Heft 6, 2017

Thema: Soziale Zukunft

Das gegenwärtige Denken konfundiert das Leistungsprinzip mit dem Machtprinzip. Ein Unternehmer mag heute gute Leistungen für die Gemeinschaft erstellen. Das Problem ist, dass er seine Ansprüche auf der Grundlage von gesellschaftlichen Machtkonstellationen durchsetzen kann. Rudolf Steiner zeigt in ›Die Kernpunkte der sozialen Frage‹, wie die Vorrechte der Besitzenden durch Umgestaltungen des Eigentumsrechtes aufgelöst werden können. Dadurch erst kann das Leistungsprinzip in seiner Reinheit zur Geltung kommen. Das Leistungsprinzip bildet gewissermassen eine Mitte zwischen dem Machtprinzip und dem Bedarfsprinzip. Menschenkundlich betrachtet ist das Bedarfsprinzip mit der Begehrungsnatur des Menschen verbunden, das Machtprinzip hingegen hat eine Beziehung zum Verstandesdenken. Beide Prinzipien bauen auf den Egoismus im Menschen. Hingegen baut das Leistungsprinzip in einer arbeitsteiligen Wirtschaft im Kern auf den Altruismus. Denn ich kann eine Leistung nur dann sinnvoll für andere Menschen erstellen, wenn diese ihrer auch bedürfen.

- Stephan Eisenhut -
Inhalt

Editorial:

›Soziale Zukunft‹

Ein Geleitwort zum Kongress der Anthroposophischen Bewegung 15.-18. Juni 2017, RuhrCongress, Bochum

Erstmalig haben sich in diesem Jahr die 15 großen Verbände der anthroposophischen Bewegung zusammengeschlossen, um ein Zeichen zu setzen. Es geht um 100 Jahre Sozialimpuls Rudolf Steiners. Im Jahr 1917 trat Steiner mit... [mehr]

Erstmalig haben sich in diesem Jahr die 15 großen Verbände der anthroposophischen Bewegung zusammengeschlossen, um ein Zeichen zu setzen. Es geht um 100 Jahre Sozialimpuls Rudolf Steiners. Im Jahr 1917 trat Steiner mit seinem Gesellschaftsimpuls zur Sozialen Dreigliederung an die Öffentlichkeit – damals noch als Antwort auf die Verwüstungen des Ersten Weltkrieges, die Mitteleuropa bis ins Mark getroffen hatten. Seitdem sind hunderte, ja tausende Initiativen und Einrichtungen entstanden, die ihren Ausgangspunkt in diesem Impuls haben. Damals sind die grossen Gesellschaftsentwürfe zwar gescheitert. Sie sind aber in das Experimentierfeld vieler Gruppierungen übergegangen, die in diesem Impuls einen wirklichen Fortschritt sehen.

Zu diesem Heft

Das Editorial an ungewohnter Stelle, verbunden mit dem fast doppelten Umfang, zeigt deutlich, dass dies kein gewöhnliches Heft ist. Denn wie Michael Schmock in seinem vorangestellten Geleitwort erklärt, ist ›Soziale Zukunft‹... [mehr]

Das Editorial an ungewohnter Stelle, verbunden mit dem fast doppelten Umfang, zeigt deutlich, dass dies kein gewöhnliches Heft ist. Denn wie Michael Schmock in seinem vorangestellten Geleitwort erklärt, ist ›Soziale Zukunft‹ nicht allein unser Thema, sondern auch das des gleichnamigen Kongresses, der vom 15. - 18. Juni 2017 in Bochum stattfinden wird. Ursprünglich hatten wir geplant, eine repräsentative Auswahl der behandelten Themen sowie der beitragenden Persönlichkeiten des Kongresses anzubieten. Doch das erwies sich bald als undurchführbar, sodass wir uns dazu entschlossen, dieses Heft so zusammenstellen, wie wir es sonst auch tun: zum Teil aus angefragten Beiträgen und zum Teil aus solchen, die uns vorgeschlagen wurden. Auch eine Zeitschrift ist ja ein soziales Gebilde, wo die Redaktion als Mittelpunkt und die Autoren als Umkreis in einer dialogischen Beziehung stehen.

Erinnerungen an Dietrich Rapp

Am 30. März 2017 verstarb kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres Dietrich Rapp, der von 1985 bis 1996 Chefredakteur unserer Zeitschrift gewesen war. Zu Ehren seines Andenkens haben wir Erinnerungen einiger Weggefährten... [mehr]

Am 30. März 2017 verstarb kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres Dietrich Rapp, der von 1985 bis 1996 Chefredakteur unserer Zeitschrift gewesen war. Zu Ehren seines Andenkens haben wir Erinnerungen einiger Weggefährten zusammengestellt.

