‹ gemacht werden. Zum zweiten ergibt sich durch das Meditieren eine ganz bestimmte Konfiguration im leiblich-seelischen Gefüge, für die Steiner Übungsanweisungen gab, die sich auf die moralische Entwicklung beziehen. Hier sieht der Autor eine Beziehung zu östlichen Meditationsrichtungen.

Aktivierung des Denkens und Umkehr der Willensrichtung

Zur zentralen Stellung von ›Theosophie‹ und ›Wie erlangt man …?‹ im Werk Rudolf Steiners

Die drei Proben

im Zusammenhang mit Imagination, Inspiration und Intuition

Das Pionier-Handbuch

Ein Weg mit der Übungsmethode von ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹

Mit 17 Jahren – 1976 – las ich zum ersten Mal Rudolf Steiners Buch ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹. Ich las es ganz langsam, oft draussen in der Natur, den umfangreichen inneren Sinn aufmerksam... [mehr]

Mit 17 Jahren – 1976 – las ich zum ersten Mal Rudolf Steiners Buch ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹. Ich las es ganz langsam, oft draussen in der Natur, den umfangreichen inneren Sinn aufmerksam durchtastend, die innerste Kraft aufnehmen wollend. Es wurde für Jahre zur Richtschnur meines Seelenlebens. Noch ohne Kenntnisse der inneranthroposophischen Leidensgeschichte war das deutliche Empfinden da: »Das darf jetzt nicht verpatzt werden – lerne es ganz und gar zu verstehen und übe es richtig!« Für meinen Freund Detlef Spahn (gestorben 2014) und mich schien klar, dass die Realisierung der feinjustierten Tugenden dieses Buches entscheidend für alles Gelingen des damals hoffnungsvoll vor Augen stehenden alternativen Wandels der Gesellschaft sein würde: Die Fähigkeiten, die die einzlenen Menschen ausbilden, würden bis ins Gesellschaftliche verändernd wirken.

Die Empfindung beginnt zu sprechen

Von der Sinneswahrnehmung zur seelisch-geistigen Wahrnehmung

In dem Kapitel ›Die Vorbereitung‹ des Buches ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ wird ein Übungsweg geschildert, der von der Sinneswahrnehmung ausgeht und zu seelisch-geistigen Eindrücken führt,... [mehr]

In dem Kapitel ›Die Vorbereitung‹ des Buches ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ wird ein Übungsweg geschildert, der von der Sinneswahrnehmung ausgeht und zu seelisch-geistigen Eindrücken führt, die mit dem Wesen des Angeschauten verbunden sind. Insbesondere geht es um Eindrücke, die um das Werden und Vergehen in der Pflanzenwelt
kreisen. Durch die große Bandbreite der unterschiedlichen Sinnestätigkeiten ergeben sich für das Üben mannigfache Wege. Wie sehen nun Wege aus, die von den oberen bzw. mittleren Sinnestätigkeiten ausgehen? Wie können die unteren Sinne übend miteinbezogen werden und wie verwandelt sich dabei die Art ihrer Tätigkeit?

Das Ich aufschließen für die Welt

Ausgangspunkte eines anthroposophischen Schulungsweges

In seinen Aufsätzen zu ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹1 von 1904/05 beschrieb Rudolf Steiner den anthroposophischen Schulungsweg zur Ausbildung von Fähigkeiten, um konkrete Einsicht in geistige Welten... [mehr]

In seinen Aufsätzen zu ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹1 von 1904/05 beschrieb Rudolf Steiner den anthroposophischen Schulungsweg zur Ausbildung von Fähigkeiten, um konkrete Einsicht in geistige Welten zu gewinnen. Die Texte sind einfach zu lesen und ganz auf die praktische Anwendung hin ausgerichtet.

Brückenbildungen

Über die Abgründe der Seele hinweg zu »höheren Welten«

Der Grundtext der ab 1904 erschienenen Aufsatzreihe von Rudolf Steiner ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ (GA 10) ist über einhundert Jahre alt. Trifft er noch die Seelenlage des modernen Menschen? Wohin... [mehr]

Der Grundtext der ab 1904 erschienenen Aufsatzreihe von Rudolf Steiner ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ (GA 10) ist über einhundert Jahre alt. Trifft er noch die Seelenlage des modernen Menschen? Wohin führt dieser Übungsweg, wenn er gegangen wird? Schon im ersten Satz »Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann«1 manifestiert sich eine signifikante Grundsignatur des Buches: Der Brückenbau zu »höheren Welten« erscheint in einem Zeitalter als Möglichkeit, in dem die abgründigen Tiefen wachsen, aber auch die Freiheit zunimmt sie zu überwinden.