Heft 10, 2016

Schwerpunkt: Studien und Diagnosen

Das Studium hat also die Funktion, die Seele auf die Reinigung vorzubereiten, sodass sie sich danach sehnt: Die Seele erscheint wie nach etwas dürstend und erlebt den Vorgeschmack der Reinheit in Form einer »Traube«, die in dem gelesenen Satz erlebt wird, und damit den Wunsch, ganz rein zu werden. Das Bild der Traube, die erst gepflückt wird, um dann ausgepresst zu werden, war im Mittelalter vielfach gebräuchlich. Auch unser deutsches Wort »Lesen« taucht ja in der »Weinlese« wieder auf. Die Worte werden wie Trauben »gelesen«. Das lateinische legere bedeutet dabei zugleich: pflücken, bündeln, ernten oder sammeln – alles leibliche Tätigkeiten, die zeigen, dass hier ein ganzheitliches Lesen gemeint ist. Zugleich aber wird der Geist angesprochen, der nun in der Meditation tätig werden soll. Denn erst dadurch kann sich der Saft der Traube in seinem Geschmack voll entfalten.

- Andreas Neider -
Inhalt

Editorial:

Zu diesem Heft

Um Studien und Diagnosen geht es auf den folgenden Seiten – aber nicht nur in dem Sinne, dass hier beides als inhaltliches Ergebnis zu finden ist. Die drei einleitenden Beiträge von Ute Hallaschka, Stephan Eisenhut und... [mehr]

Um Studien und Diagnosen geht es auf den folgenden Seiten – aber nicht nur in dem Sinne, dass hier beides als inhaltliches Ergebnis zu finden ist. Die drei einleitenden Beiträge von Ute Hallaschka, Stephan Eisenhut und mir, die sich aktuellen Themen zuwenden, mögen dafür als Beispiel dienen. Doch wir versuchen darüber hinaus zu zeigen, was ein Studium und was Diagnostik als (Lebens-)Weg bedeuten kann.

Tendenzen:

Nachrichten

Ursachenforschung hinkt auf allen Lebensfeldern – ob Klimakatastrophe oder Terror – den Geschehnissen hinterher. Ehe Motive oder Strukturen im einzelnen untersucht, geschweige denn verstanden wären, zeigt sich die Lage... [mehr]

Ursachenforschung hinkt auf allen Lebensfeldern – ob Klimakatastrophe oder Terror – den Geschehnissen hinterher. Ehe Motive oder Strukturen im einzelnen untersucht, geschweige denn verstanden wären, zeigt sich die Lage in völlig veränderter Gestalt – so metamorphosiert, dass die Fragen von gestern obsolet sind. Die Komplexität der virtuell verwobenen Netze kennt nur Gleichzeitigkeit, nicht Abfolge. Die Kettenglieder der Kausalität reißen. Doch damit stellt sich keineswegs das Gefühl ein: Die Gedanken sind frei! Im Gegenteil: Der alte, analog geschulte Intellekt mit seiner gedanklich geführten Argumentation kommt nicht mehr mit und das Herz igelt sich ein.

Notizen zum Ausnahmezustand

Seit den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand. Staatspräsident Francois Hollande hatte ihn noch in der Nacht zum 14. November per Dekret angeordnet, und das Parlament... [mehr]

Seit den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand. Staatspräsident Francois Hollande hatte ihn noch in der Nacht zum 14. November per Dekret angeordnet, und das Parlament (d.h. Nationalversammlung und Senat) verlängerte ihn fünf Tage später auf drei Monate. Es war dies das erste Mal seit 1955, als während des Algerienkriegs die gesetzliche Grundlage für ein solches Vorgehen geschaffen wurde, dass der état d’urgence für das gesamte Staatsgebiet in Kraft war, und das Parlament nutzte diese Gelegenheit, um das sechzig Jahre alte Gesetz zu modifizieren. Seither wurde der Ausnahmezustand mehrfach verlängert – zuletzt, nach dem Anschlag von Nizza am 14. Juli 2016, bis Ende Januar 2017.