Falsche Schenkungen

Zur Bedeutung des Exportüberschusses der deutschen Wirtschaft

Kein Land in der Welt hat in 2016 mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als Deutschland. Das wäre unproblematisch, wären in gleicher Höhe auch Waren und Dienstleistungen importiert worden. Deutschland... [mehr]

Kein Land in der Welt hat in 2016 mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als Deutschland. Das wäre unproblematisch, wären in gleicher Höhe auch Waren und Dienstleistungen importiert worden. Deutschland ist aber nicht nur seit Jahren Export-Weltmeister, sondern auch Exportüberschuss-Weltmeister. Solche Überschüsse sind nur möglich, wenn das Ausland sich entsprechend verschuldet bzw. Inländer immer mehr Kapital im Ausland anlegen. Ein Blick in die Zahlungsbilanzstatistik der Deutschen Bundesbank zeigt, dass die Nettoauslandsvermögen zwischen 2004 und 2016 sich etwa versiebzehnfacht haben. Die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigenstunde hat sich in den letzten 25 Jahren kontinuierlich erhöht. Die Reallöhne hingegen sind, wie die beigefügte Grafik zeigt, bis 2010 gefallen. Seit 2014 steigen sie wieder stärker. Dennoch zeigt dieses deutlich, dass die Erwerbstätigen in Deutschland nicht an der gestiegenen Produktivität partizipieren konnten.

Zeitgeschehen:

Ängste und Hoffnungen

Zukunftsbilder junger Ägypter

»Träume mit mir von einem Morgen, das kommen wird, und wenn es nicht kommt, werden wir es uns selbst holen. Wir versuchen die ersten Schritte auf unserem Weg, viele Schritte führen uns schließlich zu unserem Traum. Wie... [mehr]

»Träume mit mir von einem Morgen, das kommen wird, und wenn es nicht kommt, werden wir es uns selbst holen. Wir versuchen die ersten Schritte auf unserem Weg, viele Schritte führen uns schließlich zu unserem Traum. Wie oft wir auch fallen, wir werden wieder aufstehen können.« Dieser schlichte, naiv anmutende Liedtext wurde nach seiner ersten Veröffentlichung 2008 rasch zum Inbegriff der Zukunftssehnsüchte der jungen, gebildeten Generation in Ägypten. Während der Revolutionswochen 2011 gehörte das Lied mit der sanft schwingenden Melodie auf dem Tahrirplatz in Kairo zu einem der am meisten gespielten Musikstücke und machte seinen Schöpfer Hamza Namira zur Stimme der Protestbewegung. Seit einigen Jahren in den staatlichen Medien verboten, kann man es heute nur noch gelegentlich im öffentlichen Raum hören, nostalgische Erinnerungen auslösend. »Träume mit mir von einem Morgen …« – was bedeutet das im Jahr 2017?

Schwerpunkt:

Das Beispiel SEKEM

Vor gut 60 Jahren verließ mein Vater Ibrahim Abouleish Ägypten, um in Europa zu studieren. Er verließ ein Land, in dem 18 Millionen Menschen lebten, gute Bildung genossen und in dem es ein florierendes kulturelles Leben... [mehr]

Vor gut 60 Jahren verließ mein Vater Ibrahim Abouleish Ägypten, um in Europa zu studieren. Er verließ ein Land, in dem 18 Millionen Menschen lebten, gute Bildung genossen und in dem es ein florierendes kulturelles Leben gab. Als er Ende der 1970er Jahre zurückkehrte, war in Ägypten von all dem kaum noch etwas zu spüren. Die Bevölkerung hatte sich beinahe verdoppelt. Die Wirtschaft und das soziale System kamen nicht mehr hinterher. Heutzutage sieht es noch schwieriger aus. Die gegenwärtige Situation Ägyptens erscheint auf den ersten Blick deprimierend und wenig hoffnungsvoll. Angefangen bei der stark bedrohten Umwelt, über die wirtschaftliche Abhängigkeit und politische Instabilität bis hin zum mangelhaften Bildungssystem und dem kaum zu findenden Raum für Geistesleben – Ägypten scheint in allen Bereichen ausgetrocknet wie die Wüste selber.

Wie Gemeinschaft entsteht

Dialogische Kultur als Weg in die soziale Zukunft

Im Jahre 1985 berichtete Albert Fink von einem Industriebetrieb, der nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit durch die Belegschaft übernommen wurde. Dadurch wurden alle bisherigen Mitarbeiter zugleich zu Mitunternehmern.... [mehr]

