Artikel von Claudia Törpel

Charles Kovacs:Betrachtungen zur Apokalypse. Ein Kommentar zum Nürnberger Zyklus von Rudolf Steiner

›Der Geistkämpfer‹ von Ernst Barlach

und die Tradition der Michaels-Darstellung

Der Mönch ist zurück

Zu zwei restaurierten Bildern von Caspar David Friedrich – Teil I

Die Barke Christi auf dem See Genezareth

Betrachtung eines Bildes von Eugène Delacroix

Das Gemälde »Die Barke Christi auf dem See Genezareth« von dem französischen MalerEugène Delacroix zeichnet sich durch eine große Vielschichtigkeit aus. Man kann es äußerlichals Seefahrtsbild nehmen – oder metaphorisch... [mehr]
Das Gemälde »Die Barke Christi auf dem See Genezareth« von dem französischen MalerEugène Delacroix zeichnet sich durch eine große Vielschichtigkeit aus. Man kann es äußerlichals Seefahrtsbild nehmen – oder metaphorisch als »Lebensfahrt« des Menschendeuten. Man kann darin eine Darstellung sozialer Vorgänge – des Miteinandes der Menschenin »einem Boot« – erblicken, es aber ebenso als Bild für den einzelnen Menschenverstehen, wobei das Meer als Ausdruck für das Seelische des Menschen erlebt werdenkann. Darüber hinaus kann man es als christliche Mysterienfahrt begreifen, bei welcherder Betrachter in die Nachfolge Christi miteinbezogen wird. Es wäre dann nicht nur alsSchilderung der biblischen Erzählung, sondern in einem durchaus überzeitlichen Sinneaufzufassen. Der folgende Artikel weist auf spirituelle Zusammenhänge hin, die bei nähererBetrachtung in dem Bild aufleuchten können.

Die Cholera und das Dionysische in »Der Tod in Venedig« von Thomas Mann

Anneli Schwager:Die Komposition im Bild oder das menschliche Maß. Werkbuch für Praktiker aus bildnerischer Sicht

Ein neuer Blick auf Botticelli

Zur Ausstellung ›Botticelli-Renaissance‹ in Berlin

Eine Kunstoase in Berlin. Zu einer Ausstellung von »Kunst Punkt Mitte«

Im Prozess des Anschauens

Zu William Turners ›Schneesturm im Meer‹

Als William Turner 1803 sein Seestück ›Pier in Calais‹ ausstellte, erntete er reichlich Lob, vor allem wegen der realistischen und detaillierten Ausführung. Und dennoch musste sich Turner auch Kritik gefallen lassen... [mehr]

Als William Turner 1803 sein Seestück ›Pier in Calais‹ ausstellte, erntete er reichlich Lob, vor allem wegen der realistischen und detaillierten Ausführung. Und dennoch musste sich Turner auch Kritik gefallen lassen – Kritik, die nicht völlig von der Hand zu weisen ist: Es wurde behauptet, das Wasser sei wie aus Stein und gleiche den Adern einer Marmorplatte. Hatte Turner also doch nicht exakt genug beobachtet? Oder macht sich hier ein anderes, ein grundsätzliches Problem bemerkbar? Besteht nicht stets ein Widerspruch zwischen einem zeitlich verlaufenden Geschehen und dem faktischen Stillstand des Bildes? Ist eine gemalte Welle nicht immer statisch? Kann eine bildliche Darstellung überhaupt etwas anderes vermitteln als einen angehaltenen, quasi zu Stein erstarrten Augenblick?

Jacob I. (1566-1625) – Inspirator von Shakespeare und Bacon.

Ein Beitrag zur Autorschaftsdebatte um Shakespeare

»Johannes der Täufer« von Hieronymus Bosch