Artikel von Angelika Oldenburg

Christa Wolf ist tot. Ein Nachruf in Liebe

Das Herz des Jahrhunderts

Der Schriftsteller und Regisseur Henning Mankell (1948-2015)

Henning Mankell, geboren am 3. Februar 1948 in Stockholm, war einer der erfolgreichsten Kriminal-Autoren unserer Zeit. Mit seinem Kommissar Wallander erschuf er eine Figur, die den Leser zur Empathie verführt – weil er... [mehr]

Henning Mankell, geboren am 3. Februar 1948 in Stockholm, war einer der erfolgreichsten Kriminal-Autoren unserer Zeit. Mit seinem Kommissar Wallander erschuf er eine Figur, die den Leser zur Empathie verführt – weil er ein gebrochener Held ist, der das Zeitenschicksal miterleidet, der, oft erfolgreich, gegen das Böse kämpft und dennoch resigniert und pessimistisch ist, weil er eine Woge über sich hinwegrollen fühlt, gegen die Widerstand zwecklos erscheint. Wallander bemüht sich dennoch, zu widerstehen. Er trinkt zu viel Kaffee, isst fett und ungesund, schläft schlecht, ist Diabetiker, steht immer kurz vorm Herzinfarkt, ist einsam und sehnt sich nach Beziehungen zu Frauen, in denen er, wenn sie denn zustandekommen, sich ungelenk verhält und so das Gefühl der Einsamkeit hinterher noch vergrößert. Nur eine große Freude gibt es in seinem Leben: die herzerwärmende Kraft der großen italienischen Opernarien. In die flüchtet er sich, wenn das Leben ihm zu sehr zugesetzt hat.

Roger Willemsen:Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament

Der unbarmherzig nahe Blick

Der Fremde in Dir. Über Doppelgänger und Engel

Gerhard Wehr:"Der innere Weg"

Die Dinosaurier des Inneren

Eine Tagung zu ›Meditation und Selbsterkenntnis‹ in Stuttgart

Wer immer sich bemüht, einen inneren Weg zugehen, sich dem Höheren zu öffnen, sich mehr auf die Welt einzulassen oder überhaupt in irgendeiner Weise an sich zu arbeiten, merkt schnell, dass gute Vorsätze allein nicht... [mehr]

Wer immer sich bemüht, einen inneren Weg zugehen, sich dem Höheren zu öffnen, sich mehr auf die Welt einzulassen oder überhaupt in irgendeiner Weise an sich zu arbeiten, merkt schnell, dass gute Vorsätze allein nicht ausreichen. Wenn man sich bemüht, sich zu ändern, tauchen die Dinosaurier des Inneren auf: Muster, Gewohnheiten und Reaktionsweisen, von denen man manchmal meint, man durchschaue sie schon seit ewigen Zeiten. Aber da sind sie wieder – und überwunden hat man sie trotz aller Reflexionsfähigkeit noch immer nicht!

Dieser lange, nicht enden wollende Weg zu sich selbst. Zu Christa Wolfs Roman"Nachdenken über Christa T."

Eine unerschrockene Chronistin des 20. Jahrhunderts

Nachruf auf Doris Lessing

Rudolf Wolff (Hg.):"Erich Kästner / Reiner Kunze / Hans Fallada"

Ideale. Auf der Suche nach dem, was zählt

Michaela Spaar:Odilia, Lebensspuren und Heilimpuls

Theater der Mitmenschlichkeit

Lessings ›Nathan der Weise‹ in Potsdam und Goethes ›Faust‹ in Altenschlirf