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Zur Herzorganbildung im sozialen Organismus

Wie Schenkungen fruchtbar werden können (14)

Geld richtig zu verschenken ist eine ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe. Der vorliegende Beitrag zum neunten Vortrag des »Nationalökonomischen Kurses«1 untersucht die geistig-seelischen Voraussetzungen, die geschaffen werden... [mehr]

Geld richtig zu verschenken ist eine ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe. Der vorliegende Beitrag zum neunten Vortrag des »Nationalökonomischen Kurses«1 untersucht die geistig-seelischen Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, wenn Schenkungen auch tatsächlich zu den »allerproduktivsten Kapitalumlagerungen« im volkswirtschaftlichen Prozess werden sollen. Er zeigt auf, dass Rudolf Steiners Ansatz eine Metamorphose der eudämonistischen Handlungsethik des Aristoteles zugrunde liegt. Ob die Zusammenarbeit innerhalb der Einrichtungen des Geisteslebens glückt, hängt damit zusammen, ob die Menschen so zueinander in Beziehung treten können, dass in diesen Beziehungen ein ›guter Geist‹ leben kann.

Vom unsichtbaren Wirtschaftsleben und seinem geschichtlichen Werden. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses« (2)

Betrachtung zum 1. Vortrag

Die von einem entfesselten Wirtschaftsleben geprägte Gesellschaft ist krank, wie nicht nur die Krawalle in London zeigen. Eine Gesundung lässt sich aber weder durch staatliche Maßnahmen organisieren noch durch einen liberalen... [mehr]

Die von einem entfesselten Wirtschaftsleben geprägte Gesellschaft ist krank, wie nicht nur die Krawalle in London zeigen. Eine Gesundung lässt sich aber weder durch staatliche Maßnahmen organisieren noch durch einen liberalen Ordnungsrahmen erreichen. Die Kräfte, die die Gesundheit im sozialen Leben bewirken, müssen in einer ganz anderen Region gefunden werden, die dem gewöhnlichen Denken zunächst nicht zugänglich ist. Steiner zeigt einen Weg, der zunächst nach innen führt und dabei das scheinbar Äußerlichste in die innere Anschauung erhebt. Dieser Weg baut auf die gesteigerte innere Aktivität des menschlichen Denkens. – Stephan Eisenhut setzt mit diesem Beitrag seine Betrachtungen zum Nationalökonomischen Kurs von Rudolf Steiner im Hinblick auf die gegenwärtige Lage fort.

Seite: 35
/ Rubrik: Serie
- (2. Betrachtung - 1. Vortrag)

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Surmonter le travail rémunéré,

ou bien : comment l'enseignement économique devient-il «science pratique»?

Soziale Strukturen und die Macht der Religionen. Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses« (7)

4. Betrachtung zum 3. Vortrag

Die christlichen Konfessionen haben auch im säkularisierten Europa auf die Ausbildung der sozialen Struktur einen wesentlich größeren Einfluss, als gemeinhin angenommen wird. Der Autor deckt deren Rolle bei der Schaffung... [mehr]

Die christlichen Konfessionen haben auch im säkularisierten Europa auf die Ausbildung der sozialen Struktur einen wesentlich größeren Einfluss, als gemeinhin angenommen wird. Der Autor deckt deren Rolle bei der Schaffung der Europäischen Währungsunion auf und zeigt dann, wie die Idee des wirtschaftlichen Interessenausgleichs durch falsche Wirtschaftsstrukturen korrumpiert wird. Da der Ursprung dieser Wirtschaftsstrukturen in Geisteshaltungen begründet ist, werden diese in einem letzten Abschnitt beleuchtet und mit dem Weg der anthroposophischen Geisteswissenschaft konfrontiert.

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Preisgerechtigkeit in der katholischen Soziallehre und in der Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus. (8)

1. Betrachtung zum 5. Vortrag

Der Euro ist ein politisches Projekt, das maßgeblich vom Geist der katholischen Soziallehre inspiriert wurde.1 14 Jahre nach seiner Einführung ist das Jammern groß. Denn die sozialen Verhältnisse in der EU werden als... [mehr]

Der Euro ist ein politisches Projekt, das maßgeblich vom Geist der katholischen Soziallehre inspiriert wurde.1 14 Jahre nach seiner Einführung ist das Jammern groß. Denn die sozialen Verhältnisse in der EU werden als ungerechter erlebt als jemals zuvor. Dabei steht gerade die Frage nach der Gerechtigkeit im Zentrum der katholischen Soziallehre. Der Nationalökonomische Kurs läuft ebenfalls auf die Herstellung von Preisen hinaus, die als gerecht empfunden werden können. Rudolf Steiner greift dort Gedankeninhalte auf, die zwar im gleichen geistigen Ursprung wurzeln wie die katholische Soziallehre. Doch gibt er ihnen Gedankenformen, die dem heutigen, vom individuellen Handeln ausgehenden Denken entsprechen. – Gegenwärtige soziale Probleme aufgreifend, versucht Stephan Eisenhut die grundlegenden Unterschiede dieser beiden Ansätze herauszuarbeiten.

