Artikel 1 - 12 von 56
Anzeigen:Alle Artikel
Rubrik:

Zu diesem Heft

Von den vorchristlichen Mysterien Hybernias bis zum Italien der Renaissance führt die Reise in diesem Heft, die zugleich den Zusammenhang von Ich-Entwicklung und Christus-Impuls andeutet. Zunächst nähert sich Renatus Derbidge... [mehr]

Von den vorchristlichen Mysterien Hybernias bis zum Italien der Renaissance führt die Reise in diesem Heft, die zugleich den Zusammenhang von Ich-Entwicklung und Christus-Impuls andeutet. Zunächst nähert sich Renatus Derbidge den rätselhaften Bildern, die Rudolf Steiner von den hybernischen Mysterien gegeben hat, und versucht, zu ihrem Erlebniskern vorzudringen. Danach umkreist Steffen Hartmann in abwägender Auseinandersetzung mit früheren Deutungsversuchen die auch christologisch bedeutsame Frage: ›Wer ist Widar?‹ In geistreicher Weise vergleicht sodann Salvatore Lavecchia den frühchristlichen keltischen Asketen Pelagius mit dem Renaissance-Philosophen Pico della Mirandola. Und schließlich skizziert Sharon Karnieli anhand des Vaterunsers noch einmal explizit den Weg der Menschheit vom Aufgehobensein in der göttlich-geistigen Heimat zur freien Individualität.

Zu diesem Heft

Dass im Titel des vorliegenden Heftes von »Forschungsgebieten« die Rede ist, hat mehrere Gründe. Zum einen sind damit – wie bei Ulrich Kaisers lang erwarteter Fortsetzung seiner Studie zu ›Rudolf Steiner als Erzähler‹... [mehr]

Dass im Titel des vorliegenden Heftes von »Forschungsgebieten« die Rede ist, hat mehrere Gründe. Zum einen sind damit – wie bei Ulrich Kaisers lang erwarteter Fortsetzung seiner Studie zu ›Rudolf Steiner als Erzähler‹ oder bei Stephan Stockmars kulturgeschichtlicher Betrachtung des Granatapfels – Beiträge gemeint, die aus derzeit laufenden Forschungsprojekten hervorgegangen sind. Zum anderen geht es um Aufsätze, welche daran erinnern, dass die im Titel ebenfalls genannten »Lebensfelder« ihre Fruchtbarkeit geisteswissenschaftlicher Bearbeitung verdanken. Dabei wendet sich Christoph Hueck einem unterschätzten Aspekt der Waldorfpädagogik zu und Alain Morau der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Zu diesem Heft

Weite historische Bögen werden in diesem Heft geschlagen – oder vielmehr angedeutet, denn unsere drei Hauptartikel gehören jeweils zu mehrteiligen Serien. Im Fall von Stephan Eisenhuts ›Geldverwaltung und Assoziationsbildung‹... [mehr]

Weite historische Bögen werden in diesem Heft geschlagen – oder vielmehr angedeutet, denn unsere drei Hauptartikel gehören jeweils zu mehrteiligen Serien. Im Fall von Stephan Eisenhuts ›Geldverwaltung und Assoziationsbildung‹ handelt es sich um seine bereits seit mehreren Jahren laufende Artikelfolge über Rudolf Steiners ›Nationalökonomischen Kurs‹. Eisenhut geht von der italienischen Komplementärwährung ›Sardex‹ aus, erläutert dann die historische Entstehung des Geldes aus zwei verschiedenen Strömen, dem Warengeld und dem Verrechnungsgeld, und schließt mit einem Ausblick auf ein dezentral organisiertes Geldwesen.

Zu diesem Heft

Etüden sind Übungen, die der Heranbildung bestimmter Fertigkeiten dienen. Musikalische Etüden widmen sich einem technischen Problem, das in mehreren Variationen durchgespielt wird. Was Musikschülern derart zur Qual gereicht,... [mehr]

Etüden sind Übungen, die der Heranbildung bestimmter Fertigkeiten dienen. Musikalische Etüden widmen sich einem technischen Problem, das in mehreren Variationen durchgespielt wird. Was Musikschülern derart zur Qual gereicht, dient Virtuosen als Bravourstück. Bei Komponisten wie Frédéric Chopin, Franz Liszt oder Claude Debussy, die selbst ein Instrument meisterhaft beherrschten, ist die Etüde vollends zum Kunstwerk veredelt. In diesem Sinne ist auch der Begriff der Philosophischen Etüde zu verstehen: als geistige Fingerübung höchster Ordnung, die das Denken in entschiedene Bewegung bringt und einmal andere Pfade wandeln lässt als die gewohnte Bahn.

