In der ersten Generation derer, die es unmittelbar nach Rudolf Steiners Tod unternahmen, dessen Anschauungen und Absichten umzusetzen, nimmt Karl König eine Sonderstellung ein: Wiener Jude, Arzt, Flüchtling, Künstler, Wissenschaftler, Heilpädagoge, Gemeinschaftsinitiator und Anthroposoph. Ein Lebenslauf, geprägt von Höhen, Tiefen, Erfolgen und Misserfolgen, Gegensätzen, Polaritäten – die sich im goetheschen Sinn steigerten. Eine Biografie, die gekennzeichnet ist von äußeren und inneren, spirituellen und alltäglichen Aufgaben, die er sich trotz Hemmnissen und erschwerenden Umständen selbst gestellt hat.