Im Jahre 1985 berichtete Albert Fink von einem Industriebetrieb, der nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit durch die Belegschaft übernommen wurde. Dadurch wurden alle bisherigen Mitarbeiter zugleich zu Mitunternehmern. In dieses Modell hat man damals große Hoffnungen gesetzt. Doch gelang es auf Dauer nicht, der neuen Situation entsprechend zu handeln. In wirtschaftlichen Krisensituationen »wurden viele Kollegen oder besser gesagt mitarbeitende Mitunternehmer entlassen«. Das geschah im Laufe der Jahre mehrmals. »Bei einer der letzten Belegschaftsversammlungen vertrat der Gewerkschaftsvertreter unter dem Beifall der Versammelten die Auffassung, der Betrieb müsse aufgegeben werden, wenn er die durch Haustarifvertrag und Besitzstand gesicherten Löhne und Gehälter und die jährlichen, tariflichen Lohnerhöhungen nicht mehr erwirtschaften könne.« Und dies, obgleich damals viele Wettbewerber aus den gleichen Gründen Konkurs anmelden mussten, und obgleich bekannt war, »dass nach Schließung des Betriebes die Mitarbeiter kaum eine Chance haben, neue bezahlte Arbeitsplätze zu finden«. Dabei hätten die Betroffenen als Miteigentümer des Unternehmens die Möglichkeit gehabt, ihre Arbeitszeiten und -entgelte selbst zu gestalten. »So wich bei einigen Teilnehmern der Belegschaftsversammlung der Zuspruch zur Selbstamputation anderntags einer allgemeinen Ratlosigkeit, ja Betroffenheit.« Von gewerkschaftlicher Seite wurde darauf bestanden, »dass weitere Mitarbeiter entlassen werden und die bestehenden Lohnstrukturen leistungsbezogener gestaltet werden müssten. Bemerkenswert ist an dieser Stelle die arbeitgeberähnliche Haltung der gewerkschaftlich veranlassten Therapievorschläge«. Die vielfältigen Versuche von anderer Seite, den Mitarbeitern ihre Chancen bewusst zu machen, die sie in einem arbeitgeberlosen Betrieb haben, wurden nicht aufgegriffen, obwohl aufgezeigt werden konnte, durch welche Maßnahmen Entlassungen von Arbeitskollegen verhindert und das allgemeine Wohlergehen gefördert werden könnten.

Personalentwicklung in Unternehmen und anthroposophischer Schulungsweg

Versuch einer Gegenüberstellung

Innerhalb der Anthroposophie bildet der sogenannte »Schulungsweg« ein zentrales und identitätsstiftendes Element der persönlichen Weiterentwicklung. In den anthroposophischen Grundschriften ›Theosophie‹, ›Wie erlangt... [mehr]

Innerhalb der Anthroposophie bildet der sogenannte »Schulungsweg« ein zentrales und identitätsstiftendes Element der persönlichen Weiterentwicklung. In den anthroposophischen Grundschriften ›Theosophie‹, ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten‹ oder auch der ›Geheimwissenschaft im Umriss‹ werden wichtige und grundlegende Aspekte des »Pfads der Erkenntnis« bzw. der »Geheimschulung« dargestellt. In zahlreichen weiterführenden Schriften und Vortraägen hat Rudolf Steiner – und haben in seiner Nachfolge eine Vielzahl von Autoren aus dem Umfeld der Anthroposophie – diese Aspekte weiter ausgeführt und vertieft. – Bei dem in der heutigen Gesellschaftsstruktur dominierenden Wirtschaftsleben wird wiederum große Bedeutung auf die Gewinnung und Weiterentwicklung geeigneten Personals gelegt. Assessment Centers zur Identifikation geeigneter Mitarbeiter, »Head Hunting« auf dem Personalmarkt, um im »War for Talents« die besten Kandidaten für die eigene Firma zu gewinnen und viele interne Programme zur Entwicklung und Förderung von Mitarbeitern und Führungskräften stehen im Hintergrund jeder Biografie innerhalb großer Industrieunternehmen.

Wider die Entmündigung des Menschen im Gesundheitswesen

Wir leben in einer paradoxen Situation. Die Europäische Integrationsbewegung, der Verfassungsstaat, unsere repräsentative Demokratie, unser Gesundheits- und Sozialsystem und nicht zuletzt die moderne wissenschaftliche Medizin... [mehr]

Wir leben in einer paradoxen Situation. Die Europäische Integrationsbewegung, der Verfassungsstaat, unsere repräsentative Demokratie, unser Gesundheits- und Sozialsystem und nicht zuletzt die moderne wissenschaftliche Medizin ermöglichen Formen der Selbstbestimmung, wie sie die Menschheit nie zuvor gekannt hat. Auf der anderen Seite sind es eben diese Bedingungen und Instrumente, durch die wir uns um das zu bringen drohen, was sie uns ermöglichen sollen: ein Zusammenleben in und eine menschliche Entwicklung aus Freiheit. Das, was eigentlich erst den Entfaltungsraum für die Entwicklung der menschlichen Freiheit herstellen sollte, wendet sich mit Macht gegen den Menschen selber. Undurchschaubare Verflechtungen zwischen Staat, Wirtschaft und Kulturbereich, mächtige Institutionen, Sicherheitsmaßnahmen, flächendeckende Präventionsprogramme und politisch wie ökonomisch gesetzte Handlungsanreize stehen (um nur einige Beispiele zu nennen) für einen diffus um sich greifenden und subtilen Entzug von Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Eigenverantwortung und Solidarität

