Artikel von Ulrike Wendt

Atemübungen als Schulungsmethode?

Vom Suchen und Finden bei Rudolf Steiner und anderswo

Auch wenn Rudolf Steiner eine eigentliche Atemschulung deutlich ablehnt, gibt er eine reichliche Anzahl von Übungen dazu. Wie ist das zu verstehen? Was kann man dabei erfahren? Und in welchem Verhältnis stehen diese Übungen... [mehr]

Auch wenn Rudolf Steiner eine eigentliche Atemschulung deutlich ablehnt, gibt er eine reichliche Anzahl von Übungen dazu. Wie ist das zu verstehen? Was kann man dabei erfahren? Und in welchem Verhältnis stehen diese Übungen zu anderen Traditionen sowie zur Eurythmie und den ihr innewohnenden besonderen Möglichkeiten der Atembewegung und -gestaltung?

Atemübungen spielen in vielen Meditations- und Körperschulungen eine wichtige Rolle. Der kontrollierende Umgang mit der Atmung kann eine starke Wirkung auf die Körperlichkeit wie auf das seelische Befinden haben. Von Krankenkassenprogrammen gegen Rückenschmerzen oder erhöhten Blutdruck, zur Regeneration und zum Stressabbau bis zu diversen alternativen Atemtherapieverfahren sind Atemübungen deshalb heute integraler Bestandteil eines bewussten Umgangs mit der eigenen Leiblichkeit. Auch in so gut wie jeder Meditationsschule gibt es ein Kapitel zur Atmung.

»Das Essenzielle geht verloren«

Corinna Gleide im Gespräch mit Ulrike Wendt und Markus Buchmann

Nachdem wir mit dem diesjährigen Märzheft anlässlich der Meditationstagung in Stuttgart zur Thematik des Lichtseelenprozesses schon in das Thema Licht eingetaucht waren, war es für uns als Redaktion selbst überraschend,... [mehr]

Nachdem wir mit dem diesjährigen Märzheft anlässlich der Meditationstagung in Stuttgart zur Thematik des Lichtseelenprozesses schon in das Thema Licht eingetaucht waren, war es für uns als Redaktion selbst überraschend, nach so kurzer Zeit erneut auf das Thema Licht zu stoßen. Aber es ergab sich so, denn für die Bildekräfteforscher Ulrike Wendt und Markus Buchmann, die wir gern zu ihrer Arbeit interviewen wollten, steht das Licht seit längerem im Zentrum ihrer Arbeit.

Fernando Pessoa und Günter Kollert (Hg.):Der siebte Saal – Fernando Pessoas ›Botschaft‹ von ihm selbst entschlüsselt

Der Sprachgeist weht, wie er will

Eurythmie als ein Weg zu einem erweiterten Sprach- und Lautverständnis

Nach Jahren der toneurythmischen Dominanz auf der Bühne wächst derzeit wieder ein neues Interesse an der Sprache in der Eurythmie: Rechtzeitig zur Dornacher Eurythmietagung ›Sprach-Bewegung‹ zu Ostern 2018 (mit über... [mehr]

Nach Jahren der toneurythmischen Dominanz auf der Bühne wächst derzeit wieder ein neues Interesse an der Sprache in der Eurythmie: Rechtzeitig zur Dornacher Eurythmietagung ›Sprach-Bewegung‹ zu Ostern 2018 (mit über 700 Teilnehmern aus über 40 Ländern) waren zwei neue Bücher zum Thema erschienen. Beide suchen und finden ihr Material in der Vergangenheit, in der Entstehungszeit der Eurythmie – es entwickeln sich daraus aber erstaunlich moderne und zeitgemäße Perspektiven für den Umgang mit eurythmischen Angaben.

