Heft 6, 2025
Schwerpunkt: Heilige / Bücher
Seine Gedichte sind gewiss keine meditativen Anleitungen mit erklärtem Ziel, und doch führen ihre Wege, so man sie denn geht, in Kontemplation, kritische Selbstbefragung, Meditation. Sie berühren elementare Fragen unseres Verhältnisses zur Welt und öffnen Zugänge in diese Welt, die das Bewusstsein weiten und verändern. Von seinen Gedichten geht unmittelbar spürbar eine Substanz über, die aus solcher Weite kommt. Und vielleicht trägt dies zum Verständnis des erstaunlichen Umstands bei, dass Rilke bis heute zu den weltweit meistgelesenen Dichtern gehört. Seine Gedichte erklären kaum die irdische Welt oder das, was rätselhaft und überirdisch als Welt der Toten und des Todes an sie angrenzt, aber sie steigern, vertiefen und verfeinern die Empfänglichkeit für diese Welten.
- Peer de Smit -
Editorial
Zeitgeschehen
Benjamin Netanyahu und der Wald von Birnam
Zu Hamed Abdel-Samad & Philipp Peyman Engel: ›Was darf Israel?‹
Zum 150. Geburtstag am 4. Dezember 2025
Wesenszüge des keltischen Christentums und ihr Hineinwirken in die heutige Zeit
Thema: Dreigliederung des sozialen Organismus
Teil III: Das Zusammenwirken auf geistigem Feld und das Problem der Assoziationsbildung
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