»Rudolf Steiner wollte die Zeichen seiner Zeit auf spirituell-konkrete Weise ergründen. Das ›Corpus Dionysiacum‹ war für ihn eine wichtige Quelle, aber er verwendete diese Texte nie, um etwas zu belegen oder zu beweisen. Die Engelhierarchien des Dionysius waren damals schon längst abstrakt und blass geworden. Steiner sah sie aber als Gedankenwesen voll göttlichen Lebens, voll Liebe und Licht. Er gab ihnen eine Stimme und gab ihnen Farbe, indem er ihre Wirkungen in unserem Körper, in unserem Leben und in unserem Bewusstsein erforschte, und dabei auch unsere Verführbarkeit durch Herrschsucht und Habsucht mit einbezog. Inmitten der großen Entwicklungen der Kultur und Gesellschaft ist die Anthroposophie ein spiritueller Baustein.«

- Michiel ter Horst -

Heft 10, 2018

Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

  • Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses
  • Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte
  • Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation