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Der nationalökonomische Kursus Dr. Rudolf Steiners am Goetheanum

›Die Christenheit‹ oder ›Europa‹

Über die Entstehung von Machtstrukturen und wie sie überwunden werden können (15)

Das Geistesleben hat eine Eigentendenz zur Erzeugung von Machtstrukturen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Tendenz auf dem Hintergrund des neunten Vortrages des ›Nationalökonomischen Kurses‹ Rudolf Steiners untersucht.... [mehr]

Das Geistesleben hat eine Eigentendenz zur Erzeugung von Machtstrukturen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Tendenz auf dem Hintergrund des neunten Vortrages des ›Nationalökonomischen Kurses‹ Rudolf Steiners untersucht. Die Überwindung dieser Eigentendenz ist die Aufgabe eines erneuerten Geisteslebens. Wie dieses möglich ist, hat Rudolf Steiner an verschiedensten Stellen ausgeführt. Es zeigt sich, dass dieses eine Kernfrage des Christentums ist, die insbesondere in Europa einer Lösung harrt. Aus diesem Grunde wird im Titel an Novalis’ poetisch-prophetischen Essay von 1799 angeknüpft.

Die Dreigliederung des Geldes: Das Geld als Rechtsproblem

Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses (13)

Das Geld verliert seinen realen Wert, wenn es dem Geldkreislauf entzogen wird. In dieser Betrachtung zum 8.  Vortrag des Nationalökonomischen Kurses1 arbeitet Stephan Eisenhut die Folgen für das Wirtschaftsleben... [mehr]

Das Geld verliert seinen realen Wert, wenn es dem Geldkreislauf entzogen wird. In dieser Betrachtung zum 8.  Vortrag des Nationalökonomischen Kurses1 arbeitet Stephan Eisenhut die Folgen für das Wirtschaftsleben heraus, wenn die Bewegung des Geldes unterbrochen wird. Die Politik versucht heute, den Einbruch der Nachfrage nach Konsumgütern durch Maßnahmen zu kompensieren, die zu steigender Staatsverschuldung und stetiger Ausweitung der Geldmenge führen. Diese Maßnahmen führe zu Folgeschäden, die nicht richtig überschaut werden. Die Ursache liegt nach Rudolf Steiner in einer ungenügenden Begriffsbildung. Die Korrekturen, die er vorschlägt, ermöglichen ein ganz neues Verständnis des Geldes. 

Seite: 35
/ Rubrik: Serie

Die Ruhefaktoren Arbeit, Kapital und Boden im volkswirtschaftlichen Prozess. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses (10)

1. Betrachtung zum 7. Vortrag

Im äußeren Leben stoßen die Menschen mit ihren Interessen oft aneinander. Dabei setzt sich auch im heutigen demokratischen Rechtsstaat zumeist der Stärkere gegen den Schwächeren durch. Stephan Eisenhut zeigt in seiner... [mehr]

Im äußeren Leben stoßen die Menschen mit ihren Interessen oft aneinander. Dabei setzt sich auch im heutigen demokratischen Rechtsstaat zumeist der Stärkere gegen den Schwächeren durch. Stephan Eisenhut zeigt in seiner Betrachtung zum siebten Vortrag des Nationalökonomischen Kurses von Rudolf Steiner, wie dies eine Folge davon ist, dass ein egoistisches Geistesleben sich des staatlichen Machtmonopols bemächtigen konnte, um das Recht nach seinen Interessen zu gestalten. Ein Geistesleben, welches sich bloß den äußeren Erscheinungen zuwendet, kann weder den Egoismus überwinden noch Begriffe bilden, durch die sich die sozialen Verhältnisse sinnvoll gestalten lassen. 

Die Sonderstellung der Landwirtschaft im volkswirtschaftlichen Prozess. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses (11)

2. Betrachtung zum 7. Vortrag

Die Landwirtschaft hat eine qualitative Sonderstellung im Wirtschaftsleben. Sie behält als »Urproduktion« auch unter arbeitsteiligen Bedingungen die Qualität einer Naturalwirtschaft. Wenn diese Tatsache nicht bei der... [mehr]

Die Landwirtschaft hat eine qualitative Sonderstellung im Wirtschaftsleben. Sie behält als »Urproduktion« auch unter arbeitsteiligen Bedingungen die Qualität einer Naturalwirtschaft. Wenn diese Tatsache nicht bei der Preisbildung berücksichtigt wird, kommt es zu Verzerrungen mit massiven Auswirkungen auf die natürliche Lebensgrundlage des Menschen. – Stephan Eisenhut arbeitet auf Grundlage des Nationalökonomischen Kurses von Rudolf Steiner diese Sonderstellung differenziert heraus. Er zeigt zudem auf, wie der Landwirt, wenn er die Natur auf der Grundlage seiner individuellen Wahrnehmungsfähigkeiten bearbeitet, sich funktionell im Bereich des »Geisteslebens« im Sinne der Dreigliederungsidee bewegt, sich zugleich aber als Warenproduzent ins Wirtschaftsleben stellt und sein Einkommen über die Preise erwirtschaften muss. Abschließend entwickelt der Autor anhand eines Kreislaufbildes, wie Landwirtschaft und Industrie aus ihrer jeweiligen Natur heraus gegenläufigen Tendenzen bei der Preisbildung folgen.