Zu diesem Heft

Mehrere Themenstränge durchziehen dieses Heft. Wie eine Klammer steht das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens an Anfang und Ende: einmal in Gestalt der Fortsetzung von Johannes Mosmanns Artikelserie, zum anderen in... [mehr]

Mehrere Themenstränge durchziehen dieses Heft. Wie eine Klammer steht das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens an Anfang und Ende: einmal in Gestalt der Fortsetzung von Johannes Mosmanns Artikelserie, zum anderen in Gestalt des Leserforums, in dem wir zwei kritische Repliken auf deren ersten Teil im vorigen Heft wiedergeben. (Daneben gab es auch viel Zuspruch!) Zum Nahen Osten und der in ihm vorherrschenden Religion des Islam finden sich wiederum Beiträge im Feuilleton von Astrid Lütje und Stephan Stockmar, sowie Buchbesprechungen von Marcus Andries und Johannes Roth. Ruth Renée Reifs Interview mit dem französischen Historiker und Archäologen François-Xavier Fauvelle über das mittelalterliche Afrika schlägt von hier aus sozusagen die Brücke zu Maja Rehbeins Essay über Johann Joachim Winckelmann, der Archäologie und Kunstgeschichte wichtige Impulse gab.

Zu diesem Heft

Als ich vor einiger Zeit Karl-Martin Dietz fragte, wann er denn endlich wieder etwas für uns schreiben werde, erwiderte er scherzhaft: »Wenn die Drei endlich mein letztes Buch bespricht!« Diese Schuld tragen wir nunmehr... [mehr]

Als ich vor einiger Zeit Karl-Martin Dietz fragte, wann er denn endlich wieder etwas für uns schreiben werde, erwiderte er scherzhaft: »Wenn die Drei endlich mein letztes Buch bespricht!« Diese Schuld tragen wir nunmehr ab, und zwar in einem Heft, für das der Titel dieses Buchs als alternatives Motto dienen könnte: ›Wie Menschen frei werden‹. So fragt Klaus Herbig, wie man als Psychotherapeut zu einer Wirksamkeit findet, die nicht von der Umsetzung überkommener Lehrmeinungen und bewährter Methoden, sondern von unverstellter Wahrnehmung des Klienten und den eigenen, schöpferischen Intuitionen geprägt ist. Martina Maria Sam zeigt in einem grundsätzlichen Beitrag, wie die innere Befreiung im Rahmen des anthroposophischen Schulungsweges erreicht werden kann: nämlich durch das selbstlose Einleben in ganz fremde, ja gegensätzliche Standpunkte, wie sie beispielhaft im Kreis der zwölf Weltanschauungen gegeben sind. Und Gunhild von Kries schildert anschließend, wie eine solche selbstlose Offenheit dazu befähigen kann, den umgekehrten Zeitstrom zu erleben und Zukunftskräfte in sich aufzunehmen.

Zu diesem Heft

Während die politischen Entwicklungen unserer Zeit zunehmend von Unvorhersehbarkeit geprägt sind, scheint der technische Fortschritt unaufhaltsam seinen Gang zu gehen – hin zu künstlich erzeugten Welten, die das menschliche... [mehr]

Während die politischen Entwicklungen unserer Zeit zunehmend von Unvorhersehbarkeit geprägt sind, scheint der technische Fortschritt unaufhaltsam seinen Gang zu gehen – hin zu künstlich erzeugten Welten, die das menschliche Bewusstsein immer mehr in Beschlag nehmen, während die Wirklichkeit zunehmend von Maschinen beherrscht wird. Inwiefern diese Zukunftsvision aber nicht nur höchst fragwürdig ist, sondern auch irreführend und illusionär, zeigen Ulrike Wendt und Roland Halfen in ihren einleitenden Essays – bevor erstere in einem weiteren Beitrag den eigentlichen Schwerpunkt dieses Heftes eröffnet, der alten und neuen Wegen zum Geist gewidmet ist.

