»Dieses Durchschauen der Konstitution unserer Wirklichkeit als Bild einer Lichtes- oder Logos-Fülle, in der wir mittendrin stehen, drängt uns in ein schauendes Verhältnis zur uns umgebenden Wirklichkeit. Wir befinden uns immer in einer Disposition zu einem solchen Schauen – nur müssen wir uns dessen bewusst werden. Dieses Angebot, diese stete Anwesenheit einer Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung bzw. die eigene Weltverwirklichung vom Sehen zum Schauen zu erheben, die Welt aus dem Grab einer erstarrten Gegenstandsauffassung herauszuheben und sie zu einem Innesein einer seelisch-geistigen Situation zu beleben – dieses Angebot ist ein solches des, nach seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt, im Bereich der sinnlichen Welt-Wahrnehmung harrenden Christus-Wesens.«

- Hans-Christian Zehnter -

Heft 7/8, 2019

Schwerpunkt: Lichtberichte

  • Sieht man Licht, dann schaut man Licht
  • Die Schwelle im Menschen und zwischen den Menschen
  • ›Moby Dick‹ als Mysterienroman