»Im Gegensatz zu dem völkischen Impuls, der auf der Ausschaltung des Denkens beruht, bauen sowohl das freimaurerische als auch das jesuitische Streben auf das Denken; allerdings in derjenigen Form, die es in der Neuzeit annehmen musste. Beide Wege gründen zudem auf der Kenntnis okkulter Inhalte. Darin gleichen sie ebenfalls dem anthroposophischen Ansatz. Nur dass letzterer danach strebt, das Denken aus eigener Kraft den geistigen Inhalten entsprechend umzugestalten. Scheitert dieses und behält das Denken die Form bei, die es in der Neuzeit angenommen hat, so müssen sich innerhalb der anthroposophisch orientierten Bestrebungen notwendig Formen herausbilden, die entweder dem Jesuitismus oder der Freimaurerei gleichen.«

- Stephan Eisenhut -

Heft 9, 2018

Schwerpunkt: Polarisierungen

  • Die spirituellen Grundlagen der Dreigliederung des sozialen Organismus
  • Orkneys Megalithstätten und die Hybernischen Mysterien
  • Teile und Herrsche in Syrien