Artikel 73 - 84 von 13138
Anzeigen:Alle Artikel

Friedwart Husemann:Rudolf Steiners Schriften in 50 kurzen Porträts

Originelle Gesichtspunkte

Ingeborg Gleichauf:Poesie und Gewalt. Das Leben der Gudrun Ensslin

Eine Sprache frei von Unterdrückung

Viktor E. Frankl:Dem Leben eine Antwort geben – Autobiografie

Endlich wieder erhältlich

Viktor E. Frankl:... trotzdem Ja zum Leben sagen – Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

Endlich wieder erhältlich

Johann Reiter:Die befreite Wissenschaft – der Weg zum Gottesfreund

Ein intensiv Suchender

Kurz notiert

Das Ende des Menschen?

Eine Tagung zu den Herausforderungen des Transhumanismus am Goetheanum in Dornach

Christiane Haid und Ariane Eichenberg hatten für die Sektion für Schöne Wissenschaften zu dieser groß angelegten und prominent besetzten öffentlichen Tagung vom 7. bis zum 9. September 2018 ans Goetheanum eingeladen... [mehr]

Christiane Haid und Ariane Eichenberg hatten für die Sektion für Schöne Wissenschaften zu dieser groß angelegten und prominent besetzten öffentlichen Tagung vom 7. bis zum 9. September 2018 ans Goetheanum eingeladen und waren damit auch ein Wagnis eingegangen: Wie würden sich die drei Schriftsteller Galsan Tschinag, Sibylle Lewitscharoff und Patrick Roth mit den drei Hochschulprofessoren Roland Benedikter, Christian Kreiß und Michael Hauskeller sowie dem anthroposophischen Arzt René Madeleyn und der Priesterin der Christengemeinschaft Yaroslawa Black-Terletzka verstehen? Und welches Bild würde dabei nicht nur vom Transhumanismus, sondern auch von der Anthroposophie entstehen?

Sensible Wege

Zu Reiner Kunzes 85. Geburtstag

»Welches Glück, einen Dichter zu haben ...« Das ist der immer wiederkehrende Stoßseufzer der Hauptfigur des Romans ›Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge‹ von Rainer Maria Rilke. Brigge ist eine biografische... [mehr]

»Welches Glück, einen Dichter zu haben ...« Das ist der immer wiederkehrende Stoßseufzer der Hauptfigur des Romans ›Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge‹ von Rainer Maria Rilke. Brigge ist eine biografische Figur, der Autor lässt ihn in Paris unter seinen eigenen Lebensumständen wohnen, identisch bis zur Hausnummer. Auch seine Ängste und Sorgen gibt er der Figur mit – Rilke, der im Grunde sein Leben lang obdachlos war, ohne eigene Wohnung und ohne gesichertes Einkommen, ständig angewiesen auf Unterstützung durch Gönner und Mäzene. Malte, der Romanheld erfährt das soziale Elend des damaligen Paris der Jahrhundertwende. Immer wenn er es in der Winterkälte der ungeheizten Wohnung nicht mehr aushält, geht er in die Bibliothek. Draußen auf der Straße die Bettler, die ihm zu verstehen geben: Bald könntest du einer von uns sein … Diese bedrohliche Vision, die seine eigene ist, bekämpft Rilke nicht mit dem Gefühl: »Welches Glück, ein Dichter zu sein!« Seine soziale Randlage empfindet er als Auslieferung und die Pflicht des »Dennoch« in der Notwendigkeit künstlerischen Schaffens.

Was macht eigentlich ein Schauspieler?

So eigentümlich es klingen mag: Schauspieler sind eigentlich Maler. Sie fertigen Portraits von Menschen an – Portraits von handelnden Menschen, wie Aristoteles sagen würde. Doch sind sie keine Maler, die ihre Bilder mit... [mehr]

So eigentümlich es klingen mag: Schauspieler sind eigentlich Maler. Sie fertigen Portraits von Menschen an – Portraits von handelnden Menschen, wie Aristoteles sagen würde. Doch sind sie keine Maler, die ihre Bilder mit einem Pinsel auf eine Leinwand auftragen, vielmehr sind ihr Körper, ihre Stimme, die Zeit und der Raum ihr Pinsel und die Fantasie der Zuschauer ihre Leinwand. Und der Maler? Das ist der Schauspieler selbst. Er beobachtet feinfühlig, ob das, was er in die Luft zaubert, vom Publikum auch »gesehen« und erlebt werden kann, und ob es mit dem Ensemble zusammenklingt.

