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Zwischen Selbstbewusstsein und Zeitbewusstsein

Zur Ausstellung ›Einfühlung und Abstraktion – Die Moderne der Frauen in Deutschland‹, Kunsthalle Bielefeld

Andreas Meyer:Zwei Orientreisende auf der Suche nach dem wahren Selbst. Théophile Gautier und Gérard Nerval

Vordenker und Vorbereiter

Zur Symptomatologie unserer Zeit

Der ISIS-Terror und die göttliche Isis

Der Autor entwickelt im Zusammenhang mit dem Terror des ISIS eine Hypothese, die eine andere Sichtweise und ein anderes Verständnis dieses weltgeschichtlichen Rätsels des Terrors ermöglicht als die der Medienberichte.... [mehr]

Der Autor entwickelt im Zusammenhang mit dem Terror des ISIS eine Hypothese, die eine andere Sichtweise und ein anderes Verständnis dieses weltgeschichtlichen Rätsels des Terrors ermöglicht als die der Medienberichte. Er wendet sich dabei an die Aktivität der Leserinnen und Leser, indem er mit Intervallen arbeitet. Die Überbrückung der nicht ausgesprochenen, aber im ganzen Duktus angesprochenen Zwischenräume ist somit der Gestaltung der Mitdenkenden anvertraut. Er sieht in den Menschen, die sich diesem »heiligen Krieg« weihen, Opfer und Täter zugleich. Die Projektion, die das verängstigte Bewusstsein auf die Täter richtet, kann sich durch die Arbeitshypothese aus der Umklammerung der Angst und des Nicht-Verstehens lösen und in ein Anteil nehmendes geistig getragenes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Welt verwandeln.

Zur Herzorganbildung im sozialen Organismus

Wie Schenkungen fruchtbar werden können (14)

Geld richtig zu verschenken ist eine ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe. Der vorliegende Beitrag zum neunten Vortrag des »Nationalökonomischen Kurses«1 untersucht die geistig-seelischen Voraussetzungen, die geschaffen werden... [mehr]

Geld richtig zu verschenken ist eine ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe. Der vorliegende Beitrag zum neunten Vortrag des »Nationalökonomischen Kurses«1 untersucht die geistig-seelischen Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, wenn Schenkungen auch tatsächlich zu den »allerproduktivsten Kapitalumlagerungen« im volkswirtschaftlichen Prozess werden sollen. Er zeigt auf, dass Rudolf Steiners Ansatz eine Metamorphose der eudämonistischen Handlungsethik des Aristoteles zugrunde liegt. Ob die Zusammenarbeit innerhalb der Einrichtungen des Geisteslebens glückt, hängt damit zusammen, ob die Menschen so zueinander in Beziehung treten können, dass in diesen Beziehungen ein ›guter Geist‹ leben kann.

Zu diesem Heft

Die neueren Bibelübersetzungen belehren uns, dass das Lukasevangelium »Friede auf Erden« nicht denen verheißt, »die guten Willens sind«, sondern den »Menschen seines Wohlgefallens«. Auch wenn es ein Unterschied ist,... [mehr]

Die neueren Bibelübersetzungen belehren uns, dass das Lukasevangelium »Friede auf Erden« nicht denen verheißt, »die guten Willens sind«, sondern den »Menschen seines Wohlgefallens«. Auch wenn es ein Unterschied ist, ob sich die Menschen Gottes Wohlgefallen erwerben müssen oder nicht: Ohne ihren guten Willen ist Friede auf Erden gewiss auch nicht möglich. Und daran scheint es immer mehr zu mangeln. Oder täuscht dieser Eindruck? Unser Brennpunkt zur Lage in der Türkei – ergänzt um eine Wortmeldung zur Wahl Donald Trumps – versucht ein differenziertes Bild zu zeichnen und die politische Finsternis durch das Licht zu erhellen, das dort in vielen Menschen dennoch leuchtet.