»›Empathie‹ ist für immer mehr Menschen eine Fähigkeit, der ein wichtiger Stellenwert beigemessen wird, worin sich die wachsende Bereitschaft zum Mitfühlen mit Menschen und der Natur, vor allem in der Alternativszene, ausspricht. Ganze psychologische und sozial-technische Methoden wie die ›Gewaltfreie Kommunikation‹ oder die ›Kontaktkunst‹ gründen sich in dem Entfalten von Empathie. Aspekte des Staunens zeigen sich in einer wachsenden Haltung von Offenheit und interessierter Unvoreingenommenheit. Und das Gewissen erwacht seit dem 20. Jahrhundert in tiefer Existenzialität und durchdringt teilweise die Generationen in immer jüngeren Jahren – als notwendiger Kontrapunkt zu einer sich epidemisch breit machen wollenden Gewissenlosigkeit, z.B. im Rahmen von Politik und Wirtschaft.«

- Gunhild von Kries -

Heft 1/2, 2019

Schwerpunkt: Sich mit dem Andern verbinden

  • Ein Versuch zum Aufbau assoziativer Wirtschaftsstrukturen
  • Die Schale der Selbstheit durchbrechen
  • Staunen, Mitgefühl, Gewissen