Zur Praxis der Solidargemeinschaften im Gesundheitswesen

Unser durchkommerzialisiertes Gesundheitssystem untergräbt sowohl das eigenverantwortliche Handeln der Betroffenen als auch die Ausbildung eines konkreten solidarischen Bewusstseins. Doch es gibt Alternativen: die Solidargemeinschaften.... [mehr]

Unser durchkommerzialisiertes Gesundheitssystem untergräbt sowohl das eigenverantwortliche Handeln der Betroffenen als auch die Ausbildung eines konkreten solidarischen Bewusstseins. Doch es gibt Alternativen: die Solidargemeinschaften. Die Redaktion hat die Samarita gebeten, ihr Anliegen zu skizzieren aber auch die Schwierigkeiten im Rahmen der gegenwärtigen gesetzlichen Situation darzulegen. Im Kampf um die rechtliche Klarstellung der Solidargemeinschaften haben sich Mitstreiter gefunden, bei denen vielleicht mancher eher ein klar geregeltes staatliches Versorgungssystem erwartet hätte.

Das ›Soziale Hauptgesetz‹

und die Finanzierung der freien geistigen Arbeit

Die Leistungen, die ein freies Geistesleben der Gesellschaft erbringen kann, werden systematisch unterschätzt. Ein Kernanliegen Rudolf Steiners war, für ein Verständnis dieser freien Geistestätigkeit so zu werben, dass... [mehr]

Die Leistungen, die ein freies Geistesleben der Gesellschaft erbringen kann, werden systematisch unterschätzt. Ein Kernanliegen Rudolf Steiners war, für ein Verständnis dieser freien Geistestätigkeit so zu werben, dass auch eine sachgemäße Finanzierung derselben möglich wird. Der vorliegende Beitrag skizziert, wie Rudolf Steiner seine Gedanken zur Sozialen Frage zwischen 1904 und 1922 fortentwickelte. Der 13. Vortrag des Nationalökonomischen Kurses verdeutlicht, dass dem Geistesleben die Arbeit an der Natur erspart werden muss, wenn es fruchtbar sein soll. Das rein dem irdischen Leben zugewandte Geistesleben erzwingt diese Ersparnis in einer Form, die zu Not und Elend führt.

Schwerpunkt:

Der Alltag als Schulungsweg

Die Erneuerung des sozialen Lebens durch die Verwandlung der Seelenkräfte

Das soziale Beziehungsgefüge wird maßgeblich von der Form der Begegnung geprägt, die den Menschen aufgrund der Beschaffenheit ihres Seelenlebens möglich ist. In der Vergangenheit fand dieses Seelenleben Halt in äußeren... [mehr]

Das soziale Beziehungsgefüge wird maßgeblich von der Form der Begegnung geprägt, die den Menschen aufgrund der Beschaffenheit ihres Seelenlebens möglich ist. In der Vergangenheit fand dieses Seelenleben Halt in äußeren Formen des sozialen Lebens. Diese tragen immer weniger. Das Seelenleben der Menschen steht dadurch schutzlos den äußeren und inneren Einflüssen gegenüber. Neue, tragfähige Formen können nicht einfach von außen eingeführt werden. Sie müssen sich in sozialen Prozessen herausbilden. Der Artikel beschreibt, welche Hindernisse dabei im Alltag zu überwinden sind und welche Entwicklungshilfen aus der Geisteswissenschaft in Anspruch genommen werden können. Im Arbeitsalltag kann der Umgang mit den 12 Monatstugenden eine besondere Hilfe für die Selbsterziehung werden.

Umkehr als esoterische und soziale Denkform

Als Rudolf Steiner am 10. Januar 1925 die Vorrede zur Neuauflage seiner ›Geheimwissenschaft im Umriss‹ schrieb, war ihm das Anlass für einen Rückblick auf seine innere Situation fünfzehn Jahre zuvor beim Verfassen... [mehr]

Als Rudolf Steiner am 10. Januar 1925 die Vorrede zur Neuauflage seiner ›Geheimwissenschaft im Umriss‹ schrieb, war ihm das Anlass für einen Rückblick auf seine innere Situation fünfzehn Jahre zuvor beim Verfassen dieses Buches. Insbesondere war er damals darum bemüht, ja besorgt gewesen, den Gehalt seiner esoterischen Aussagen für seine Zeitgenossen so verständlich wie möglich zu formulieren. So kreisen seine knappen Ausführungen in dieser Vorrede denn auch um das Thema der »Verständlichkeit«. Und sie erhalten im Hinblick auf seinen nahe bevorstehenden Tod einen vermächtnishaften, vorausblickenden, zukünftigen Charakter. Denn Rudolf Steiner würde nun selber seinem Buch nicht mehr mit neuen Erläuterungen, Verbesserungen oder der Anpassung an veränderte Lesegewohnheiten beistehen können. Ein letztes Mal noch brachte er alle Sorgfalt auf, die Bedingungen für ein angemessenes Verstehen seiner Aussagen klar mitzuteilen.

