Artikel von David Marc Hoffmann

»Auf dass der Mensch sein eigener Gesetzgeber sein könne …« Rudolf Steiners frühe Moralkritik

Eine zuverlässige Forschungsgrundlage. Rudolf Steiner-Schriften als kritische Ausgabe

Fundstück VIII: Eine Randbemerkung Rudolf Steiners zu Albert Schweitzers »Kultur und Ethik«

Fundstück X: Ein unbekanntes Blatt von Goethes Hand?

Fundstück XIII: Apple PowerBook 540c

Fundstück XXVIII – »Alles fließt / doch nicht ohne Nebenabsicht«

Bei einer kursorischen Durchsicht der Notizbücher Rudolf Steiners aus dem Jahr 1897 sind wir im Archiv über eine vermutlich autobiografische Notiz gestolpert. Auf einer sonst unbeschriebenen Seite steht: »Als Nietzsche-Herausgeber... [mehr]

Bei einer kursorischen Durchsicht der Notizbücher Rudolf Steiners aus dem Jahr 1897 sind wir im Archiv über eine vermutlich autobiografische Notiz gestolpert. Auf einer sonst unbeschriebenen Seite steht: »Als Nietzsche-Herausgeber / pecuniäre Vorteile / Alles fließt / doch nicht ohne Nebenabsicht[.]« Als Nietzsche-Spezialist in unserem Archiv habe ich mich daraufhin an die Entschlüsselung dieser zunächst rätselhaften Zeilen gemacht.

Philip Kovce:Götterdämmerung. Rudolf Steiners Initialphilosophie

Genuss für Kenner

Im ganzen Umfang zu entdecken

Zum Abschluss der Stuttgarter Christian Morgenstern-Gesamtausgabe

Als 1987 die ersten beiden Bände der Stuttgarter Ausgabe von Christian Morgensterns Werken und Briefen erschienen, sprach die Verlagswerbung etwas vollmundig von der »ersten authentischen« Edition – was den jetzt hier... [mehr]

Als 1987 die ersten beiden Bände der Stuttgarter Ausgabe von Christian Morgensterns Werken und Briefen erschienen, sprach die Verlagswerbung etwas vollmundig von der »ersten authentischen« Edition – was den jetzt hier wieder schreibenden Rezensenten in damals jugendlichem Übermut u.a. zu spöttischer Kritik provoziert hatte, wie wenn Morgenstern selbst keine authentischen Texte veröffentlicht hätte. Jetzt, über dreißig Jahre später, muss mit dem Erscheinen des letzten Bandes (›Briefwechsel 1909-1914‹) und dem Abschluss der neunbändigen Stuttgarter Ausgabe deutlich gesagt werden, dass dieses von Reinhart Habel (1928–2014) initiierte und fast bis zum Schluss geführte Unternehmen ein wahrer Glücksfall ist – für Morgenstern und alle seine Leser.

Elke Richter (Hg.), Georg Kurscheidt (Hg.) und Volker Gierl (Hg.):Johann Wolfgang Goethe. Briefe. Historisch-kritische Ausgabe, Bände 1, 2, 6, 7