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Die Überwindung der Erwerbsarbeit - Oder: Wie wird die Volkswirtschaftslehre zur »praktischen Wissenschaft«? (4)

1. Betrachtung zum 3. Vortrag

Die Leiharbeit, die zu Recht als moderne Form der Sklaverei empfunden wird, deckt das prinzipielle Problem der modernen Erwerbsarbeit auf: dass die menschliche Arbeitskraft zur Ware gemacht wird. Dennoch muss in einer arbeitsteiligen... [mehr]

Die Leiharbeit, die zu Recht als moderne Form der Sklaverei empfunden wird, deckt das prinzipielle Problem der modernen Erwerbsarbeit auf: dass die menschliche Arbeitskraft zur Ware gemacht wird. Dennoch muss in einer arbeitsteiligen Wirtschaft die Arbeit aus den Bereichen abgezogen werden, in denen zu viel produziert wird, um sie in die Bereiche umzulenken, die zu wenig produzieren. Doch dieses Problem lässt sich nicht durch den bloß organisierenden Geist lösen, sondern stellt uns vor die Frage: Wie kann die Volkswirtschaftslehre zur »praktischen Wissenschaft« werden? Hier geht Stephan Eisenhut grundsätzlich dem Rätsel von Theorie und Praxis nach und zeigt, wie unter den das heutige Wirtschaftsleben prägenden Denkrichtungen des Liberalismus, Sozialismus und der katholischen Soziallehre der Egoismus letztlich immer mächtiger wird. Auf dieser Grundlage soll in einem zukünftigen Beitrag untersucht werden, wie Rudolf Steiner die Entwicklung der Arbeit und des Rechtes unter menschenkundlichen Gesichtspunkten erfasst und dadurch ein völlig neues Verständnis dieser Gebiete ermöglicht.

Seite: 21
/ Rubrik: Serie
- (4. Betrachtung - 3. Vortrag)

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Die Überwindung des wirtschaftlichen Egoismus als Führungsproblem. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses« (6)

3. Betrachtung zum 3. Vortrag

Die Überwindung der Erwerbsarbeit ist ein ziemlich sperriges Problem, das uns mit dem menschlichen Egoismus konfrontiert. Der Autor beleuchtet es in diesem Beitrag vom Gesichtspunkt der Führungsfrage. Führung wird da eine... [mehr]

Die Überwindung der Erwerbsarbeit ist ein ziemlich sperriges Problem, das uns mit dem menschlichen Egoismus konfrontiert. Der Autor beleuchtet es in diesem Beitrag vom Gesichtspunkt der Führungsfrage. Führung wird da eine praktische Fähigkeit, wo der Mensch sein Denken so verwandelt, dass in ihm der Geist leben kann. Ein »geistloses« Denken kann nur zum Einsatz von Machtmitteln führen, während ein lebensvolles Denken innerhalb der Gemeinschaft sinnstiftend wirkt und Orientierung ermöglicht. Rudolf Steiners Nationalökonomischer Kurs, menschenkundlich vertieft, kann daher zu einem praktischen Schulungsbuch für Führungskräfte werden.

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Eine Anschauung des volkswirtschaftlichen Prozesses. Zur Komposition des Nationalökonomischen Kurses (1)

Betrachtung zum 4. Vortrag

Das Wirtschaftsleben wird mit seinen Exzessen und Krisen immer undurchschaubarer. Dabei betrifft es jeden. Der Autor greift in der mit diesem Beitrag beginnenden Serie Rudolf Steiners 1922 entwickelte Gedanken zur Nationalökonomie... [mehr]

Das Wirtschaftsleben wird mit seinen Exzessen und Krisen immer undurchschaubarer. Dabei betrifft es jeden. Der Autor greift in der mit diesem Beitrag beginnenden Serie Rudolf Steiners 1922 entwickelte Gedanken zur Nationalökonomie auf und gelangt so zu einer Anschauung des volkswirtschaftlichen Prozesses, die das aktuelle Geschehen in einem neuen Licht erscheinen lässt. Dabei geht es weniger um andere Inhalte als darum, eine andere Form des Denkens zu entwickeln. Aus der Bildgestaltung, wie sie sich aus der Komposition des Nationalökonomischen Kurses ergibt, können geistesgegenwärtige Handlungsimpulse entstehen, die zu gesunden – menschenwürdigen – Verhältnissen führen.

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Équité du prix dans la doctrine sociale catholique et dans l’idée de la tri-articulation de l’organisme social

Esclavage moderne et christianisme

L'émancipation de travail et droit.