Seite: 6

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Von der Wiedervereinigung Deutschlands zur neuen Spaltung Europas

Gedanken zu Willy Wimmers Buch ›Die Akte Moskau‹

Als sich im Jahre 1989 die Möglichkeit ergab, die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu erreichen, war für viele deutsche Politiker damit auch die moralische Aufgabe verbunden, ein neues, friedvolles Verhältnis... [mehr]

Als sich im Jahre 1989 die Möglichkeit ergab, die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu erreichen, war für viele deutsche Politiker damit auch die moralische Aufgabe verbunden, ein neues, friedvolles Verhältnis zu den Staaten des ehemaligen Ostblocks einschließlich der Sowjetunion herzustellen. Die Gestaltung des »gemeinsamen Hauses Europa«, von dem Michail Gorbatschow damals sprach, wurde ihnen zum Herzensanliegen. Dabei war man sich bewusst, dass die Sowjetunion auf keinen Fall als Verlierer des Kalten Krieges behandelt werden durfte, sondern dass die Neuordnung der europäischen Verhältnisse für dieses Land, das im Zweiten Weltkrieg so viel Leid durch Deutschland erfahren hatte, ohne Gesichtsverlust möglich sein müsse. Insbesondere wollte man es wirtschaftlich stabilisieren, da dies als eine zentrale Grundlage für ein friedvolles Zusammenwirken betrachtet wurde. Es kam aber ganz anders als erhofft. Russland gilt heute in der öffentlichen Meinung als Unruhestifter, der völkerrechtswidrig die Krim annektiert hat, im Donbass verdeckte Kriegsführung gegen die Ukraine betreibt und jederzeit auch das Baltikum zurückerobern könnte. Und sein Präsident Wladimir Putin gilt als ein Machtpolitiker, der den Untergang der Sowjetunion bedauert und Russland seine alte Weltmachtstellung zurückgeben möchte.

Seite: 12

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Schwerpunkt:

Prometheus in München

Eine kurze Begegnung mit Rudolf Steiner

Je länger man lebt, desto mehr denkt man über seine Vergangenheit nach; immer mehr hat man das Bedürfnis, seine Erinnerungen, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Eric Kandel, Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger... [mehr]

Je länger man lebt, desto mehr denkt man über seine Vergangenheit nach; immer mehr hat man das Bedürfnis, seine Erinnerungen, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Eric Kandel, Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger für Medizin, schreibt: »Die Persönlichkeit ist die Erinnerung. Wir sind, was wir sind, auf Grund unserer Erinnerungen«. Und Erinnerungen müssen – das sollte man nicht vergessen – an kommende Generationen weitergegeben werden. Dies ist wichtig für die Kultur und Entwicklung der ganzen Menschheit, der einzelnen Nationen und des einzelnen Menschen.

Seite: 21

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Die ›Stufenleiter der Mönche‹

Die vier Stufen der christlich-mystischen Meditation

»Meditation« ist heute weltweit zu einem Schlagwort geworden, unter dem sich die meisten Menschen etwas vorstellen, das im östlichen Buddhismus seinen Ursprung hat. Dass es aber ebenso in der westlichen Tradition, insbesondere... [mehr]

»Meditation« ist heute weltweit zu einem Schlagwort geworden, unter dem sich die meisten Menschen etwas vorstellen, das im östlichen Buddhismus seinen Ursprung hat. Dass es aber ebenso in der westlichen Tradition, insbesondere im christlichen Mittelalter bereits sehr differenzierte Meditationsanweisungen und Methoden gegeben hat, ist nur wenigen Menschen bekannt. Der folgende Beitrag soll einen Einblick in eine sehr gut dokumentierte Meditationsweise geben, die in ihrem vierstufigen Aufbau eine deutliche Verwandtschaft zu den ›Stufen der höheren Erkenntnis‹ Rudolf Steiners zeigt.

Meditative Diagnostik

Bausteine zu einer anthroposophisch inspirierten Psychotherapie

Juni 2013 erschien in der anthroposophischen Zeitschrift ›Merkurstab‹ ein Artikel von mir zu Wegen für Psychotherapeuten, die eine meditativ orientierte Vertiefung ihrer therapeutischen Arbeit im Sinne des gegenwärtig... [mehr]

Juni 2013 erschien in der anthroposophischen Zeitschrift ›Merkurstab‹ ein Artikel von mir zu Wegen für Psychotherapeuten, die eine meditativ orientierte Vertiefung ihrer therapeutischen Arbeit im Sinne des gegenwärtig wirkenden Christuswesens suchen wollen. Während ich in diesem Artikel umfassend und grundsätzlich auf Meditation als Therapieinstrument zu schauen versuchte, stelle ich hier eine Form meditativ orientierter Diagnostik vor. Sie ist von mir zwar ursprünglich für psychotherapeutische Klienten angewandt worden, kann aber, so denke ich, auch anderen Therapeuten hilfreich sein, die helfend und heilend mit der Beziehung der menschlichen Seele zwischen Körper und Geist umgehen.

