Artikel von Stephan Eisenhut

De la vie invisible de l'économie et son devenir historique

Sur la composition du cours d'économie nationale (2)

Der Aufstieg Emmanuel Macrons und die Zukunft Europas

Teil 1: Zur Bedeutung der Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

Alain Morau hatte im Sommer der Redaktion seine Beobachtungen zu den französischen Wahlen und seine Einschätzung von deren Hintergründen vorgelegt. Daraus ist mit Stephan Eisenhut ein deutsch-französicher Dialog entstanden,... [mehr]

Alain Morau hatte im Sommer der Redaktion seine Beobachtungen zu den französischen Wahlen und seine Einschätzung von deren Hintergründen vorgelegt. Daraus ist mit Stephan Eisenhut ein deutsch-französicher Dialog entstanden, dessen Ergebnis wir in zwei Teilen vorstellen wollen. Der erste Teil lenkt den Blick auf die Umstände der Präsidentschaftswahl und die dahinter stehenden Netzwerke. Am Beispiel einer vollkommen unbekannten Partei wird gezeigt, dass politische Strömungen, welche die Souveränität Frankreichs gegenüber einer langfristig angelegen Europa-Strategie bestimmter Kreise verteidigen, keine Chance haben, ihre Positionen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der zweite Teil wird anhand des Gegensatzes zwischen Charles de Gaulle und Jean Monnet aufzeigen, wie diese EU-Politik von langer Hand angelegt wurde und systematisch die Auflösung der souveränen Staaten anstrebt.

Der Aufstieg Emmanuel Macrons und die Zukunft Europas

Teil II: ›Europa der Staaten‹ oder ›Europa der Eliten‹?

Wie in Teil I gezeigt, war Emmanuel Macrons Wahl zum französischen Staatspräsidenten möglich, weil bestimmte Netzwerke im Hintergrund die entsprechenden Fäden gezogen haben. Der II. Teil beleuchtet anhand des Gegensatzes... [mehr]

Wie in Teil I gezeigt, war Emmanuel Macrons Wahl zum französischen Staatspräsidenten möglich, weil bestimmte Netzwerke im Hintergrund die entsprechenden Fäden gezogen haben. Der II. Teil beleuchtet anhand des Gegensatzes zwischen Charles de Gaulle und Jean Monnet die historischen Hintergründe dieser Netzwerke. De Gaulle hatte ein sehr gutes Gespür für die Intention Franklin D. Roosevelts und der mit ihm verbundenen Kreise. Nachdem es zunächst nicht gelang Frankreich zu einem amerikanischen Protektorat zu machen – der Widerstand de Gaulles war zu stark –, wurde diese Intention auf dem Weg der Schaffung transatlantischer Netzwerke verfolgt. Das Europa Jean Monnets ist das Europa dieser Netzwerke. Die Zukunft Europas wird davon abhängen, ob es gelingt, Geistesleben und Rechtsleben so zu trennen, dass die europäischen Staaten nicht unter den Einfluss wirtschaftlicher Gruppeninteressen gelangen können.

Der Geldkreislauf von Zahlen, Leihen und Schenken und die Frage der sozialen Gerechtigkeit (9)

2. Betrachtung zum 6. Vortrag

Die Sehnsucht nach »sozialer Gerechtigkeit« wächst in vielen Menschen in dem Maße, wie die Ungleichverteilungen der finanziellen und materiellen Mittel in der menschlichen Gesellschaft zunehmen. Doch was ist eigentlich... [mehr]

Die Sehnsucht nach »sozialer Gerechtigkeit« wächst in vielen Menschen in dem Maße, wie die Ungleichverteilungen der finanziellen und materiellen Mittel in der menschlichen Gesellschaft zunehmen. Doch was ist eigentlich die geeignete Instanz, vor der die Frage dieser Form der Gerechtigkeit entschieden werden kann? Für die meisten Menschen ist dies der Staat. Entsprechend wird immer dann, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse als ungerecht erlebt werden, der Ruf nach einem starken Staat laut. Doch der ist heute nicht mehr in der Lage, für gerechte Verteilungsverhältnisse zu sorgen. Wie aber soll sonst Gerechtigkeit entstehen? Dass aus dem gegenwärtigen Wirtschaftsleben sich gerechte Verhältnisse »spontan« herausbilden können, behaupten nicht einmal marktradikale Ökonomen.

