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Die Sonderstellung der Landwirtschaft im volkswirtschaftlichen Prozess. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses (11)

2. Betrachtung zum 7. Vortrag

Die Landwirtschaft hat eine qualitative Sonderstellung im Wirtschaftsleben. Sie behält als »Urproduktion« auch unter arbeitsteiligen Bedingungen die Qualität einer Naturalwirtschaft. Wenn diese Tatsache nicht bei der... [mehr]

Die Landwirtschaft hat eine qualitative Sonderstellung im Wirtschaftsleben. Sie behält als »Urproduktion« auch unter arbeitsteiligen Bedingungen die Qualität einer Naturalwirtschaft. Wenn diese Tatsache nicht bei der Preisbildung berücksichtigt wird, kommt es zu Verzerrungen mit massiven Auswirkungen auf die natürliche Lebensgrundlage des Menschen. – Stephan Eisenhut arbeitet auf Grundlage des Nationalökonomischen Kurses von Rudolf Steiner diese Sonderstellung differenziert heraus. Er zeigt zudem auf, wie der Landwirt, wenn er die Natur auf der Grundlage seiner individuellen Wahrnehmungsfähigkeiten bearbeitet, sich funktionell im Bereich des »Geisteslebens« im Sinne der Dreigliederungsidee bewegt, sich zugleich aber als Warenproduzent ins Wirtschaftsleben stellt und sein Einkommen über die Preise erwirtschaften muss. Abschließend entwickelt der Autor anhand eines Kreislaufbildes, wie Landwirtschaft und Industrie aus ihrer jeweiligen Natur heraus gegenläufigen Tendenzen bei der Preisbildung folgen.

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Die Ruhefaktoren Arbeit, Kapital und Boden im volkswirtschaftlichen Prozess. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses (10)

1. Betrachtung zum 7. Vortrag

Im äußeren Leben stoßen die Menschen mit ihren Interessen oft aneinander. Dabei setzt sich auch im heutigen demokratischen Rechtsstaat zumeist der Stärkere gegen den Schwächeren durch. Stephan Eisenhut zeigt in seiner... [mehr]

Im äußeren Leben stoßen die Menschen mit ihren Interessen oft aneinander. Dabei setzt sich auch im heutigen demokratischen Rechtsstaat zumeist der Stärkere gegen den Schwächeren durch. Stephan Eisenhut zeigt in seiner Betrachtung zum siebten Vortrag des Nationalökonomischen Kurses von Rudolf Steiner, wie dies eine Folge davon ist, dass ein egoistisches Geistesleben sich des staatlichen Machtmonopols bemächtigen konnte, um das Recht nach seinen Interessen zu gestalten. Ein Geistesleben, welches sich bloß den äußeren Erscheinungen zuwendet, kann weder den Egoismus überwinden noch Begriffe bilden, durch die sich die sozialen Verhältnisse sinnvoll gestalten lassen.