Forum Anthroposophie:

Erhellende Exegese

Christoph Huecks Monografie ›Intuition - das Auge der Seele‹

»Ein richtig verfasstes anthroposophisches Buch«, so Rudolf Steiner 1924 in seiner Autobiografie ›Mein Lebensgang‹, »soll ein Aufwecker des Geistlebens im Leser sein, nicht eine Summe von Mitteilungen.« Diese Anforderung... [mehr]

»Ein richtig verfasstes anthroposophisches Buch«, so Rudolf Steiner 1924 in seiner Autobiografie ›Mein Lebensgang‹, »soll ein Aufwecker des Geistlebens im Leser sein, nicht eine Summe von Mitteilungen.« Diese Anforderung erfüllt in vollem Umfang Christoph Huecks Monografie über die ›Darstellung des intuitiven Erkennens im schriftlichen Werk Rudolf Steiners‹ – ein Buch, von dem man sich wünscht, es wäre fünfzig Jahre früher erschienen.

Thema Grundeinkommen:

Wenn Gedanken handgreiflich werden

Fünf Anmerkungen zum ›Manifest zum Grundeinkommen‹

Wenn ich etwas unbedingt will, wirkt es gewollt. Wenn ich nicht so genau weiß, was ich will, nicht einmal, ob ich leben will, dann tauge ich nicht für das Grundeinkommen. In der Ehe wirkt die Liebe gewollt – wenn ich... [mehr]

Wenn ich etwas unbedingt will, wirkt es gewollt. Wenn ich nicht so genau weiß, was ich will, nicht einmal, ob ich leben will, dann tauge ich nicht für das Grundeinkommen. In der Ehe wirkt die Liebe gewollt – wenn ich nicht weiß, ob ich meinen momentanen Partner ein Leben lang an meiner Seite haben will, tauge ich nicht für die Ehe. Obwohl es beim Grundeinkommen und in Ehen natürlich weniger um die Tauglichkeit eines Menschen geht als um die Tauglichkeit eines gemeinsamen Entschlusses. Oder eigne ich mich, wenn ich nicht weiß, was ich will, für das Grundeinkommen gerade besonders gut? Denn seine Quelle wie sein Ziel ist die Freiheit, und die ist auch die Freiheit des Anderswollenden oder gar des nichts Wollenden. Freiheit ist auch die Freiheit, unbedingt das tun zu wollen, was ich nicht will. Es ist die Freiheit, sowohl das Leben eines Taugenichts zu führen als auch das Leben eines Workaholics. »Der Wille des Menschen ist unantastbar.« (Häni & Kovce, 70. These: ›Grundgesetz‹.)

Auf dem Weg zu einem neuen Arbeitsbegriff

Zu ›Soziale Zukunft: Das Bedingungslose Grundeinkommen‹

»Wie wollen wir künftig miteinander leben und arbeiten?« – so regt ein neuer Sammelband aus dem Verlag Freies Geistesleben auf seinem Buchrücken den Leser zu einer vertieften Betrachtung der Thematik des Bedingungslosen... [mehr]

»Wie wollen wir künftig miteinander leben und arbeiten?« – so regt ein neuer Sammelband aus dem Verlag Freies Geistesleben auf seinem Buchrücken den Leser zu einer vertieften Betrachtung der Thematik des Bedingungslosen Grundeinkommens an. Der Herausgeber Philip Kovce spricht in seinem kurzen Vorwort davon, dass die Debatte Åtüberraschende Übereinstimmungen ebenso bereithält wie ärgerliche Missverständnisse«. Ersteres kann jeder Leser nachvollziehen, doch worin die »ärgerlichen Missverständnisse« bestehen bleibt leider ungewiss, zumal auch die Befürworter in vieler Hinsicht verschiedene Modelle und Positionen vertreten. In alphabetischer Reihenfolge sind 30 Plädoyers von Autorinnen und Autoren veröffentlicht, 21 von Befürwortern und 9 von Kritikern des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE).