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Money gone wild and its taming

From an Understanding of Money-processes to a Renewal of National Cultures

Profits explode within the financial industry and capital storms like an animal gone wild all over the earth-ball. Already since the end of the 19th century money has become a commodity and has hereby become somethings abstract.... [mehr]

Profits explode within the financial industry and capital storms like an animal gone wild all over the earth-ball. Already since the end of the 19th century money has become a commodity and has hereby become somethings abstract. The consequences of this are described by Rudolf Steiner as »a dissolving of concrete human exchanges in social interactions«. With a functional social Three-folding in the backdrop then well in the form of a Cultural life, a Rights life and an Economic life, Stephan Eisenhut sheds light on the ever more threatening economic activities around Hedge-funds, take-overs and fusions. From his considerations in that sense, there results, amongst others, possibilities for reforms into new property-rights that put the means of productions into the hands of collaborating individuals.

Moderne Sklaverei und Christentum. Die Emanzipation von Arbeit und Recht (5)

2. Betrachtung zum 3. Vortrag

Ausgehend von der gegenwärtig herrschenden »Arbeitsteilung« zwischen Ost und West bzw. Nord und Süd untersucht Stephan Eisenhut die geschichtliche Entwicklung der Arbeiterfrage im Verhältnis zum sich entwickelnden Rechtsempfinden,... [mehr]

Ausgehend von der gegenwärtig herrschenden »Arbeitsteilung« zwischen Ost und West bzw. Nord und Süd untersucht Stephan Eisenhut die geschichtliche Entwicklung der Arbeiterfrage im Verhältnis zum sich entwickelnden Rechtsempfinden, das Gemeinschaft konstituiert. Während die katholische Soziallehre sich im Hinblick auf die Gegenwartsprobleme unmittelbar an den Gedanken der alten Geistesgrößen Aristoteles und Thomas von Aquin orientiert, geht Rudolf Steiner von einem sich wandelnden Bewusstseinsverhältnis des individuellen Menschen zum Geist aus und entwickelt entsprechend die Gedankenformen des Thomas von Aquin fort. So kann dieses andere Denken zur Grundlage künftiger sozialer Gestaltungen werden.

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Les facteurs de sérénité : travail, capital et sol dans le processus d’économie politique

Le dépassement de l'égoïsme économique comme un problème de conduite/direction

Landwirtschaft und Assoziationsbildung

Zur Sonderstellung der Landwirtschaft II. Teil

Im 14. Vortrag des Nationalökonomischen Kurses werden viele Fäden verknüpft, die in den vorangegangenen Vorträgen angelegt wurden. Allerdings geht es nicht primär um ein logisches Gedankengerüst, das nun endlich herausgearbeitet... [mehr]

Im 14. Vortrag des Nationalökonomischen Kurses werden viele Fäden verknüpft, die in den vorangegangenen Vorträgen angelegt wurden. Allerdings geht es nicht primär um ein logisches Gedankengerüst, das nun endlich herausgearbeitet wird – und nur noch angewendet werden muss, um das soziale Leben zu ordnen, sondern darum, dass der Mensch lernt, diese Fäden im anschauenden Urteil der wirtschaftlichen Prozesse selbstständig zu verknüpfen. Dazu muss er sich aber mit anderen assoziieren, die in den verschiedenen Branchen tätig sind. Diesem Assoziieren stehen nun im äußeren Leben starke Hemmnisse entgegen. Der vorliegende Artikel beschreibt die Schwierigkeiten, die bei der Assoziationsbildung auftreten, und zeigt, dass diese nicht zuletzt in der Form des gewöhnlichen Denkens liegen, mit der meist versucht wird, sogenannte »praktische« Lösungen zu finden.

Die Artikelserie kann als Printausgabe oder Pdf-Datei hier bezogen werden:

1. Teil

2. Teil

Seite: 15
/ Rubrik: Serie