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Fluchtlinien

Eine Lesung mit Bildern im Sprengel Museum Hannover

Das Sprengel Museum Hannover, eines der weltweit bedeutendsten Museen für moderne Kunst, hat vor zwei Jahren einen Erweiterungsbau erhalten, der seine Fläche um 5.300 qm vergrößert, davon 1.400 qm Ausstellungsfläche – bei Kosten von 35,8 Mio. Euro. Da stellt sich die Frage: Was hat das allgemeine Publikum davon? Wie können die jetzt zusätzlich sichtbar gemachten Teile der Sammlung am besten vermittelt werden? In großem Stil geschieht das zur Zeit durch die Sonderausstellung ›130% Sprengel‹, die teilweise zur Dauerausstellung werden soll. Rund 800 Werke werden dabei im ganzen Haus präsentiert, und in den großzügigen Naturlichträumen des Erweiterungsbaus sind die Meisterwerke der Klassischen Moderne zu sehen. Sie unterstreichen den außerordentlichen Rang dieser Sammlung, deren Grundstock einst der Schokoladenfabrikant Bernhard Sprengel und seine Ehefrau Margit gelegt hatten – angeregt von einem Besuch der Nazi-Ausstellung über ›Entartete Kunst‹. Doch auch in kleinem Rahmen wird das Sprengel Museum seinem Bildungsauftrag gerecht. Davon möchte ich hier ein Beispiel geben.

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