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Keine Gesprächskultur?

Zu Renatus Derbidge: 100 Jahre Mysteriendramen und das zeitgenössische Theater, die Drei 3/2014, S. 76

Testfall Ukraine

Wohin führt das Kräftemessen zwischen Russland, der EU und den Vereinigten Staaten,in dessen Mitte sich der Umbruch in der Ukraine vollzieht? Welche Interessen stehenhierbei im Hintergrund? Wie ist die innenpolitische Lage... [mehr]
Wohin führt das Kräftemessen zwischen Russland, der EU und den Vereinigten Staaten,in dessen Mitte sich der Umbruch in der Ukraine vollzieht? Welche Interessen stehenhierbei im Hintergrund? Wie ist die innenpolitische Lage in der Ukraine, dem »Grenzland«,einzuschätzen und worin liegt die Mitschuld Europas an der gegenwärtigen Instabilität derRegion? Und ist Russland mit Vladimir Putin an der Spitze hierbei wirklich der »Hauptschuldige«? Gerd Weidenhausen versucht eine umfassende Einschätzung der politischen,wirtschaftlichen und geopolitischen Situation.

Was ist ein Fluss?

Mythos des Namens und Wirklichkeit des Flusses

Was ist ein Fluss? Jedermann glaubt es zu wissen, doch es genauzu benennen, fällt schwer. Ist er ein Ding? Ein Lebewesen? Ist erein physikalisches System von Abflussprozessen? – »Ein Flussist ein lebendiger biologischer... [mehr]
Was ist ein Fluss? Jedermann glaubt es zu wissen, doch es genauzu benennen, fällt schwer. Ist er ein Ding? Ein Lebewesen? Ist erein physikalisches System von Abflussprozessen? – »Ein Flussist ein lebendiger biologischer Organismus«, wird ein naturwissenschaftlichgebildeter und ökologisch bewusster Mensch vonheute antworten. Trotzdem behandelt die moderne Zivilisationihn als eine Sache, die genutzt, bedürfnisgerecht gestaltet undentsprechend geformt wird.Andererseits verwandelt der Mensch aus einem richtigen Gefühlheraus unwillkürlich jeden Fluss in ein anthropomorphes Gebilde.Er sieht in ihm die eigene Biografie gespiegelt. Der Flussist Metapher für viele Lebensprozesse, Temperamentslagen undmenschliche Gefühle....

Die Barke Christi auf dem See Genezareth

Betrachtung eines Bildes von Eugène Delacroix

Das Gemälde »Die Barke Christi auf dem See Genezareth« von dem französischen MalerEugène Delacroix zeichnet sich durch eine große Vielschichtigkeit aus. Man kann es äußerlichals Seefahrtsbild nehmen – oder metaphorisch... [mehr]
Das Gemälde »Die Barke Christi auf dem See Genezareth« von dem französischen MalerEugène Delacroix zeichnet sich durch eine große Vielschichtigkeit aus. Man kann es äußerlichals Seefahrtsbild nehmen – oder metaphorisch als »Lebensfahrt« des Menschendeuten. Man kann darin eine Darstellung sozialer Vorgänge – des Miteinandes der Menschenin »einem Boot« – erblicken, es aber ebenso als Bild für den einzelnen Menschenverstehen, wobei das Meer als Ausdruck für das Seelische des Menschen erlebt werdenkann. Darüber hinaus kann man es als christliche Mysterienfahrt begreifen, bei welcherder Betrachter in die Nachfolge Christi miteinbezogen wird. Es wäre dann nicht nur alsSchilderung der biblischen Erzählung, sondern in einem durchaus überzeitlichen Sinneaufzufassen. Der folgende Artikel weist auf spirituelle Zusammenhänge hin, die bei nähererBetrachtung in dem Bild aufleuchten können.

