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Der Geldkreislauf von Zahlen, Leihen und Schenken und die Frage der sozialen Gerechtigkeit (9)

2. Betrachtung zum 6. Vortrag

Die Sehnsucht nach »sozialer Gerechtigkeit« wächst in vielen Menschen in dem Maße, wie die Ungleichverteilungen der finanziellen und materiellen Mittel in der menschlichen Gesellschaft zunehmen. Doch was ist eigentlich... [mehr]

Die Sehnsucht nach »sozialer Gerechtigkeit« wächst in vielen Menschen in dem Maße, wie die Ungleichverteilungen der finanziellen und materiellen Mittel in der menschlichen Gesellschaft zunehmen. Doch was ist eigentlich die geeignete Instanz, vor der die Frage dieser Form der Gerechtigkeit entschieden werden kann? Für die meisten Menschen ist dies der Staat. Entsprechend wird immer dann, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse als ungerecht erlebt werden, der Ruf nach einem starken Staat laut. Doch der ist heute nicht mehr in der Lage, für gerechte Verteilungsverhältnisse zu sorgen. Wie aber soll sonst Gerechtigkeit entstehen? Dass aus dem gegenwärtigen Wirtschaftsleben sich gerechte Verhältnisse »spontan« herausbilden können, behaupten nicht einmal marktradikale Ökonomen.

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Équité du prix dans la doctrine sociale catholique et dans l’idée de la tri-articulation de l’organisme social

La cycle de l’argent en paiement, prêt et don et la question de l’équité sociale

Preisgerechtigkeit in der katholischen Soziallehre und in der Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus. (8)

1. Betrachtung zum 5. Vortrag

Der Euro ist ein politisches Projekt, das maßgeblich vom Geist der katholischen Soziallehre inspiriert wurde.1 14 Jahre nach seiner Einführung ist das Jammern groß. Denn die sozialen Verhältnisse in der EU werden als... [mehr]

Der Euro ist ein politisches Projekt, das maßgeblich vom Geist der katholischen Soziallehre inspiriert wurde.1 14 Jahre nach seiner Einführung ist das Jammern groß. Denn die sozialen Verhältnisse in der EU werden als ungerechter erlebt als jemals zuvor. Dabei steht gerade die Frage nach der Gerechtigkeit im Zentrum der katholischen Soziallehre. Der Nationalökonomische Kurs läuft ebenfalls auf die Herstellung von Preisen hinaus, die als gerecht empfunden werden können. Rudolf Steiner greift dort Gedankeninhalte auf, die zwar im gleichen geistigen Ursprung wurzeln wie die katholische Soziallehre. Doch gibt er ihnen Gedankenformen, die dem heutigen, vom individuellen Handeln ausgehenden Denken entsprechen. – Gegenwärtige soziale Probleme aufgreifend, versucht Stephan Eisenhut die grundlegenden Unterschiede dieser beiden Ansätze herauszuarbeiten.

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Soziale Strukturen und die Macht der Religionen. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses« (7)

4. Betrachtung zum 3. Vortrag

Die christlichen Konfessionen haben auch im säkularisierten Europa auf die Ausbildung der sozialen Struktur einen wesentlich größeren Einfluss, als gemeinhin angenommen wird. Der Autor deckt deren Rolle bei der Schaffung... [mehr]

Die christlichen Konfessionen haben auch im säkularisierten Europa auf die Ausbildung der sozialen Struktur einen wesentlich größeren Einfluss, als gemeinhin angenommen wird. Der Autor deckt deren Rolle bei der Schaffung der Europäischen Währungsunion auf und zeigt dann, wie die Idee des wirtschaftlichen Interessenausgleichs durch falsche Wirtschaftsstrukturen korrumpiert wird. Da der Ursprung dieser Wirtschaftsstrukturen in Geisteshaltungen begründet ist, werden diese in einem letzten Abschnitt beleuchtet und mit dem Weg der anthroposophischen Geisteswissenschaft konfrontiert.

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