Stefan Hasler (Hg.):Der Toneurythmiekurs von Rudolf Steiner – Arbeitsmaterial, Dokumentationen, Forschungen, Analysen

Die Verwandlung von Denken und Wollen als möglicher Ausgangspunkt einer künstlerischen Tätigkeit

am Beispiel der Eurythmie

Im Artikel Steiners Denkweg und die Fähigkeiten des Fühlens (die Drei 2/2014) schreibt Ralf Matti Jäger über die Bedeutung des Fühlens für den künstlerisch arbeitenden Menschen. Er erlebt den Schulungsweg Rudolf Steiners... [mehr]

Im Artikel Steiners Denkweg und die Fähigkeiten des Fühlens (die Drei 2/2014) schreibt Ralf Matti Jäger über die Bedeutung des Fühlens für den künstlerisch arbeitenden Menschen. Er erlebt den Schulungsweg Rudolf Steiners als vorwiegend im konzentrierenden Denken gründet und sieht das künstlerische Schaffen mehr mit einem Weg verbunden, den er inspirativ nennt. Allerdings verwendet er den Begriff, anders als Steiner, in einem herkömmlichen Sinne. Damit wird dem künstlerischen Prozess aber die Möglichkeit abgesprochen, dass er vollbewusst durchlebt werden kann. Aus meiner Erfahrung als Eurythmistin möchte ich dem eine andere Gewichtung der Seelenfähigkeiten und ihrer Schulung sowie der Bedeutung einer solchen Schulung für eine künstlerische Tätigkeit entgegenstellen.

Iwer Thor Lorenzen:Elemente, Äther und Ätherleiber im Lichte der von Rudolf Steiner begründeten Geisteswissenschaft

Lebenswerk zur Ätherlehre

Rudolf Steiner:Eurythmie als sichtbarer Gesang. Ton-Eurythmie-Kurs (GA 278)

Jens-Hagen Karow und Edwin Hübner:Kunstlicht und Mobilfunk

Wirkungen und Nebenwirkungen aus ganzheitlicher Sicht

Hans Christian Zehnter:Lichtmess – Essay zum Wesen des Lichtes

Anspruchsvolle Auseinandersetzung

Welten-Wechsel

Ein Samstag in Stuttgart

Ein freier Samstag in Stuttgart und die Möglichkeit, bei der ›VR Expo‹ in virtuellen Welten herumspazieren zu können – ein Fingerzeig, sich doch einmal mit einem verhältnismäßig unvertrauten Ambiente auseinanderzusetzen?... [mehr]

Ein freier Samstag in Stuttgart und die Möglichkeit, bei der ›VR Expo‹ in virtuellen Welten herumspazieren zu können – ein Fingerzeig, sich doch einmal mit einem verhältnismäßig unvertrauten Ambiente auseinanderzusetzen? Neugierig machten wir uns auf den Weg. Ein Einkaufszentrum – das ›Gerber‹ – als Ausstellungsort. Hinter bunten Turnschuhen befanden sich verschiedene Stände, ein paar Aufsteller mit bunten Bildern und spacig klingenden Namen – und Tische mit Computern. Ziemlich unspektakulär auf den ersten Blick.

Wer Geistesschulung sucht …

Einige persönliche Anmerkungen zur Frage der Erkenntnis der höheren Welten

Im folgenden Beitrag wird ein individueller innerer Weg biografisch beschrieben und ins Verhältnis zu einigen der von Rudolf Steiner in ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ gegebenen Darstellungen gesetzt.... [mehr]

Im folgenden Beitrag wird ein individueller innerer Weg biografisch beschrieben und ins Verhältnis zu einigen der von Rudolf Steiner in ›Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?‹ gegebenen Darstellungen gesetzt. Aus der Perspektive von Eurythmie und Bildekräfteforschung lassen sich bei einer Übung wie »Sprießen und Welken« viele neue Bezüge entdecken, daran anschließend kann ihre Urgebärde, das »Werden und Vergehen«, in weitreichenden Zusammenhängen aufgefunden werden.