Fundstück XXXIV: Rudolf Steiner und die Zeitschrift ›Das Reich‹

Im Rudolf Steiner Archiv befinden sich einige Jahrgänge der von Alexander von Bernus herausgegebenen Zeitschrift ›Das Reich‹. Der Dichter und Alchemist Alexander von Bernus (1880–1965) begegnete 1910 in München erstmals... [mehr]

Im Rudolf Steiner Archiv befinden sich einige Jahrgänge der von Alexander von Bernus herausgegebenen Zeitschrift ›Das Reich‹. Der Dichter und Alchemist Alexander von Bernus (1880–1965) begegnete 1910 in München erstmals Rudolf Steiner. Bernus stand in Kontakt mit vielen Künstlern und Literaten, darunter Detlev von Liliencron, Frank Wedekind, Karl Thylmann, Thomas und Heinrich Mann, Rainer Maria Rilke und Ricarda Huch. Steiner schätzte Bernus wegen dessen eigenständigen Wesens. So war er 1916 gerne bereit, bei Bernus’ neugegründeter Vierteljahresschrift ›Das Reich‹ mitzuwirken, die sich zum Ziel gesetzt hatte, einen Beitrag zu einer neuen deutschen Geisteskultur zu geben. Für die erste Nummer lieferte Steiner im April 1916 den eröffnenden Aufsatz ›Die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt‹, eine Fortsetzung folgte im Januar 1917. Insgesamt publizierte er fünf Aufsätze erstmals im ›Reich‹.

Der Leidensweg der Menschheit

Zu ›Adam’s Passion‹ von Robert Wilson und Arvo Pärt

›Adam’s Passion‹ heißt ein Musiktheater von Robert Wilson nach Werken von Arvo Pärt. Es wurde während der Karwoche 2018 im Berliner Konzerthaus dreimal aufgeführt. Die Uraufführung hatte drei Jahre vorher in Tallinn... [mehr]

›Adam’s Passion‹ heißt ein Musiktheater von Robert Wilson nach Werken von Arvo Pärt. Es wurde während der Karwoche 2018 im Berliner Konzerthaus dreimal aufgeführt. Die Uraufführung hatte drei Jahre vorher in Tallinn stattgefunden. Die musikalische Leitung hatte jeweils der estnische Dirigent Tonu Kaljuste. Auch die Schauspieler waren, bis auf die Kinder, dieselben. Von der Weltpremiere existiert ein Film, in dem die Bilder des von Wilson inszenierten Licht- und Bewegungstheaters im Vordergrund stehen. In Berlin war hingegen das Musikerlebnis stärker, obwohl Orchester und Chor verborgen blieben. Schon im September 2015 war die Filmaufnahme von ›Adam’s Passion‹ zusammen mit ›The Lost Paradise‹, einer Dokumentationen von Pärts Zusammenarbeit mit Wilson, im Wolff-Saal der Berliner Philharmonie gezeigt worden. An den beiden aufeinanderfolgenden Abenden war Wilson selbst anwesend und erzählte viel. So beruht dieser Bericht neben der Berliner Aufführung auch auf den genannten Filmen und Wilsons Erzählungen.

Ein 50-jähriges Experiment: Der Dottenfelderhof

Ackerbau und Viehhaltung (einschließlich Hühner und Bienen), Obst- und Gemüsebau, Züchtung und Forschung, Landbauschule und Schulbauernhof, Käserei, Bäckerei, Café, tägliche Marktstände, ein supermarktähnlicher... [mehr]

Ackerbau und Viehhaltung (einschließlich Hühner und Bienen), Obst- und Gemüsebau, Züchtung und Forschung, Landbauschule und Schulbauernhof, Käserei, Bäckerei, Café, tägliche Marktstände, ein supermarktähnlicher Hofladen und ein Blumenfeld zum Selbstpflücken: Nicht nur diese Vielfalt macht den von einer Betriebsgemeinschaft biologisch-dynamisch bewirtschafteten und einer Landwirtschaftsgemeinschaft begleiteten Dottenfelderhof einzigartig. Er liegt bei Bad Vilbel, in einem Bogen des im Vogelsberg entspringenden und bei Höchst in den Main mündenden Flüsschen Nidda, zwischen der von Intensivlandwirtschaft geprägten Wetterau und dem Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main.