Artikel von Andreas Neider

Achtsamkeit und Erkenntnisblindheit

Das kulturpessimistische Evolutionsverständnis des Yuval Noah Harari – Teil II

Im ersten Teil dieses Beitrages hatten wir damit begonnen, die beiden Bücher ›Eine kurze Geschichte der Menschheit‹ und ›Homo deus‹ des israelischen Universalhistorikers Yuval Noah Harari – der heute zu den meistgelesenen... [mehr]

Im ersten Teil dieses Beitrages hatten wir damit begonnen, die beiden Bücher ›Eine kurze Geschichte der Menschheit‹ und ›Homo deus‹ des israelischen Universalhistorikers Yuval Noah Harari – der heute zu den meistgelesenen Gelehrten der westlichen Welt gehört – gegen den Strich der bisherigen, überwiegend positiven Kritiken zu lesen. Dabei hatten wir festgestellt, dass der inzwischen auch zu einem der meistgefragten Talkshow- Gäste und Redner für internationale FührungskraÅNfte avancierte Hyperintellektuelle, wenn man es theologisch ausdrücken würde, mit dem für ihn nicht lösbaren Problem des Sündenfalls kämpft. Er sieht in der Evolution der Menschheit nicht nur eine invisible hand, sondern letztlich den Teufel am Werk

All the world is but a stage"" Oder: jeder Mensch ein Hooligan ?

Anthroposophie und Rosenkreuzertum

Im Gedenken an Frank Teichmann

Bachs Evolution

Zu einer neuen Gesamtedition seines musikalischen Werkes

›Bach 333‹ – das sind 32 Labels, 222 CDs, 750 Interpreten und Ensembles, 280 Stunden Musik, zehn Stunden neue Aufnahmen, darunter sieben Ersteinspielungen, zwei Luxus-Hardcover-Bücher mit einer illustrierten neuen... [mehr]

›Bach 333‹ – das sind 32 Labels, 222 CDs, 750 Interpreten und Ensembles, 280 Stunden Musik, zehn Stunden neue Aufnahmen, darunter sieben Ersteinspielungen, zwei Luxus-Hardcover-Bücher mit einer illustrierten neuen Bach-Biografie von Dorothea Schröder sowie zehn neuen Essays von Bach-Wissenschaftlern und einer Beschreibung sämtlicher enthaltener Werke durch Nicholas Kenyon, die Vorabausgabe der dritten Auflage des BWV (Bachwerkverzeichnis) sowie sechs Programmbroschüren mit Tracklistings und sämtlichen Gesangstexten, herausgegeben von der Deutschen Grammophon.

Bewegte Gestalt. Pfingsttagung über das Wesen der Kunst

Das Ende des Menschen?

Eine Tagung zu den Herausforderungen des Transhumanismus am Goetheanum in Dornach

Christiane Haid und Ariane Eichenberg hatten für die Sektion für Schöne Wissenschaften zu dieser groß angelegten und prominent besetzten öffentlichen Tagung vom 7. bis zum 9. September 2018 ans Goetheanum eingeladen... [mehr]

Christiane Haid und Ariane Eichenberg hatten für die Sektion für Schöne Wissenschaften zu dieser groß angelegten und prominent besetzten öffentlichen Tagung vom 7. bis zum 9. September 2018 ans Goetheanum eingeladen und waren damit auch ein Wagnis eingegangen: Wie würden sich die drei Schriftsteller Galsan Tschinag, Sibylle Lewitscharoff und Patrick Roth mit den drei Hochschulprofessoren Roland Benedikter, Christian Kreiß und Michael Hauskeller sowie dem anthroposophischen Arzt René Madeleyn und der Priesterin der Christengemeinschaft Yaroslawa Black-Terletzka verstehen? Und welches Bild würde dabei nicht nur vom Transhumanismus, sondern auch von der Anthroposophie entstehen?