Theodoras prophetische Offenbarung

Rudolf Steiners Kunst der offenen Esoterik, Teil I

Der folgende Artikel ist eine Fortsetzung von David W. Woods Forschungsarbeit zu historischenPersönlichkeiten, die den Charakteren in Rudolf Steiners Mysteriendramen zugrundeliegen. Diesmal wird der Autor versuchen, den realen... [mehr]
Der folgende Artikel ist eine Fortsetzung von David W. Woods Forschungsarbeit zu historischenPersönlichkeiten, die den Charakteren in Rudolf Steiners Mysteriendramen zugrundeliegen. Diesmal wird der Autor versuchen, den realen Menschen hinter der SeherinTheodora aufzudecken, die wiederum eine Metamorphose der Figur des Habichts in GoethesMärchen ist. Sowohl Theodora als auch der Habicht vereinigen zwei Elemente in sich:Sie spiegeln den letzten Glanz einer vergangenen Epoche, bevor sie die ersten Strahleneiner neuen Morgenröte empfangen.

Die ordnenden Kräfte des Tierkreises

Richard Baumann im Gespräch mit Angela Vogt-Burgdorfer über ihre Seidenapplikationen

Die Zwölfheit des Tierkreises beschäftigt die Menschen seit alters her, sei es als konkrete Sternbilder am Himmel, sei es als differenzierte makrokosmische Kraftwirkung auf den Mikrokosmos Mensch, seinen Leib und sein Leben.... [mehr]

Die Zwölfheit des Tierkreises beschäftigt die Menschen seit alters her, sei es als konkrete Sternbilder am Himmel, sei es als differenzierte makrokosmische Kraftwirkung auf den Mikrokosmos Mensch, seinen Leib und sein Leben. Die mythischen Bilder wurden zu Zeichen kondensiert und regten vielfach Künstler an, sie zu gestalten. So auch die Textilgestalterin und Maltherapeutin Angela Vogt-Burgdorfer aus Zürich. In ihren Seidenapplikationen gestaltet sie, angeregt durch die Anthroposophie, innerlich erfahrene Kräftewirkungen zu zeichenhaften Bildern. Dabei wirken geometrische Formen, farbige Klänge und bewegende Kräfte auf jeweils spezifische Weise zusammen, das Verhältnis von Zentrum und Peripherie immer wieder neu ergreifend. Die stark auf Licht reagierende farbige Seide bezieht auf geheimnisvolle Weise den Raum mit ein, was in der Reproduktion kaum wiedergegeben werden kann. – Beginnend mit dem Widder im April werden die Tierkreisbilder von Angela Vogt-Burgdorfer – jeweils mit einem spruchartigen Text von ihr – die Drei nun ein Jahr lang begleiten. Richard Baumann1 stellt die Künstlerin und ihre Arbeitsweise im folgenden Gespräch vor.

Die Verwandlung von Denken und Wollen als möglicher Ausgangspunkt einer künstlerischen Tätigkeit

am Beispiel der Eurythmie

Im Artikel Steiners Denkweg und die Fähigkeiten des Fühlens (die Drei 2/2014) schreibt Ralf Matti Jäger über die Bedeutung des Fühlens für den künstlerisch arbeitenden Menschen. Er erlebt den Schulungsweg Rudolf Steiners... [mehr]

Im Artikel Steiners Denkweg und die Fähigkeiten des Fühlens (die Drei 2/2014) schreibt Ralf Matti Jäger über die Bedeutung des Fühlens für den künstlerisch arbeitenden Menschen. Er erlebt den Schulungsweg Rudolf Steiners als vorwiegend im konzentrierenden Denken gründet und sieht das künstlerische Schaffen mehr mit einem Weg verbunden, den er inspirativ nennt. Allerdings verwendet er den Begriff, anders als Steiner, in einem herkömmlichen Sinne. Damit wird dem künstlerischen Prozess aber die Möglichkeit abgesprochen, dass er vollbewusst durchlebt werden kann. Aus meiner Erfahrung als Eurythmistin möchte ich dem eine andere Gewichtung der Seelenfähigkeiten und ihrer Schulung sowie der Bedeutung einer solchen Schulung für eine künstlerische Tätigkeit entgegenstellen.

Faust-Festival Ismaning

Für Guido

»Das Rückgrat der abendländischen Geschichte ...«

Zum 100. Geburtstag von Diether Lauenstein

Die Unmittelbarkeit der Kraft

Zum Tod Achim Noschkas

Vorbereiter der Moderne

Odilon Redon in der Fondation Beyeler

Der Stechlin

Ein Triptychon