»Wenn ich Steiner als einem ahnungsvollen Poeten zuhöre, dann lege ich kaum Schranken an und vertraue empathisch darauf, dass sich aus vorerst völlig undeutlichen oder widersinnigen Bildern so etwas wie eine neue Einsicht oder Erfahrung ergibt. Ich kann ihm aber auch als Mathematiker zuhören, als Historiker oder Pädagoge, und mich dabei fragen, was sich an der Mathematik, die bestehen bleibt, meinem historischen Wissen, das auf Fakten beruht, meinem Erfahrungswissen als Lehrperson, das ich in mir trage, verändert, indem ich eine neue Sicht, einen anderen Blick auf sie werfe. Ich muss es für möglich halten, zulassen, es wollen, dass ich mich dabei verändere und entwickle und gleichermaßen auf meine Erfahrung vertrauen, die mit der des Erzählers keinesfalls kongruent werden muss.«

- Ulrich Kaiser -

Heft 11, 2018

Schwerpunkt: Weltbuchhaltung und Akasha-Chronik

  • Zinseszins und krebsartiges Wirtschaftswachstum
  • Geldalterung und Kapitallenkung
  • Aus der Akasha-Chronik erzählen