Sa, 25. November 2017

Die Trennung von Arbeit und Einkommen

Auf dem Hintergrund der Charakterisierung von Ost und West, die im ersten Seminar versucht wurde, widmet sich das zweite Seminar der spezifischen Aufgabe Mitteleuropas. Die große Frage ist, wie das alte, leibgebundene Jahwe-Denken überwunden und ein neues, verchristlichtes Denken entwickelt werden kann? Im Westen wurde das Denken in Nützlichkeitskategorien gewissermaßen zum Alleinseligmachenden erhoben. Die bestehenden Rechts- und Machtverhältnisse werden wie gottgegeben hingestellt. Es komme lediglich darauf an, diese möglichst geschickt für den individuellen Vorteil auszunutzen. Dadurch wurde ein System geschaffen, in dem in hohem Maße die Arbeitsleistungen, die im Osten erstellt werden, vom Westen angeeignet und verbraucht werden. In Mitteleuropa liegen die Ursprünge für ein Denken, das aufzeigt, wie die Arbeit richtig in den sozialen Organismus eingefügt werden kann. Notwendig ist zu erkennen, wie durch die bestehenden Rechts- und Machtverhältnisse die Sklaverei als Relikt der vorchristlichen Zeit noch fortbesteht und erst durch einen zeitgemäßen Arbeitsbegriff überwunden wird. Auch Kapital, Ware und Geld müssen hierfür in ihrem inneren Zusammenhang verstanden werden.

Seminarreihe zur Idee der sozialen Dreigliederung mit Stephan und Ariane Eisenhut im Rudolf Steiner Haus Frankfurt,

Hügelstraße 69, 60433 Frankfurt, Samstag 25.11.2017 von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Anmeldung: mail@ariane-eisenhut.de

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