Zu diesem Heft

Ungewöhnlich umfangreich ist in diesem Heft der dem Zeitgeschehen gewidmete Teil. Das hängt mit unserem Schwerpunkt zusammen, der die Bedeutung geistiger Impulse für das gesellschaftliche Zusammenleben in den Blick nimmt.... [mehr]

Ungewöhnlich umfangreich ist in diesem Heft der dem Zeitgeschehen gewidmete Teil. Das hängt mit unserem Schwerpunkt zusammen, der die Bedeutung geistiger Impulse für das gesellschaftliche Zusammenleben in den Blick nimmt. Historische Zusammenhänge, grundsätzliche Gesichtspunkte und aktuelle Entwicklungen werden dabei in verschiedenen Beiträgen dargestellt, die über das ganze Heft verteilt sind. Neben dem zweiten Teil der von Alain Morau und Stephan Eisenhut verfassten Betrachtung der Präsidentschaftswahl in Frankreich finden sich dort z.B. zwei Wortmeldungen von Ute Hallaschka und mir zur Bundestagswahl sowie ein Aufsatz von Matthias Wiesmann über ›Gesellschaftliche Resilienz‹. Darin wird der Frage nach gegangen, welchen Herausforderungen die Widerstandskraft eines Gemeinwesens heutzutage ausgesetzt ist und wie diese gestärkt werden kann.

Zu diesem Heft

Über den Sommer habe ich unser neues – oder eigentlich altes – Redaktionsbüro im Rudolf Steiner Haus Stuttgart bezogen. Noch ist die Einrichtung nur provisorisch, aber die Sammelbände... [mehr]
Über den Sommer habe ich unser neues – oder eigentlich altes – Redaktionsbüro im Rudolf Steiner Haus Stuttgart bezogen. Noch ist die Einrichtung nur provisorisch, aber die Sammelbände mit allen Ausgaben dieser Zeitschrift seit 1921 stehen schon vor mir im Regal. Blättere ich in den schmalen Bänden aus den 50er Jahren, so stoße ich auf die ersten Beiträge von Dietrich Spitta, dessen würdiger Feder auch der Aufsatz ›Wilhelm von Humboldts Bildungsideal, seine Staatsidee und sein politisches Wirken‹ in diesem Heft entstammt. Spitta erinnert uns darin an Ideale, denen gegenüber die Wirklichkeit allerdings schon zu Humboldts Zeiten zurückblieb. So frei und unabhängig, wie dieser sich
das Schul- und Hochschulwesen vorstellte, war es leider nie – und selbst die vorhandenen Freiheiten müssen zuweilen erst mühsam erworben werden, um sie zu besitzen, wie mein Interview mit Marcelo da Veiga, dem langjährigen Rektor der Alanus-Hochschule beweist.

Zu diesem Heft

Wer die Grenzen des Denkens erweitert, erweitert zugleich die der Sprache. Das muss nicht unbedingt durch Wortneuschöpfungen geschehen, sondern es können auch bekannte Wörter auf neue Art verwendet werden. Bei Rudolf Steiner... [mehr]

Wer die Grenzen des Denkens erweitert, erweitert zugleich die der Sprache. Das muss nicht unbedingt durch Wortneuschöpfungen geschehen, sondern es können auch bekannte Wörter auf neue Art verwendet werden. Bei Rudolf Steiner finden wir beides, wie Bernd Brackmann in seinem Aufsatz ›Sinnangliederungen‹ erläutert, und zwar aus dem bewussten Bestreben heraus, jene inneren, lebendigen Kräfte wieder zu erschließen, welche die Sprache weitergestalten und es ermöglichen, »neue Gedanken der Zeitentwicklung einzuverleiben«.

Erinnerungen an Dietrich Rapp

Am 30. März 2017 verstarb kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres Dietrich Rapp, der von 1985 bis 1996 Chefredakteur unserer Zeitschrift gewesen war. Zu Ehren seines Andenkens haben wir Erinnerungen einiger Weggefährten... [mehr]

Am 30. März 2017 verstarb kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres Dietrich Rapp, der von 1985 bis 1996 Chefredakteur unserer Zeitschrift gewesen war. Zu Ehren seines Andenkens haben wir Erinnerungen einiger Weggefährten zusammengestellt.