Glückliche Kindheit und bewegte Jugend

Zu Klaus Hartmann: ›Albert Steffen. Die jungen Jahre des Dichters‹

Lange wurde auf eine Biografie zu Albert Steffen (1884–1963) hingearbeitet. Der Gedanke daran ist – wie Herausgeberin Christine Engels und Autor Klaus Hartmann im Vorwort des nun vorliegenden 1. Bandes dieser Biografie berichten – fast so alt wie die Albert-Steffen-Stiftung selbst, die der Dichter kurz vor seinem Tod 1963 gegründet hatte. Um dies zu verwirklichen, waren u.a. unglaubliche Mengen an Tagebüchern zu bewältigen. Steffen hatte seit seinen Jugendjahren Tagebuch geschrieben, und seit 1906 sind diese Aufzeichnungen lückenlos erhalten. Die Übertragung derselben in Schreibmaschinenabschrift umfasst allein 23.000 Seiten. Neben dem umfangreichen dichterischen Schaffen mit seinen 70 veröffentlichten Werken aller Literaturgattungen befinden sich im Hintergrund zahlreiche unveröffentlichte Manuskriptentwürfe, Fragmente und Notizen sowieeine umfangreiche Korrespondenz.

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Erschienen in



die Drei 1, 2021

100 Jahre die Drei