Das Karma ordnen

Ein Seminar im Forum 3 Stuttgart zur anthroposophischen Karmaforschung

Steffen Hartmann (*1976), Musiker, Buchautor, Verleger und Dozent für Anthroposophie aus Hamburg, hat im Jahre 2014 in der Zeitschrift ›Die Gegenwart‹ einen Aufsatz zur Karmaerkenntnis im Lichte der »Michaelprophetie«... [mehr]

Steffen Hartmann (*1976), Musiker, Buchautor, Verleger und Dozent für Anthroposophie aus Hamburg, hat im Jahre 2014 in der Zeitschrift ›Die Gegenwart‹ einen Aufsatz zur Karmaerkenntnis im Lichte der »Michaelprophetie« Rudolf Steiners veröffentlicht. In diesem Aufsatz äußerte er sich erstmals öffentlich über seine diesbezüglichen Einsichten und Erfahrungen. Rudolf Steiner beschrieb diese Prophetie im Jahre 1924 wie folgt: »Es ist etwas, was leben sollte in den Herzen, in den Seelen derjenigen, die sich Anthroposophen nennen. Und das wird einem die Kraft geben, nun weiter zu wirken; denn diejenigen, die heute Anthroposophen sind, im ehrlichen, wahren Sinne Anthroposophen sind, die werden einen starken Drang haben, bald wiederum zur Erde herunterzukommen. Und innerhalb der Michael-Prophetie sieht man voraus, wie zahlreiche Anthroposophenseelen mit dem Ende des 20. Jahrhunderts wiederum zur Erde kommen, um das, was heute mit starker Kraft als anthroposophische Bewegung begründet werden soll, zur vollen Kulmination zu bringen.«

Das »kleine Kind« in uns

Die Erfahrung einer imaginativen Lebensüberschau

Im Gegensatz zu allen Östlichen Meditations- und Schulungswegen, die sich durch Meditation und »mystische Versenkung« nach innen richten, um die Seele aus ihren Verhaftungen und somit von den Ursachen allen Leidens zu... [mehr]

Im Gegensatz zu allen Östlichen Meditations- und Schulungswegen, die sich durch Meditation und »mystische Versenkung« nach innen richten, um die Seele aus ihren Verhaftungen und somit von den Ursachen allen Leidens zu befreien, richtet sich die anthroposophische Seelenhaltung zunächst nach außen, auf den denkenden und wahrnehmenden, den erkennenden Menschen, um ihn durch die Meditation aus seiner durch eine grundlegende Konstitution (»Sündenfall«) bedingten Erkenntnisbeschränkung zu befreien. Konsequenterweise beschäftigt sich deshalb zum Beispiel der Buddhismus nicht mit der Erkenntnis der Natur, mit Elementargeistern, nicht mit der geistigen Welt der Hierarchien, nicht mit der Geistesgeschichte der Menschheit, aber auch nicht mit medizinischen oder pädagogischen Aufgaben, die sich aus einer solchen erweiterten Sicht auf den Menschen ergeben.

Jesiah Ben Aharon und Jesaiah Ben Aharon:"Das spirituelle Ereignis des 20. Jahrhunderts"

Jean-Claude Lin:Den Himmel wiegen – 29 Haiku

Das Herzzerreißende der Dinge

Jean-Philippe Postel:Der Fall Arnolfini. Auf Spurensuche in einem Gemälde von Jan van Eyck

Spannendes Protokoll

Der Ost-West-Gegensatz

Die notwendige Ergänzung der Imagination durch die Inspiration

Der folgende Aufsatz möchte auf einige Einseitigkeiten in der Entwicklung der Anthroposophie im 20. Jahrhundert und ihre Ursprünge aufmerksam machen. Sie hängen nach Auffassung des Autors mit dem ungeklärten Verhältnis... [mehr]

Der folgende Aufsatz möchte auf einige Einseitigkeiten in der Entwicklung der Anthroposophie im 20. Jahrhundert und ihre Ursprünge aufmerksam machen. Sie hängen nach Auffassung des Autors mit dem ungeklärten Verhältnis der Anthroposophie zur östlichen Esoterik zusammen. Der Beitrag zeigt hier einige neue Perspektiven dieses Verhältnisses auf, um dann nach den Möglichkeiten einer Überwindung der in Rede stehenden Einseitigkeiten zu fragen.