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Der Geldprozess im Spannungsfeld von Aufbau- und Niedergangskräften

Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses« (12)

Die herkömmliche Volkswirtschaftswissenschaft betrachtet das Geld lediglich im Spannungsfeld von Staat und Wirtschaft. Im ersten Teil des Nationalökonomischen Kurses1 (Vorträge 1 bis 7) entwickelte Rudolf Steiner den qualitativen... [mehr]

Die herkömmliche Volkswirtschaftswissenschaft betrachtet das Geld lediglich im Spannungsfeld von Staat und Wirtschaft. Im ersten Teil des Nationalökonomischen Kurses1 (Vorträge 1 bis 7) entwickelte Rudolf Steiner den qualitativen Geldkreislauf von Zahlen, Leihen und Schenken.2 Dieser erhält seinen Wert durch die Wirksamkeit des Geisteslebens. Im zweiten Teil (Vorträge 8 bis 14) setzt er diesen qualitativen Geldkreislauf in Beziehung zu dem quantitativen, der seinen Wert durch die Wirksamkeit des Wirtschaftslebens erhält. Stephan Eisenhut zeigt in diesem Beitrag, der den elften Vortrag zum Ausgangspunkt nimmt, wie durch den einseitigen Blick auf den quantitativen Geldkreislauf nur an die Niedergangskräfte des sozialen Lebens angeknüpft werden kann. Für die Anknüpfung an die Aufbaukräfte ist hingegen eine Verwandlung des Denkens erforderlich, wie sie durch eine Erarbeitung der Bildbegriffe des Nationalökonomischen Kurses erreicht werden kann.  

Der Oberegoist und seine Gefolgschaft – Oder: Wie es zur Weltfinanzkrise kommen konnte

Die Arbeitsorganisation der Zukunft I

Arbeitsplätze auf Kredit - Europäische Verflechtungen und ihre Folgen

Die Arbeitsorganisation der Zukunft II

Sozialismus als Forderung der Weltwirtschaft

›Die Christenheit‹ oder ›Europa‹

Über die Entstehung von Machtstrukturen und wie sie überwunden werden können (15)

Das Geistesleben hat eine Eigentendenz zur Erzeugung von Machtstrukturen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Tendenz auf dem Hintergrund des neunten Vortrages des ›Nationalökonomischen Kurses‹ Rudolf Steiners untersucht.... [mehr]

Das Geistesleben hat eine Eigentendenz zur Erzeugung von Machtstrukturen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Tendenz auf dem Hintergrund des neunten Vortrages des ›Nationalökonomischen Kurses‹ Rudolf Steiners untersucht. Die Überwindung dieser Eigentendenz ist die Aufgabe eines erneuerten Geisteslebens. Wie dieses möglich ist, hat Rudolf Steiner an verschiedensten Stellen ausgeführt. Es zeigt sich, dass dieses eine Kernfrage des Christentums ist, die insbesondere in Europa einer Lösung harrt. Aus diesem Grunde wird im Titel an Novalis’ poetisch-prophetischen Essay von 1799 angeknüpft.

Die Dreigliederung des Geldes: Das Geld als Rechtsproblem

Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses (13)

Das Geld verliert seinen realen Wert, wenn es dem Geldkreislauf entzogen wird. In dieser Betrachtung zum 8.  Vortrag des Nationalökonomischen Kurses1 arbeitet Stephan Eisenhut die Folgen für das Wirtschaftsleben... [mehr]

Das Geld verliert seinen realen Wert, wenn es dem Geldkreislauf entzogen wird. In dieser Betrachtung zum 8.  Vortrag des Nationalökonomischen Kurses1 arbeitet Stephan Eisenhut die Folgen für das Wirtschaftsleben heraus, wenn die Bewegung des Geldes unterbrochen wird. Die Politik versucht heute, den Einbruch der Nachfrage nach Konsumgütern durch Maßnahmen zu kompensieren, die zu steigender Staatsverschuldung und stetiger Ausweitung der Geldmenge führen. Diese Maßnahmen führe zu Folgeschäden, die nicht richtig überschaut werden. Die Ursache liegt nach Rudolf Steiner in einer ungenügenden Begriffsbildung. Die Korrekturen, die er vorschlägt, ermöglichen ein ganz neues Verständnis des Geldes. 

Die Energie-Hunger-Krise

Die Evolution der religiösen Impulse

Von der geopolitischen Machtpolitik zum geokulturellen Menschheitsverständnis

Deutschland ist eine wirtschaftliche und politische Scheinmacht. Die wirklich relevanten Entscheidungen fallen an anderen Orten. Dennoch laufen in Mitteleuropa jahrtausendealte Entwicklungslinien in einer Weise zusammen,... [mehr]

Deutschland ist eine wirtschaftliche und politische Scheinmacht. Die wirklich relevanten Entscheidungen fallen an anderen Orten. Dennoch laufen in Mitteleuropa jahrtausendealte Entwicklungslinien in einer Weise zusammen, die es geradezu prädestinert erscheinen lassen, ein ganz neues, menschheitliches Geistesleben auszubilden. Dazu müssen allerdings die Kräfte der Vergangenheit erkannt und umgearbeitet werden. Unverwandelt wirken diese Kräfte in den geopolitischen Machtbestrebungen weiter.

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