Bezug nehmend auf Wolfgang Raddatz’ Betrachtungen zu meinem neuesten Buch ›Das Licht der letzten Tage‹ erlaube ich mir, im Folgenden einige Anmerkungen, Ergänzungen und Hinweise zu den Intentionen und Methodenfragen unserer Forschung nachzutragen – erstens, um konkret auf einige Einwürfe von Wolfgang Raddatz zu antworten und auf bestimmte problematische Tendenzen, insbesondere in der Literatur zu Nahtoderfahrungen und verwandten Phänomenen (wie etwa der terminalen Geistesklarheit) hinzuweisen; zweitens, um die Herkunft eines Raddatz rätselhaft erscheinenden Zitats aufzulösen; drittens, um einige seiner Vorschläge zu einer möglichen vitalistischen Deutung der von uns untersuchten Sterbephänomene zu diskutieren; und viertens, weil ich anthroposophisch orientierte Kolleginnen und Kollegen auf diesem Wege dazu anstiften möchte, an der Gestaltung und Durchführung weiterer Forschung auf diesem noch jungen Forschungsgebiet mitzuwirken.