Rudolf Steiner zur kantischen Maximenethik

Eine Korrektur

Rudolf Steiner gibt im II. Teil seiner ›Philosophie der Freiheit‹ – auf der Grundlage der vor allem erkenntnistheoretischen Überlegungen des I. Teils, die zur Einsicht in den universellen Charakter des reinen Denkens1... [mehr]

Rudolf Steiner gibt im II. Teil seiner ›Philosophie der Freiheit‹ – auf der Grundlage der vor allem erkenntnistheoretischen Überlegungen des I. Teils, die zur Einsicht in den universellen Charakter des reinen Denkens1 und zum zentralen Begriff der Intuition führen – eine Beschreibung dessen, was ihm als menschen- und zeitgemäße Ethik vorschwebt. Er nennt sie den »Ethischen Individualismus«. Steiner hielt seine ›Philosophie der Freiheit‹ für so grundlegend und bedeutsam, nicht zuletzt als Fundament der Anthroposophie, dass er sein Leben lang an ihr festhielt. Deshalb ließ er 25 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen auch eine zweite Auflage folgen und bereits 1921 noch eine dritte. Und deshalb hat Steiner in seinem Gesamtwerk auch mehr als 200-mal auf die ›Philosophie der Freiheit‹ verwiesen, was die Bedeutung, die er ihr beimaß, eindrücklich unterstreicht.

Forum Anthroposophie:

Anthroposophische Gesellschaft und Hochschularbeit im 21. Jahrhundert

Chancen und Hemmnisse

Unter dem propädeutischen Motto: »Vorstudium der Geisteswissenschaft« beschäftigt sich ein Kreis Berliner Forscherinnen und Forscher seit über zwei Jahrzehnten mit der Frage, wie das heutige, an der Gegenstandswelt geschulte... [mehr]

Unter dem propädeutischen Motto: »Vorstudium der Geisteswissenschaft« beschäftigt sich ein Kreis Berliner Forscherinnen und Forscher seit über zwei Jahrzehnten mit der Frage, wie das heutige, an der Gegenstandswelt geschulte naturwissenschaftliche Bewusstsein in der Auseinandersetzung mit der Anthroposophie eine Steigerung und Fortbildung erfahren könnte, ohne dass wissenschaftsferne Verhaltensweisen – wie das Suchen nach religiöser Befriedigung auf Kosten des kritischen Erkenntnisstrebens, das politische Taktieren auf der Suche nach Mehrheiten und »Erfolg« oder das operationale Schielen nach Honorierung seitens der Vertreter des akademisch-universitären Mainstreams – diesen Anspruch überlagern oder sogar gänzlich zunichte machen. Die kürzlich erschienene Studie ›Zurüstungen‹ von Lutz Liesegang erwuchs aus der intimen Arbeit dieses Kreises, an der auch der Rezensent in bestimmten Abständen mitgewirkt hat. Im Folgenden sei dieses Buch ausführlicher besprochen, da es meiner Ansicht nach eine Reihe bedeutsamer Fragen im Hinblick auf das Selbstverständnis und die Zukunft einer Hochschule für Geisteswissenschaft (d.h. Anthroposophie) aufwirft.

Feuilleton:

Die Gestaltung des Menschen als Aufgabe des Malers

Eine Begegnung mit Karl Ballmer in Aarau

Nach 26 Jahren zeigt das Aargauer Kunsthaus in Aarau/Schweiz wieder eine große Ausstellung ihres ›Hauskünstlers‹ Karl Ballmer, der 1891 in Aarau geboren wurde und dessen Nachlass nach seinem Tod im Jahre 1958 im Aargauer... [mehr]

Nach 26 Jahren zeigt das Aargauer Kunsthaus in Aarau/Schweiz wieder eine große Ausstellung ihres ›Hauskünstlers‹ Karl Ballmer, der 1891 in Aarau geboren wurde und dessen Nachlass nach seinem Tod im Jahre 1958 im Aargauer Kunsthaus in Form einer Stiftung deponiert wurde. Die gegenwärtige Ausstellung ist in den weiten, im besten Sinne neutralen Räumen des 2003 von Herzog & de Meuron erweiterten Kunsthauses großzügig gehängt, sodass die Bilder in freier Weise miteinander in Beziehung treten können – ohne in ein chronologisches Konzept eingezwängt zu sein.

Seite: 73

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Das Haus als Leib

Bei den Schnecken ist es besonders deutlich, dass das Haus Teil ihres Leibes ist. Sie scheiden aus den seitlichen Falten der oberen Hautschichten in Eiweiß eingebundenen, zunächst gelösten Kalk aus, der dann aushärtet... [mehr]

Bei den Schnecken ist es besonders deutlich, dass das Haus Teil ihres Leibes ist. Sie scheiden aus den seitlichen Falten der oberen Hautschichten in Eiweiß eingebundenen, zunächst gelösten Kalk aus, der dann aushärtet und die nächste Schicht ihres festen Schneckenhauses bildet. Dabei wächst das gedrehte Haus mit wachsender Körpergröße immer mit, indem sich vorne der nächstgrößere Ring anlegt. Ist eine Meeresschnecke gestorben, übernimmt gerne ein Einsiedlerkrebs das leere Gehäuse und schützt damit sein verletzliches Hinterteil. Doch wächst das Haus jetzt nicht mehr mit dem Leib mit. Der wachsende Einsiedlerkrebs muss sich bald ein größeres suchen und in dieses umziehen. Aus dem Leib ist ein Haus geworden.

Seite: 79

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Knietief im Geiste

Wohin es führt, einen sonderlichen Satz von Joseph Beuys verstehen zu wollen

Am Anfang stand ein Erlebnis auf der ›documenta 5‹ in Kassel. All das, was ich dort von dem Mann mit Hut zu sehen und zu hören bekam, hat mich ziemlich beeindruckt. Fortan verfolgte ich mit loser Aufmerksamkeit, wie... [mehr]

Am Anfang stand ein Erlebnis auf der ›documenta 5‹ in Kassel. All das, was ich dort von dem Mann mit Hut zu sehen und zu hören bekam, hat mich ziemlich beeindruckt. Fortan verfolgte ich mit loser Aufmerksamkeit, wie er sein Werk inszenierte und die Öffentlichkeit polarisierte. Jahre später stand ich erstmals vor seiner Installation ›Zeige deine Wunde‹. Wenn möglich, nutze ich Aufenthalte in München, um im Lehnbachhaus den ›Wundenraum‹ zu besuchen. Was immer ich danach von ihm sah, sprach in mir etwas an, das ich aber kaum benennen konnte. Es war ganz einfach da. Ende der achtziger Jahre, als ich mich der Anthroposophie über ihre sozialen Arbeitsfelder näherte, bemerkte wer, ob ich denn wüsste, dass Beuys vom »Steiner-Virus« befallen war, nur sei das bislang kaum bekannt. Nein, weder wusste ich das, noch fand ich es damals bedeutsam.

»Jede Schöpfung ist ein Wagnis«

Das ›Christian-Morgenstern-Literaturmuseum‹ in Werder (Havel)

Der hier als Titel vorangestellte Aphorismus gilt natürlich auch für den kühnen Entschluss, auf dem bekannten Galgenberg im Havelstädtchen Werder das erste – und immer noch einzige – Museum für Christian Morgenstern... [mehr]

Der hier als Titel vorangestellte Aphorismus gilt natürlich auch für den kühnen Entschluss, auf dem bekannten Galgenberg im Havelstädtchen Werder das erste – und immer noch einzige – Museum für Christian Morgenstern zu schaffen. Achim Risch, der rastlose Schöpfer dieser Einrichtung, hat mir am 31. März 2016, dem 102. Todestag des Dichters, symbolisch den Schlüssel überreicht – und nun liegt es an mir, diese »Kulturtat« meines Vorgängers behutsam, aber auch mutig weiter zu gestalten.

Buchbesprechungen:

Fernando Pessoa und Günter Kollert (Hg.):Der siebte Saal – Fernando Pessoas ›Botschaft‹ von ihm selbst entschlüsselt

Dieter Haarnagell:Der Föhrenbühler Bauimpuls und die Arbeitsgruppe »Plastisch-Organisches Bauen« Stuttgart

Rolf Wettstein:Die Kathedrale von Chartres als Monument hoher Spiritualität und ihr Umfeld

Leserforum:

Doppelbödige Methodik

Zu ›Sonnenmysterien – oder Computer?‹ von Johannes Greiner in die Drei 7/2016

Beginnen wir vom Ende her. Man stelle sich das einmal vor: eine Welt ohne Fotografie und ohne Film, ohne CD- und mp3-Player, ohne iPod, und Smartphone, ohne iPad und Tablet, ohne PC und Laptop, ohne Radio und Fernsehen, ohne... [mehr]

Beginnen wir vom Ende her. Man stelle sich das einmal vor: eine Welt ohne Fotografie und ohne Film, ohne CD- und mp3-Player, ohne iPod, und Smartphone, ohne iPad und Tablet, ohne PC und Laptop, ohne Radio und Fernsehen, ohne eBook-Reader. Das soll kennzeichnend für »Michaeliten« sein, für Menschen, die den Sonnenmysterien am nächsten kommen, die »für die gesamte Menschheit wichtig sind«, die einer menschheitlichen Mission dienen. So beschreibt es Johannes Greiner in seinem Artikel mit dem suggestiven Titel: ›Sonnenmysterien – oder Computer?‹.

Nögges Nuggets:

Was ist ein Lehrer?