Feuilleton:

»Das Atelier ist zwischen den Menschen«

Ein Versuch, was Sozialkunst heute sein könnte

»Über die soziale Kunst lässt sich heute kaum schon Konkretes sagen, weil sie, sieht man von Ausnahmen wie Joseph Beuys ab, noch nicht einmal in Ansätzen realisiert wird.« Zu dieser Einschätzung kommt Diether Rudloff... [mehr]

»Über die soziale Kunst lässt sich heute kaum schon Konkretes sagen, weil sie, sieht man von Ausnahmen wie Joseph Beuys ab, noch nicht einmal in Ansätzen realisiert wird.« Zu dieser Einschätzung kommt Diether Rudloff in seinem kenntnisreichen Werk ›Die Parabel der sieben Künste‹. Darin verweist er sie auf den Platz der größten aber auch fernsten Kunst in der von Rudolf Steiner gemeinten Menschheits- und Kulturentwicklung. Über diese soll der sich allerdings – ganz im Gegensatz zu den vielfältigen Äußerungen über Kunst – nur andeutungsweise geäußert haben. Generell gilt demnach, dass die Kunst der Zukunft als Mittler zwischen Wissenschaft und Natur ein ganz neues Reich schaffen wird: »das Reich des Sinnlichen im Gewande des Göttlichen«.

Auf offenen Wegen zu verborgenen Orten

Unterwegs mit Edgar Harwardt, dem Gärtner von Stuttgart

Ich kam aus München, wo ich den mir schon ein wenig vertrauten Weg vom Hauptbahnhof zum Lenbachhaus gegangen bin – für mich das Museum von München. Mit Marc, Münter, Kandinsky und bayerischer Volkskunst im... [mehr]

Ich kam aus München, wo ich den mir schon ein wenig vertrauten Weg vom Hauptbahnhof zum Lenbachhaus gegangen bin – für mich das Museum von München. Mit Marc, Münter, Kandinsky und bayerischer Volkskunst im Hintergrund bin ich wieder mit der Beuys-Installation ›zeige deine Wunde‹ ins Gespräch gegangen, die einst aus dem Münchener Untergrund unter heftiger Anteilnahme nicht nur der Bajuwaren hierher aufgestiegen ist: Reinigung durch Tod und Auferstehung. Und ich stand dort auch vor der zum bundesrepublikanischen Mythos gewordenen Badewanne von Beuys, diesem Reinigungsinstrument, dessen Wunden er behandelt hat. – Der nächste Tag fand im Museum Brandhorst sein Zentrum, das in fantastischen Räumen Cy Twomblys Bilder zur Seeschlacht von Lepanto beherbergt, auf denen die leuchtenden Farben auf weißem oder türkisblauem Grund unaufhaltsam zerrinnen. Und seine auf riesigen Leinwänden geballten ›Gewitter der Rosen‹, die – darauf machte mich meine Begleiterin aufmerksam – mit den Farben der zwischen ihnen wandelnden Menschen wunderbar korrespondieren: »Auf einer fremden Erde / Zwischen Rosen und Schatten« (Ingeborg Bachmann). Dort saß ich auch lange im Museumsbistro, in ein bohrendes Gespräch vertieft – über Sinn und Möglichkeit, sich selbst zum Projekt zu machen, ohne seine Verantwortung für die Welt zu vernachlässigen.

Fundstück XXXII: Dann ist die Sonne wirklich da

»Vom Osterfeste an ist die Sonne wirklich da, in voller Kraft. Alles, was im Sommer geschieht, ist eine Epoche, die zusammenhängt mit der früheren Periode, in der es [die] Vereinigung [von Sonne und Erde] gab. Und der... [mehr]

»Vom Osterfeste an ist die Sonne wirklich da, in voller Kraft. Alles, was im Sommer geschieht, ist eine Epoche, die zusammenhängt mit der früheren Periode, in der es [die] Vereinigung [von Sonne und Erde] gab. Und der Winter ist das Reich des Dunkels, was jetzt der Erde zukommt, sodass der Mensch zur Weihnachtszeit sich sagen kann: Hier geschieht jedes Jahr etwas, wie damals, als die Sonne wegging. Daher wird jedes Jahr die der Erde zukommende Ätherkraft weggezogen. Das Weihnachtsfest hat nicht bloß eine symbolische, sondern auch eine natürliche Bedeutung. Da zieht sich vom Menschen eine Kraft zurück, die ihm sonst zukommt.  Eine natürliche Folge ist, dass der Mensch diesem veränderten Leben der Erde sein Leben anpasst. Wenn der Schüler soweit ist, muss er darauf achten. Der Mensch muss von innen heraus die Kräfte entfalten, die ihm sonst von außen zuströmen. Er muss den Quell in sich entfalten. Dieser Quell muss in der Winterzeit gepflegt werden. Zum Ende des Winters muss er sich reif gemacht haben, das äußere Leben wieder zu empfangen. Dies ist in den Festen ausgedrückt. Christus ist das Aufleben der inneren Ätherkräfte und wird in die Zeit versetzt, in der die Erde am wenigsten Kräfte ausgibt. Zu der Zeit um Ostern muss der Mensch Leben dem Leben entgegenbringen. In diesem festlichen Jahr merkt der Mensch eines: Hier geht in ihm eine Kraft auf, welche auch von außen auf ihn einströmt. Da erinnert sich der Mensch an die Zeit, als er noch eins war mit der Sonne. Der Mensch war im Schoße der Götter; dann hatte er sich abgespalten zugleich mit der Erde, und muss jetzt von innen heraus anfangen zu leuchten.« – So lauten in der Mitschrift von Olga von Sivers mündliche Ausführungen, die Rudolf Steiner während eines Privatvortrages für die beiden Sivers-Schwestern am 23. Juni 1905 in Berlin gegeben hat.

