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Zu diesem Heft

Von den vorchristlichen Mysterien Hybernias bis zum Italien der Renaissance führt die Reise in diesem Heft, die zugleich den Zusammenhang von Ich-Entwicklung und Christus-Impuls andeutet. Zunächst nähert sich Renatus Derbidge... [mehr]

Von den vorchristlichen Mysterien Hybernias bis zum Italien der Renaissance führt die Reise in diesem Heft, die zugleich den Zusammenhang von Ich-Entwicklung und Christus-Impuls andeutet. Zunächst nähert sich Renatus Derbidge den rätselhaften Bildern, die Rudolf Steiner von den hybernischen Mysterien gegeben hat, und versucht, zu ihrem Erlebniskern vorzudringen. Danach umkreist Steffen Hartmann in abwägender Auseinandersetzung mit früheren Deutungsversuchen die auch christologisch bedeutsame Frage: ›Wer ist Widar?‹ In geistreicher Weise vergleicht sodann Salvatore Lavecchia den frühchristlichen keltischen Asketen Pelagius mit dem Renaissance-Philosophen Pico della Mirandola. Und schließlich skizziert Sharon Karnieli anhand des Vaterunsers noch einmal explizit den Weg der Menschheit vom Aufgehobensein in der göttlich-geistigen Heimat zur freien Individualität.

Schöpferische Polarität?

Zu ›»Stiftung Rosenkreuz«, »Lectorium Rosicrucianum« und anthroposophische Bewegung‹ von Klaus J. Bracker in die Drei 4/2018

Jens Heisterkamp:Schöne Neue Wirklichkeit – Sieben postfaktische Denkblockaden und ihre Überwindung

Plädoyer für das Denken

Peter Stebbing:Der Mensch aus dem Wesen der Farbe. Sieben Motivskizzen von Rudolf Steiner. Studien von Gerard Wagner

Sich als Mensch neu erfahren

Raoul Raphael Marschalek und Sophia Roma Lampion:Das Geheimnis der klugen Jungfrau mit der Öllampe – und wie sie Burnout und Erschöpfung vorbeugt

Denkanstöße und Hilfestellungen

Norbert Dietka:Ernst Jüngers Entwurf von der ›Herrschaft und Gestalt des Arbeiters‹

Ein Meister der produktiven Irritation

Jean-Philippe Postel:Der Fall Arnolfini. Auf Spurensuche in einem Gemälde von Jan van Eyck

Spannendes Protokoll

Philipp Sonntag:Wir Überlebende des Nazi-Terrors in Aktion

Das überlebende Kind

Kurz notiert

Was will die ›Stiftung Rosenkreuz‹?

Die ›Stiftung Rosenkreuz‹ ist ein Kind des ›Lectorium Rosicrucianum‹. Einige Mitglieder dieser Gemeinschaft fühlten nach der Jahrtausendwende, dass etwas Neues ansteht. Sind vielleicht einzelne spirituelle, wissenschaftliche... [mehr]

Die ›Stiftung Rosenkreuz‹ ist ein Kind des ›Lectorium Rosicrucianum‹. Einige Mitglieder dieser Gemeinschaft fühlten nach der Jahrtausendwende, dass etwas Neues ansteht. Sind vielleicht einzelne spirituelle, wissenschaftliche und künstlerische Bemühungen an dem Punkt angelangt, dass sie über sich hinauswachsen können? Kann eine übergeordnete, gemeinschaftliche Frucht hervorgebracht werden? Ein unerforschter Raum schien sich bemerkbar zu machen. Von einer einzelnen Richtung würde er nicht ausgefüllt werden können. In Gedanken wie diesen lag Sprengkraft, und so gab es jahrelang Diskussionen innerhalb einer Gruppe des ›Lectorium Rosicrucianum‹, bis jemand sagte: »Errichtet doch eine Stiftung, die eigenständig ist und die die ›Nase in den Wind‹ hält.« Eine Satzung wurde formuliert (der Zusammenfluss des Christlichen und Hermetischen darin zum Ausdruck gebracht), überraschend fand sich ein Stifter … und 2007 war die ›Stiftung Rosenkreuz‹ geboren. Manche, die diesen Prozess aus gewissem Abstand beobachteten, sahen darin ein kurzlebiges Abenteuer, andere spürten, dass es eine Art Reifeprüfung sein könnte.

Erste Hammerschläge

Eine Tagung zu ›Anthroposophie – ein Fragment‹ am Goetheanum

Organisiert von der Sektion für schöne Wissenschaften fand vom 16. bis 18. März in Dornach eine von 120 Teilnehmern besuchte Tagung zu Rudolf Steiners nicht vollendeter Schrift ›Anthroposophie – ein Fragment‹ statt,... [mehr]

Organisiert von der Sektion für schöne Wissenschaften fand vom 16. bis 18. März in Dornach eine von 120 Teilnehmern besuchte Tagung zu Rudolf Steiners nicht vollendeter Schrift ›Anthroposophie – ein Fragment‹ statt, in welchem die Geisteswissenschaft »auf halber Höhe« zwischen Anthropologie und Theosophie verortet wird. Während die Anthropologie nur auf das physische Dasein des Menschen blickt, die Theosophie auf das Göttliche in ihm, nimmt die Anthroposophie eine mittlere Perspektive ein, die das Physische aus geistiger Sicht zu begreifen sucht. Die Sinne des Menschen, seine Lebensvorgänge und seine Gestalt werden als Wirkungen und Offenbarungen übersinnlicher Welten beschrieben. Die schriftliche Ausarbeitung des schon 1909 in Vorträgen Referierten gestaltete sich für Rudolf Steiner jedoch so schwierig, dass das Buch Fragment blieb und erst 1951 erstmals veröffentlicht wurde.