Artikel von Ronald Richter

Torben Maiwald:Das unsichtbare Buch - Über das freie Erfinden und Erzählen von Geschichten für Kinder

Blumen von der Himmelswiese

Kurt E. Becker:Der Charisma-Faktor – Glücklich sein mit Sisyphos

Die Frage nach dem Sinn der Erde

Die Gefangenschaft aber verwandelt dich in einen Samen

Zu ›Lebenslang für die Wahrheit‹ von Can Dündar

Hier schreibt einer, angetrieben durch einen unbestechlichen Gerechtigkeitswillen, einen Gerechtigkeitsmut, wie ihn die meisten von uns vielleicht nur sehr jung an sich selbst erfahren. Doch außergewöhnliche Zeiten und... [mehr]

Hier schreibt einer, angetrieben durch einen unbestechlichen Gerechtigkeitswillen, einen Gerechtigkeitsmut, wie ihn die meisten von uns vielleicht nur sehr jung an sich selbst erfahren. Doch außergewöhnliche Zeiten und Umstände schaffen außergewöhnliche Menschen, wobei die Anforderungen an den Mut exponentiell steigen. Can Dündar selbst hatte sich immer als vorsichtigen Menschen angesehen, bis er beschloss, dem »Imperium der Angst« und der Unterdrückung in der Türkei auch im Gefängnis die Stirn zu bieten.

Barbara Oehl-Jaschkowitz:Manche Angst in Zuversicht verwandelt: Eltern von Kindern mit Behinderung erzählen. Mit Fotografien von Charlotte Fischer

Leben, Liebe, Zuversicht

»Meine Heimat ist die Weinlaube«

Ein Theaterprojekt mit Geflüchteten in der Berliner Ufa-Fabrik

Heimat – gibt es die noch? Was ist Heimat? »Das Thema Heimat geht uns alle an«, lesen wir in der Ankündigung zum Stück: »Die einen verlieren sie durch Flucht und Krieg, die anderen durch Entfremdung und Beschleunigung... [mehr]

Heimat – gibt es die noch? Was ist Heimat? »Das Thema Heimat geht uns alle an«, lesen wir in der Ankündigung zum Stück: »Die einen verlieren sie durch Flucht und Krieg, die anderen durch Entfremdung und Beschleunigung in einer globalisierten Welt.« Im Varieté-Salon der Berliner Ufafabrik erleben wir in dem Theaterprojekt ›Deine Heimat. Meine Heimat‹ jene, die ihre Heimat durch Flucht und Krieg verloren haben. Sie erinnern sich noch ganz unmittelbar, an früher wohl einfach hingenommene Qualitäten, die erst im Verlust den süßen Geschmack der Herkunft entfalten.»Ich vermisse im Schatten unter dem Feigenbaum zu sitzen.« – »Meine Heimat ist die Weinlaube. Die Heimat sind die Steine.« – »Ich vermisse den Sommer, die Wärme, dass alles braun ist.« – »Ich verspreche, dass ich mein Heimatland nie vergesse, ich werde immer über es schreiben!«