Wie wir sind

Alle sind wir ein bisschen schräg drauf. Der eine kommt immer zu spät, der andere lacht so laut, dass die Nachbarn zusammenzucken. Einer gebraucht mit Genuss drastische Schimpfworte, ein anderer spricht immer so leise,... [mehr]

Alle sind wir ein bisschen schräg drauf. Der eine kommt immer zu spät, der andere lacht so laut, dass die Nachbarn zusammenzucken. Einer gebraucht mit Genuss drastische Schimpfworte, ein anderer spricht immer so leise, dass ihn drei Meter weiter keiner mehr versteht, und behält das auch nach der dritten Nachfrage unbeirrt bei. Der eine liebt förmliche Begrüssungen und gibt jedem die Hand, wenn er den Raum betritt, der andere schleicht zu seinem Stuhl, ohne die Augen vom Boden zu erheben, und noch ein anderer setzt sich so geräuschvoll hin, dass die Nachbarin, die in Meditation versunken zu sein scheint, irritiert die Augen öffnet.

Arbeit am Mythos

Ich und Europa V

Ich bin im akademischen Jahr 2013/14 einer von 29 Kollegiaten des ›Studienkollegs zu Berlin‹ gewesen. Das Kolleg existierte von 2002 bis 2014, brachte zwölf Jahrgänge mit 407 Kollegiaten hervor – und endete mit meinem... [mehr]

Ich bin im akademischen Jahr 2013/14 einer von 29 Kollegiaten des ›Studienkollegs zu Berlin‹ gewesen. Das Kolleg existierte von 2002 bis 2014, brachte zwölf Jahrgänge mit 407 Kollegiaten hervor – und endete mit meinem Jahrgang. Es wurde als Initiative der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt. Wer die Website des Studienkollegs besucht, der findet dort – inzwischen in Vergangenheitsform – formuliert, was dessen Absicht gewesen ist: »Ziel des Studienkollegs zu Berlin war es, dem europäischen Führungsnachwuchs für seine künftigen Aufgaben in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Verwaltung wichtige Kenntnisse über Ziele und Werte Europas mitzugeben. Es ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Europas Vielfalt im Kleinen zu erleben, und bot einen einzigartigen Raum, den eigenen Fragen an Europa nachzugehen – jenseits aller Fächer- und Ländergrenzen und Zwänge des universitären Betriebs.« Was wurde mir als »europäischem Führungsnachwuchs« über »Ziele und Werte Europas« mitgegeben? Und welchen »eigenen Fragen an Europa« bin ich nachgegangen?

Im Dienste der Mit-Teilung

Zur Bedeutung von Bibliotheken für das Geistesleben

Kurz vor 19 Uhr kam noch Herr B., ein Lehrer aus der benachbarten Waldorfschule, durch die Bibliothekstür und brachte »fällige« Bücher zurück. Dann fragte er, ob ich einen knappen, handlichen Text wüsste, der erläutert,... [mehr]

Kurz vor 19 Uhr kam noch Herr B., ein Lehrer aus der benachbarten Waldorfschule, durch die Bibliothekstür und brachte »fällige« Bücher zurück. Dann fragte er, ob ich einen knappen, handlichen Text wüsste, der erläutert, was es mit dem »Gang der Menschheit« über die Schwelle auf sich habe. Warum vollzieht sich der unbewusst, und was heisst das eigentlich? Natürlich wusste er das – genauso wie ich – »irgendwie«. Augustin sagt über die »Zeit«, dass er wisse was Zeit ist, solange man ihn nicht danach frage, aber sobald er gefragt werde, wisse er es nicht mehr. Ähnlich ging es mir und vielleicht auch Herrn B. jetzt mit dem menschheitlichen Überschreiten der Schwelle. Das Thema »Schwelle« führt unmittelbar ins Herz der Anthroposophie und gehört doch sonst ganz und gar nicht zur Allgemeinbildung. Und deshalb ist es dann auch eine besondere Aufgabe, es einem andern zu erläutern, der nicht so tief in der Anthroposophie drinnen steckt. Da reicht es nicht, Inhalte des Informationsgedächtnisses auf dem Tisch auszubreiten wie: die Schwelle als die Grenze zwischen geistiger Welt und irdischer Welt, Trennung von Denken, Fühlen und Wollen, unbewusste Überschreiten im Unterschied zum bewussten Überschreiten etc. Es gilt das Thema zu greifen, es darzustellen. Die Wiederholung von Aussagen Steiners, herausgelöst aus deren besonderem Zusammenhang ist unbefriedigend. Gleichwohl aber bleiben diese Aussagen wichtige Bezugspunkte und Quellen. Im Bibliothekskatalog fand ich unter Eingabe der Sachwortkombination »Schwelle: unbewusst« schnell den Hinweis auf ein vielversprechendes Buch, aber Herr B. wollte etwas Kurzes. Mit dem zweiten Versuch, der Kombination »Schwelle: Menschheit« stellten sich dann auch mehrere Ergebnisse in Form von Zeitschriften-Aufsätzen ein, darunter ein Beitrag von Walter Johannes Stein mit dem Titel ›Die Menschheit geht über die Schwelle‹ aus dem ›Österreichischen Boten‹ von 1922. Aber auch Steiners Vortrag vom 11. April 1919 aus ›Vergangenheits- und Zukunftsimpulse im sozialen Geschehen‹ (GA 190) und weitere Bücher wurden von der Suchmaschine angeboten. Herr B. notierte sich den Vortrag, kopierte sich den Zeitschriften-Artikel von W. J. Stein und ging damit hinaus. Ich blieb etwas unbefriedigt zurück, da ich erwartet hatte, mehr zu finden, und wiederholte die Suche am nächsten Tag nochmal, aber nun mit etwas mehr  Ruhe in der Titel-Stichwort Zeile des Katalogs.

Die Dinosaurier des Inneren

Eine Tagung zu ›Meditation und Selbsterkenntnis‹ in Stuttgart

Wer immer sich bemüht, einen inneren Weg zugehen, sich dem Höheren zu öffnen, sich mehr auf die Welt einzulassen oder überhaupt in irgendeiner Weise an sich zu arbeiten, merkt schnell, dass gute Vorsätze allein nicht... [mehr]

Wer immer sich bemüht, einen inneren Weg zugehen, sich dem Höheren zu öffnen, sich mehr auf die Welt einzulassen oder überhaupt in irgendeiner Weise an sich zu arbeiten, merkt schnell, dass gute Vorsätze allein nicht ausreichen. Wenn man sich bemüht, sich zu ändern, tauchen die Dinosaurier des Inneren auf: Muster, Gewohnheiten und Reaktionsweisen, von denen man manchmal meint, man durchschaue sie schon seit ewigen Zeiten. Aber da sind sie wieder – und überwunden hat man sie trotz aller Reflexionsfähigkeit noch immer nicht!

Geld und der Wille der Zukunft

Zur bildungsART 2017

Reden über Geld und bewusst damit umzugehen, ist eine Fähigkeit, die gelernt sein will, denn es gibt kaum ein anderes Medium, das gleichzeitig so viel ermöglichen und so viel zerstören kann. Reden über Macht ist wesentlich,... [mehr]

Reden über Geld und bewusst damit umzugehen, ist eine Fähigkeit, die gelernt sein will, denn es gibt kaum ein anderes Medium, das gleichzeitig so viel ermöglichen und so viel zerstören kann. Reden über Macht ist wesentlich, um sich der Verantwortung bewusst zu werden, die wir tragen, sowohl wenn wir Macht ausüben als auch, wenn wir sie zusprechen. Reden über Freiheit und der Versuch, jeden Augenblick unabhängig zu sein, setzt voraus, dass wir zutiefst ehrlich mit uns selber werden.

Kurz notiert:

Kurz notiert

Seite: 127

Buchbesprechungen:

Volker Reinhardt:Luther der Ketzer. Rom und die Reformation

Martin Luther als Ketzer und Mystiker

Volker Leppin:Die fremde Reformation. Luthers mystische Wurzeln

Martin Luther als Ketzer und Mystiker

Fritz Edlinger (Hg.):Der Nahe Osten brennt. Zwischen syrischem Bürgerkrieg und Weltkrieg

Syrischer Bürgerkrieg und Islamischer Staat

Werner Ruf:Islamischer Staat & Co. Profit, Religion und globalisierter Terror

Syrischer Bürgerkrieg und Islamischer Staat

Charles Lewinsky:Andersen. Roman

Simulation und Karikatur der Reinkarnation

Damian Dombrowski (Hg.) und Jochen Griesbach (Hg.):Augen & Blicke. Das Sehen in der bildenden Kunst von Alt-Ägypten bis zur Moderne

Blicke sagen mehr als Worte

Leserforum:

Doppelgänger und »inneres Kind«

Zu ›Der Doppelgänger und seine Verwandlung‹ von Corinna Gleide in die Drei 5/2017

Nögges Nuggets:

Sanguinischer Stadt-Sommer